Der Handrührer mit der Modellbezeichnung MFQ3530 des nicht näher genannten Herstellers tut wieder.
Denn der Hersteller hat umfangreiche Explosionszeichnungen seiner Haushaltsgeräte online und einen Shop, in welchem man einen Großteil der Teile auch als Ersatz bestellen kann.
Die kariösen Zahnräder (ist das noch kariös oder schon deutlich mehr?) gibt’s dort als Pärchen für Zwo Fuffzich. Mit Porto und Verpackung (die haben das tatsächlich als Paket geschickt!!!) bin ich auf 7 Oiro gekommen.
Das Zerlegen des Geräts war wie immer ein Graus, aber der Einbau der neuen Teile war “pretty straight forward”, wie der Engländer sagen würde. Das Einzige, worauf man beim Zusammenbau achten sollte, ist die Stellung der beiden Zahnräder zueinander. Sie sind (wie auf meinem Foto zu sehen) sowohl über schmale Zahnräder direkt miteinander verbunden als auch über das Schneckenrad des Antriebs. Deshalb ist es eine gute Idee, für die Montage die Schneebesen zu montieren oder wenigstens aus der Schublade zu holen, damit die Dinger nachher nicht kollidieren.
Und es ist auch eine gute Idee, einen Borstenpinsel bereit zu halten, für zum Rauspinseln von dem ganzen Staub und Dreck, der sich dank der Belüftungslöcher im Gerät gesammelt hat.
Das wirklich Schöne am Sonntag ist ja das Frühstück im Kreis der Familie. Bei uns läuft das in aller Regel so:
Einer räumt die Spülmaschine aus und ein.
Einer versorgt den Kaffeevollautomaten.
Einer macht den Teig für die Pancakes.
Einer schneidet das Obst für den Obstsalat.
Einer brät die Pancakes.
Einer füllt die Obstschalen in den Komposteimer.
Einer deckt den Tisch.
Einer stellt den Ahornsirup raus.
Einer holt die Marmelade aus dem Kühlschrank.
Und einer gibt das Startsignal, wenn alles fertig ist.
Neulich hatte unser Handmixer eines hier nicht weiter genannten deutschen Herstellers nach dem Pizzateigrühren Zahnausfall. Ich war ja schon fast dabei, dass ich darüber einen Beitrag schreibe und das Gerät explizit nicht empfehle, denn es hat bei uns nicht allzu lange überlebt (der Rührer meiner Mutter vom selben Hersteller funktioniert nach über 40 Jahren immer noch). Aber ich konnte die defekten (Plastik-) Teile zwischenzeitlich erfolgreich als Ersatz bestellen. Mal sehen, wie gut sich die Dinger tauschen lassen …
Egal, den Kids ist es natürlich vollkommen wurscht, ob der Rührer kaputt ist. Es musste trotzdem Kuchen und Pizza gebacken und Sahne geschlagen und Waffel- und Pfannkuchenteig gerührt werden. Und da solche Dinge in Handarbeit länger dauern als die Gedultsspanne der hungrigen Mäuler und wir bisher sowieso noch keine „echte“ Küchenmaschine hatten, habe ich uns eine MUM 5 (übrigens auch vom selben Hersteller) gegönnt.
Die hat mit 1kW Leistung genug Reserven für alles, was uns so einfallen möchte, lässt sich mit Zubehör nahezu beliebig pimpen und kostet trotzdem nur einen Bruchteil des Trendpanzers „Kittchen-Äid“.
