Falls ihr irgendwie, irgendwo, irgendwann die Gelegenheit habt, euch “El Mago Masin” anzuschauen:
Tut das.
Lohnt sich.
Rät euch der Wolfram, der gestern Abend in Equarhofen in der Musikhalle war (danke nochmal, B&S!)
...nur... warum eigentlich?
Falls ihr irgendwie, irgendwo, irgendwann die Gelegenheit habt, euch “El Mago Masin” anzuschauen:
Tut das.
Lohnt sich.
Rät euch der Wolfram, der gestern Abend in Equarhofen in der Musikhalle war (danke nochmal, B&S!)
Überaus lesenswert: Frau Silberdistels Reportage zum Thema Vollzeit-Haushaltshilfen.
Gestern bis spät in die Nacht war’s noch trocken, ich hab den Hund einmal rings ums Kaff gezerrt, trotz Querfeldein trockenen Fußes.
Heute bin ich mir nichtmal sicher, ob ich denselben Weg nochmal finden würde …
Wir liegen hier in der “bevorzugten Zone”, von der das Radio sagt, es kann besonders viel Schnee fallen (”vom Odenwald bis zur Schwäbischen Alb”). Das bedeutet, wir haben an den windstillen Stellen fast 20cm feinsten Pulverschnee und dort wo der Wind haust, gar keinen.
Als ich vorhin nochmal mit dem Wau draußen war, kam kurz die Sonne raus und ich habe mir eine Sonnenbrille gewünscht; so krass hell war’s.
Derweil kann sich der Fefe nicht erklären, warum man in Franken derzeit nicht aussteigen kann … Infrastrukturapokalypse, Mann!!
;-)
Die Serie „Hubert und Staller“ läuft ja leider ihrem Ende zu. Die Protagonisten haben irgendwie so langsam keine Lust mehr: Nachdem die Pathologin Anja Licht (Hubsis Ex) und die Sonja von der Zentrale bereits aufgehört haben, will auch Staller nicht mehr, hat er angekündigt. Da ist es eine schlaue Idee vom Bayerischen Rundfunk, nach „Hubsi und Staller“ noch eine Folge von „Monaco 110“ zu senden; das ist auf jeden Fall ähnlich witzig.
Nur: wo kommt der Titel „Monaco 110“ her? Und: gab’s da nicht auch mal einen „Monaco Franze“ in der Glotze?
Zeit für eine Recherche, ob “Monaco” wohl irgendwas mit Polizei zu tun hat. Die beiden Serien ja wohl, aber das ist dann doch nicht des Rätsels Lösung. Die kommt nämlich aus dem Süden.
Für kleinere Ortschaften (wie zum Beispiel Kreßberg und seine Teilorte) gibt es in Fremdsprachen keine eigenen Worte. Für größere, insbesondere dank Umlauten schlecht auszusprechende aber sehr wohl.
Nehmen wir mal Nürnberg.
Da ist ja ein „ü“ drin. Damit tun sich Amis und Co. meist recht hart, folgerichtig gibt es einen englischen (und auch französischen) Namen für Nürnberg: Nuremberg. Der Italiener macht gar ein „Norimberga“ daraus, die Polen sprechen von Norymberga”.
Und auf diese Weise geschieht es auch der Stadt München. Die macht der Ami und der Franzose zu „Munich“, der Spanier platziert mit „Múnich“ gleich noch einen Accent drauf - und der Italiener sagt „Monaco di Baviera“.
Und genau daher kommt das mit den Serien, die spielen nämlich in München.
So oder ähnlich lautet wohl das Credo der Werbetexter bei einem hier nicht namentlich genannten Teehersteller.
Denn obwohl ich mir bisher immer gedacht habe, dass Tee ja Tee ist, gibt es bereits bei diesen drei Packungen krasse Unterschiede.
So muss der linke Tee unbedingt mit sprudelnd kochendem Wasser aufgegossen werden. Dieser Hinweis fehlt bei den anderen beiden Sorten. Den mittleren Tee soll man mit kaltem (!) Wasser aufgießen und dann “das geeignete Gefäß” bis zum Kochen des Wassers erhitzen. Die Sorte auf der rechten Seite wiederum darf “normal” in einer Tasse mit kochendem Wasser aufgegossen und dann abgedeckt werden.
Kein Wunder, dass das Zeugs bei mir nicht wirkt, denn ich mache tatsächlich so ziemlich alles falsch, bei der Wassermenge angefangen, über die nicht genau eingehaltene Ziehzeit bis hin zum Abdecken.
P.S.: Ja. Erkältung.
P.P.S.: Nein, getrennt geschriebene Komposita gehen trotzdem nicht!
Habe festgestellt, dass das defekte Außenthermometer in meinem Auto eine nichtlineare Kennlinie hat. Weil nämlich:
Im Sommer waren die angezeigten Temperaturen halbwegs real.
Im Herbst war’s zu warm.
Ab +8 Grad Anzeige gab’s auf den Wiesen Reif zu sehen.
Und heute früh hat mich tatsächlich mal der “es ist kalt!”-Warnruf erwischt, denn bei -13°C war der gnädige Sensor der Meinung, doch mal +2.5°C anzeigen zu müssen.
