Neulich saß ein paar Tage lang immer ein Storch auf den Flutlichtern vom Sportplatz:
Letzte Woche hab ich ihn aber nicht mehr gesehen. Hat wohl den Schnabel voll von Kreßberg …
:-)
...nur... warum eigentlich?
Neulich war an meinem Corsa morgens einfach so die Batterie leer. “Klack” hat der Anlasser noch gemacht, aber sonst war nicht mehr viel. Also hab ich Schwiegermutters Auto ausgeliehen und damit die Kids in die Schule befördert (und mich selbst in die Arbeit). Die Batterie hatte schon ein paar Jahre runter, und wegen meines anderen Motorproblems musste ich viel Anlasser-Orgeln. Insofern hat mich das jetzt nicht wirklich gewundert, dass diese hier nicht mehr so will.
Beim Einbau der neuen Batterie musste ich mal wieder laut werden, weil an dem Wagen einfach so viel ungeschickt verbaut ist. Zum Batterietausch braucht man nämlich neben dem 10er Schlüssel (für die Kontaktschuhe) und der 13er Nuss (für den Batteriehalter) auch noch einen T25 Torx für die Schrauben, die das Kunststoffteil zwischen Frontscheibe und Motorhaube halten. Weil das muss auch weg, sonst kriegt man die Batterie nicht raus.
Nach dem Tausch ging das Auto auch wieder ohne Mucken an.
Aber: Batteriekontrollleuchte.
Vermutlich die Lichtmaschine.
Gut, sowas sollte es ja beim FOH zu Kaufen geben, dachte ich mir, und ich bin ja kein Volldepp, was den Umgang mit Werkzeug angeht. Stellt sich heraus, dass das Originalersatzteil nach schlanken 680€ auf dem Zahlteller verlangt. Da musste ich erstmal fest schlucken und hab den Lageristen (der das Ding eh bestellen hätte müssen) um Bedenkzeit gebeten.
Eine Recherche im Netz ergab, dass es Chinaware bereits ab etwa 150€ und Markengeräte ab 350€ gibt und dass an meiner Lichtmaschine aus irgendwelchen Gründen auch noch eine Vakuumpumpe dran hängt und dass es zweierlei verschiedene Lichtmaschinen für den Corsa 1.7 CDTI gibt (eine mit 100A und eine mit 110A) und dass die Keilrippenriemenscheibe einen Freilauf haben muss. Und dass meist “nur die Kohlen runter sind”.
Also hab ich mich aufgemacht, den Übeltäter zu suchen und gegebenenfalls zu zerlegen, um nur diese Kohlen zu ersetzen.
Gleich vorab: Ich hab zwar nach einigem Suchen die Lichtmaschine gefunden, aber es nicht geschafft, auch nur eine einzige Befestigungsschraube zu lösen. Den Job habe ich schlussendlich jemandem gegeben, der das kann…
Aber ich habe die Cenopilaphobie kennengelernt.
Die Angst vor leerer Batterie.
Der Akku in meinem Corsa ist mit 70 Ah für einen Kleinwagen relativ üppig. Eine solche Kapazität bedeutet, dass die Batterie in der Lage ist, 70 Stunden lang 1 Ampère Strom zu liefern. Das hört sich jetzt erstmal lang an, aber ein Ampère ist im Auto vergleichsweise wenig. Zum Beispiel haben meine beiden Standlichtbirnchen in den Scheinwerfern je 5 Watt, zusammen also 10 Watt. Bei den im Auto üblichen 12 Volt sind das 0,83A. Die beiden düsteren Dinger allein würden also meine (volle) Batterie in dreieinhalb Tagen leersaugen. Meine “echten” Scheinwerfer sind mit H3-Lampen à jeweils 55W ausgestattet. Die saugen demnach zusammen etwas über 9 Ampère und somit wäre die Batterie in etwas über 7 Stunden leer. Und dabei habe ich die Rücklichter noch gar nicht berücksichtigt.
Nun hat man im modernen Auto aber nicht nur die Beleuchtung als Verbraucher sondern auch noch vielen anderen Schnick und Schnack. Sitzheizung. Scheibenwischer. Beheizte Heckscheibe. Gebläse. Radio. Fensterheber. Und natürlich auch die Motorelektronik mit Sensoren und Einspritzventilen.
Der Super-GAU für die Batterie ist ein dunkler kalter regnerischer Morgen mit beschlagenen Scheiben. Und an genau so einem Morgen konnte ich im wahrsten Wortsinne “erfahren”, wie sich eine am unteren Kapazitätslimit befindliche Batterie auf den Fahrbetrieb auswirkt. Nach problemlosem Vorglühen und Starten (dabei fließen übrigens kurzzeitig mehrere hundert Ampère) habe ich das Licht, den Scheibenwischer, die Heckscheibenheizung und das Gebläse eingeschaltet. Nach einer kurzen Strecke wurden die Wischer merklich langsamer. Die Armaturenbeleuchtung wurde dunkler. Die “Bring-mich-Werkstatt”-Lampe ging an. Die ABS-Kontrollleuchte ging an. Die Airbag-Kontrollleuchte ebenso. Die elektro-unterstützte Servolenkung fiel aus. Die Zeiger von Drehzahlmesser und Tachometer blieben stehen (siehe Foto, das hab ich im Stand gemacht).