Das erste Fazit über die neue Mitbewohnerin ist auf jeden Fall durchweg positiv, aber drei Dinge gibt’s, die mir persönlich nicht so gut gefallen:
Wenn man nur kleinere Mengen zu raspeln hat, ist der Reinigungsaufwand immens
den Topf muss man über ein Bajonett linksrum sichern (also in eine Vertiefung einsetzen und eine achtel Umdrehung nach links drehen)
Das Gerät ist mir etwas „übersichert“. Ohne den zugehörigen Topf (vulgo „Rührschüssel“) geht die MUM 5 gar nicht an. Auf jeder Anschlussmöglichkeit ist ein Deckel mit Magnetschalter (am Schnitzleranschluss, am Fleischwolfanschluss und in der Schüssel integriert). Kein Magnet, kein Rühr. Deshalb kann man zum Beispiel keinen Gurkensalat in eine Salatschüssel hobeln. Vermutlich ist das wegen der Leistung so; ich habe mir sagen lassen, dass die kleineren Schwestern keine solchen Sicherheitseinrichtungen haben.
Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, denn sonst passt’s!
Das älteste Kind wird heuer noch 13, das jüngste ist zwei. Die großen Boxen, die ich mir damals™ selber gebaut habe (mit 30er Tieftönern, die leider ziemliche Kinderfingermagnete waren) sind entsorgt, der Harman-Kardon-AV-Receiver eingelagert und der Wunsch nach mehr als nur “Audio-Berieselung” kam auf.
Also habe ich mir neulich eine schicke kleine Denon D-M41 DAB gegönnt; das Mini-Anlagen-Set mitsamt der Boxen.
Was soll ich sagen?
Der Sound ist nach meinem Empfinden wirklich einwandfrei. Die Anlage wummst trotz der kleinen Boxen sehr gut und geht mehr als “laut genug”, ohne dass irgendwas scheppert oder verzerrt.
Zwei kleine Dinge gibt es dennoch, die mir nicht ganz gefallen:
den Ton von Youtube-Videos über Bluetooth zu streamen, geht zwar qualitativ einwandfrei, aber je nachdem wie viel man spult gibt es einen Lag zwischen Video und Tonausgabe - teils mehrere Sekunden. Dabei ist es egal welchen Zuspieler ich verwende (Rechner, Android, iOS). Der Denon-Support hat mir vorgeschlagen, ich soll die Option “S.Direct” einschalten. Zunächst meinte ich, das ändert was, aber nicht wirklich. Am Besten - besser gesagt “zeitsynchronsten” - funktioniert der Youtube-Audiostream zur kleinen Denon, wenn man das Video nicht spult. Oder wenn man nur horcht und nicht schaut. Nebenbei bemerkt: Unsere Bose Soundlink II macht das übrigens nicht.
wir haben ein Noname-DAB-Küchenradio. Wenn ich die Denon und das Küchenradio denselben Sender spielen lasse, ist die Denon (zugegeben erst nach Stunden) irgendwann hinterher. Das hört sich zuerst cool an, aber wenn der Lag größer wird, wird’s schlecht. Dann hilft nur, die Denon kurz aus- und wieder einzuschalten.
Wohlgemerkt: Das ist Jammern auf extrem hohem Niveau und ich kann die Denon D-M41 DAB trotzdem uneingeschränkt empfehlen.
Aber ich wollte es einfach mal festhalten. Vielleicht haben ja andere ähnliche Erfahrungen gemacht.
Ich war im Januar mit meinem Corsa beim Überwachungsverein, um mir eine Hauptuntersuchung zu holen. Wegen zwei Dingen hat es nicht im ersten Versuch geklappt. Zum Einen war eine Bremsleitung angerostet (die für die Hinterachse sind beim C-Corsa extrem beschissen zu erreichen), die konnte ich erfolgreich entrosten und mit Rostumwandler behandeln.
Der andere Punkt war, dass meine kunststoff-verglasten Scheinwerfer angeblich “blind” waren. Also habe ich mich zu dem Thema etwas schlau gemacht:
man kann die Dinger zwar polieren, aber das hält zum Einen nicht ewig und zum Anderen ist es nicht explizit erlaubt
für den C-Corsa gibt es geschätzt fünferlei unterschiedliche Scheinwerfer (unterschiedliche Höhenverstellung, Xenon, 3D-Ellipsoid, H1, H4 und H7)
Originalteile kosten richtig viel Geld
im Zubehör gibt es Scheinwerfer für weniger als 90€ / Stück
Ich habe mich dann für Zubehörteile von TYC entschieden; beim Dealer meines Vertrauens hat der rechte Scheinwerfer seltsamerweise 10€ mehr gekostet als der linke.