Das ist insgesamt eine nichtlineare Kennlinie. Denn in Gedanken an die 8 Grad bin ich davon ausgegangen, heute -5 Grad zu sehen.
Anderenorts schrieb ich bereits, dass zumindest mein Corsa die Warnung nur zwischen -7° und +3° anzeigt — freilich nach seiner eigenen Temperaturrechnung …
;-)
Unser Kleinstes brabbelt inzwischen munter (mit Schnuller) im Gesicht drauf los. Und versteht immer mehr von dem Zeugs was wir Eltern von uns geben. Zum Beispiel die Bedeutung von „suchen“. Wenn man sagt „Such mal deinen Schnulli?“ dann geht es gleich los mit einem fröhlich-laufen „Nulli, bisch du?!“ (zu Deutsch in Etwa „Schnulli, wo bist du?“)
;-)
Neulich war Mama mit dem Wauwau und den Kids draußen und hatte die Hundekakatüten vergessen. Also zog die Karawane nach einer kurzen Stippvisite zuhause wieder los und machte sich auf die Suche nach dem Haufen, um diesen ordnungsgemäß in die Tüte zu verfrachten.
Mama erklärte noch, dass nun noch kurz des Wauwaus A-A gesucht werden müsse, woraufhin am Rand der Wiese ein fröhliches „Hundekaka, bisch du?!“ erklang …
:-)
Aber auch das größte Kind ist mir inzwischen langsam über. Die Tage kam beim Essen aus einem nicht mehr nachvollziehbaren Grund ein lautstarkes “Krasse Scheiße” herübergeweht. Ich habe mich direkt beschwert und gefordert, es möge doch bittschön bei Tisch ein etwas anderer Ton und eine etwas gewähltere Ausdrucksweise verwendet werden. Das Echo kam ohne Zeitverzögerung: mir flog ein “Krasse Exkremente” entgegen.
Danach war ich einigermaßen sprachlos. Meine liebe Frau hingegen konnte herzlich über mich und Kind lachen.
;-)
Wisst ihr eigentlich, wie die privaten Fernsehsender auf ihre Einschaltquoten kommen? Ich weiß es jetzt, die lösen bei den Zuschauern eine Schockstarre aus!
Und zwar ist mir das neulich aufgefallen, als ich versehentlich in eine Autosendung reingezappt habe. Da ging es um die Vorstellung eines neuen Automodells und die Zuschauer konnten per F4cebook fragen stellen. Der Moderator vor Ort hat dann probiert, jemanden zu finden, der die Fragen beantwortet.
Was bei mir die Schockstarre ausgelöst hat, war die orthografische Qualität der Fragen. Da treten Leute öffentlich mit ihrem Namen im Internet auf und denen ist ernsthaft komplett egal, für wie bescheuert man sie hält? Einer hat es gar geschafft, in zwei kurze Sätze vier Fehler einzubauen.
Ob meines blitzartig eingesetzten Schocks sehe ich mich nicht in der Lage, euch den genauen Wortlaut mitzuteilen, aber da waren so Perlen dabei wie “kan mann die Lene asimetrisch teilen?” und “wiviel Hubraum und wiviel Leistung?”
Ich bin mir nicht sicher, nach welchem System der Sender diese Beiträge ausgesucht hat. Wollen die den Eindruck erwecken, ihre Zuschauer können tatsächlich keine Rechtschreibung? Immerhin gab es zur Frage auch den vollen Namen des Fragestellenden.
Haben die vielleicht gar noch die besseren Kommentare ausgesucht? Ich habe keinen Account bei F4cebook und kann deshalb nicht nachschauen. Ist die Menschheit tatsächlich inzwischen so rechtschreiberisch-schmerzfrei am Kommunizieren?
Wie haben die Fragesteller ihre Führerscheinprüfung bestanden? Haben sie sie überhaupt bestanden oder schauen sie die Autosendung nur zwecks der Sehnsucht, so wie ich zum Beispiel Dokus aus fernen Ländern?
Auf jeden Fall hat das mit der Schockstarre in meinem Fall wunderbar funktioniert. Ich sah mich für einige Minuten außerstande, weiter zu zappen …
“Wow, dein Hund scheißt ja Gold!”
“Klar, der hat ja auch die R0chers gefressen…”
Nachdem gestern Abend um 7 dann auch der letzte Geburtstagsgast verabschiedet war, wollte ich mich nur noch mit einem Feierabendbierchen aufs Sofa verziehen und dümmlich in die Glotze starren. Hierfür habe ich mir einen Löschzwerg hergenommen. Das sind kleine praktische Biere, die sich auch ohne irgendwelches Werkzeug öffnen lassen.
Also hingesetzt, einen beherzten Zug am Ring, die Pulle angesetzt und einen großen Schluck genommen.
Zisch-aaaaah!
Aber …
Warum ist denn der Deckel so schwer?!?!?
Weil die Flasche einen tätlichen Angriff versucht hat! Zeter! Mordio! Glücklicherweise ist mir nichts großartiges passiert, die scharfen Kanten am Flaschenhals hätten auch üble Verletzungen verursachen können.
Ergo: Augen auf beim Feierabendbiersauf!