Meine ursprüngliche Idee, dass ich mit einer neuen, vollen Batterie auch ein paar Tage ohne Lichtmaschine zurecht kommen könnte, hat sich vollständig in Luft aufgelöst. Ich habe es noch geschafft, sicher zu parken, auch der Motor lief noch. Die Steuerelektronik kommt also offenbar mit niedrigeren Spannungen zurecht als der Rest des Autos.
Nun weiß ich: für Autos mit Verbrennungsmotor gilt fast noch mehr als für Elektroautos: Ohne Strom kein Fahr.
Wenn man umzieht - auch innerhalb der Gemeinde - muss man sich im Rathaus ummelden. Seine neue Adresse hinterlassen. Dann kriegt man wichtige Schreiben der Gemeinde oder so Sachen wie Wahlbenachrichtigungen auch direkt an die neue Adresse.
Alles andere muss man manuell und einzeln selbst ummelden. Selbst Gemeindeorgane wie die Feuerwehr erhalten keine Benachrichtigung.
Aber muss man wirklich alles selbst ummelden?
Nein!
Der Verein zum Eintreiben der Fernsehsteuer (vulgo Ge Eh Zett) weiß die neue Adresse automatisch … und ich wette, auch die Schufa …
Da weiß man, was wichtig ist im Leben …
Bei uns liegt meistens so ein schwarzes Kissen auf dem Sofa rum. Mal in der einen Ecke, mal am anderen Ende und manchmal auch auf dem Boden davor. Habe nun festgestellt, dass dieses schwarze Kissen Augen hat. Und vier Füße. Und einen buschigen Schwanz … Und wenn das jüngste Kind mit einer Brezel in der Hand davor steht, macht’s “happs” und die Brezel ist im Wauwau verschwunden …
;-)
Dasselbe Motiv hatten wir zwar neulich schonmal, aber hier kommt der Nebel schöner raus:
Ich gebe zu: es gibt schon malerische Ecken hier …
An Ostern gab es in Waldtann mal wieder ein formidables Osterfeuer:
Danke an das Ausrichter-Team!
===== SCHNIPP ======
Der Walnussbaum hat es auch dieses Jahr nicht geschafft; die rückkehrenden (eis-)kalten Nächte haben die jungen Triebe schwarz werden lassen.
===== SCHNIPP ======
Auch in Waldtann wurden nun die Straßenlampen teilweise auf LED-Technik umgerüstet.
===== SCHNIPP ======
Unser jüngstes Kind macht derweil einen auf Minion (Youtube-Link) - sobald was Gelbes in Sichtweite kommt, geht’s “NANAAAAAA!!”
;-)
An dieser Stelle ein kurzes und sehr herzliches Dankeschön an die Frau Spätlese. Für den Tipp mit dem Buch. Von der Schwiegermutter meiner lieben Frau.
In Kreßberg geschehen noch Zeichen und Wunder!
So sollen nach dem Willen des Gemeinderats innerhalb der nächsten drei Monate alle 33 Teilorte mit schnellem Internet versorgt werden, insbesondere auch die neuralgischen Stellen in Selgenstadt und die Lechenfeldstraße in Marktlustenau. Unter „schnell“ sei dabei „mindestens 100 MBit/s“ zu verstehen, so eine anonym bleiben wollende Quelle.
Auch will die Gemeinde die Jugendarbeit ausbauen. In jedem Teilort mit mehr als 10 Kindern sollen große Abenteuerspielplätze mit (notfalls künstlichen) Bachläufen entstehen. Sozialarbeiter sollen nach dem Vorbild des Crailsheimer Jugendzentrums Projektarbeiten anbieten. So müssen die Heranwachsenden nicht mehr mühevoll Flaschen auf den bisherigen, nicht von der Gemeinde betriebenen Spielplätzen zertrümmern.
Zu schnell fahrenden Autofahrern soll künftig nach österreichischem Vorbild mit Sektionalkontrollen begegnet werden. Je ein Messportal am Ortsein- und Ausgang sind miteinander verknüpft. Aus der Zeit, die ein Fahrzeug für die bekannte Strecke braucht, kann die Geschwindigkeit berechnet werden. Diese Messmethode ist sehr viel wirksamer als die bisherigen Spot-Messungen mit klassischen Blitzgeräten.
Die Hundesteuer soll auf ein Drittel des aktuellen Betrags gesenkt werden. Es sei kein gutes Aushängeschild, wenn man im Umkreis die mit Abstand höchste Hundesteuer erhebe.
Nicht beachtete Verkehrszeichen sollen auf unterschiedliche Weise behandelt werden. Zum Einen gebe es die Durchfahrtsverbote an den Gemeindeverbindungswegen, an die sich sowieso niemand halte, zum Beispiel in Waldtann zwischen der Kirchstraße und dem Stegenhofer Weg oder der Waldweg nach Neuhaus. Diese Verbote werden aufgehoben und die Schilder demontiert. Viel stärker kontrolliert werden soll hingegen die Einhaltung der Geschwindigkeit in den 30er-Zonen. Bürgermeister Fischer sagte, es sei definitiv nicht in Ordnung, wenn die Leute wegen der 30-Schilder ihre Geschwindigkeit lediglich auf 50 reduzieren.
Achherrjeh, jetzt fällt’s mir auf: heute ist ja der erste April …