Aber ich verstehe immer noch nicht so ganz, was der Prüfer mit seiner Kritik da meinte.
Dann, der nächste Brüller: Bundeswehr bringt Uniformen für Schwangere. Angeblich hechelt da die Bundeswehr ja dem Trend hinterher, aber in meinen Augen stehen sich die Begriffe „Bundeswehr“ und „Schwangerschaft“ diametral entgegen. Das sind Antonyme.
Und schließlich der Kollege Scheuer (der Name ist offenbar Programm), der eine Handy-App zum Melden von Funklöchern rausbringen will. Wahrscheinlich gleich mit Lampe, die angeht, wenn der Strom ausfällt.
Be-Scheuer-t.
Ich mach mir gleich nochmal einen Kamillentee, vielleicht wird’s dann besser …
Heute ist Tag 10 des “Viralen Infekts”, den der Doc diagnostiziert hat. Das blöde an Viren ist ja, dass man nicht wirklich viel dagegen tun kann. Ich kann mich inzwischen wieder länger aufrecht halten und habe gestern auch erstmals wieder handfeste Nahrung in nennenswerten Mengen zu mir genommen: ich habe mir ein Tellerchen Nudeln gekocht. Trotzdem bin ich offenbar noch ziemlich schwach, denn wenn ich’s übertreibe, dann schwummert’s. Auch kommen immer noch Fieberschübe und der trockene Husten nervt insbesondere, wenn ich reden muss.
Wir haben dank der Hilfe eines Freundes unsere Keller-Wasser-Ablaufprobleme zumindest mal diagnostiziert. Nach dem Auspumpen des Kontrollschachts sah es so aus, als würde zwar das Keller-Abwasser zum Schacht hin, aber nicht wirklich toll aus dem Kontrollschacht raus zum Kanal vor laufen. Das mit dem Abpumpen hat meine liebe Frau ganz allein gemacht, denn ich liege ja immer noch mehr oder weniger flach. Und die Kinder haben durch die Aktion kapiert, wo all das Wasser aus dem Abfluss hin geht.
Und noch ein Kochtipp zum Schluss: heute habe ich meiner Jüngsten beim Kochen geholfen, sie wollte unbedingt Klöße. Mangels hartem Brot mussten wir Kartoffelklöße machen. Das Rezept sagte bereits, man soll die Kartoffeln “am Besten am Vortag” kochen, was wir natürlich nicht mehr hinbekommen haben. Das Resultat war sehr … pampig …
Der Tipp lautet also, solche Kleinigkeiten beim Kochen nicht zu übergehen.
Aber mein Bauch verträgt ja eh noch nicht viel.
Ich war neulich krankheitshalber bei meinem Hausarzt. Als ich ins Behandlungszimmer durfte, fragte er mich zunächst “was haben wir denn?“. Mit der letzten mir verbliebenen Energie (mir ging es echt dreckig) probierte ich, einen Witz zu reißen und meinte “wahrscheinlich Männerschnupfen im Endstadium“. Da hat er mich mit großen Augen angeschaut und mich gefragt, was denn das für eine Krankheit sei. Davon habe er noch nie gehört. Ich habe ihm noch probiert, zu sagen, dass das die ultimative Krankheit ist, aber darauf ist er nicht mehr eingegangen und hat seine Anamnese gemacht und seine Diagnose gestellt.
An der Empfangstheke hat er dann meine Krankmeldung unterschrieben. Die Arzthelferin hat sich beschwert, dass er vergessen habe, eine Diagnose drauf zu schreiben. Ich hab dann gesagt, “schreibt halt ‘krank’ drauf“, woraufhin die Arzthelferin meinte “… oder ‘Männerschnupfen‘…“