Diese Woche habe ich mir ein Projekt von einem Künstler mit dem Namen Jon Rafman angeschaut, der ganz offenbar gern mit der Google-Streetview spielt. Deshalb hat er eine Webseite gebaut, die heißt “9-eyes”. “Neun Augen” also zu Deutsch, und zwar deshalb, weil die Kameras, die die Streetview-Wägelchen von Google oben drauf haben, neun Objektive haben und damit die Umgebung ablichten.
Jon Rafman sammelt auf der 9-eyes.com-Webseite Aufnahmen von Streetview, die über eine normale Straßenansicht teils sehr deutlich hinausgehen, eben seinem Urteil nach schon einen künstlerischen Aspekt haben. Die Screenshots, die er sammelt, zeigen ganz unterschiedliche Dinge. Mal schöne Landschaften, mal Szenen aus dem Alltag, mal Erheiterndes aber mitunter auch Verstörendes.
Und weil die Seite von Tumblr befeuert wird, kann man runterscrollen, so lange man will.
Gestern waren wir mit Kids und Hunden unterwegs und haben dabei ein paar schöne Fotos schießen können.
Die Blätter haben ja grade wieder die tollsten Farben, und gegen so einen azurblauen Himmel sieht das einfach super aus.
Gestern war es aber doch ziemlich bewölkt, und manchmal ist so ein Sonnenstrahl durch ein Wolkenfenster gefallen, einmal quer über die Landschaft gezogen und hat bunte Bäume beleuchtet wie ein Dekospot.
Auf einigen Feldern haben die Bauern Blumen ausgesät, die vor dem Winter vermutlich noch untergeackert und so zu Dünger werden.
Als wir so liefen, kam auf einmal eine kleine Gruppe von Schwänen vorbei. Das Geräusch, das die beim Fliegen machen, muss man einfach mal gehört haben, einfach irre.
Hier habe ich noch ein Foto von einem Walnussbaumblatt gemacht, welches von der Sonne so schön angeleuchtet wurde.
Schee is bei uns im Herbst!
(da wird jetzt meine Costa-Rica-Bärbel wieder neidisch, weil bei ihr ist einfach immer nur Grün …)
Irgendwann vergangene Woche hat sich das hier in meinen RSS-Reader geschmuggelt und dümpelt seither ganz oben rum:
Die Tagesschau traut also schonmal vorsorglich für kommenden Februar den Sparzusagen der Griechen nicht. Wissen die was, was wir nicht wissen?! Auf jeden Fall bauen die Griechen in der Zwischenzeit erstmal eine Formel-1-Strecke. Die wissen halt, was das Volk wirklich braucht.
Neulich noch hat der SWR anlässlich einer Doku über das Crailsheimer Volksfest die beiden Bäume neben dem Bergbronner Wasserturm gefilmt. Zwar für Waldtanner ungewohnt von der Südseite aus, aber immerhin …
Ein paar Tage später habe ich noch dieses Foto im Nebel gemacht:
Wie man sieht, sieht man wenig, aber man erkennt, dass da zwei große Bäume sind.
Nun wurde der eine der beiden Bäume gefällt, und das Ergebnis gefällt mir nicht (Sorry wegen dem Foto, das ist zwar komplett unscharf, aber Ihr versteht hoffentlich, was ich meine):
Tja, so ist nunmal der Lauf der Dinge; Altes muss irgendwann weichen, Neues kommt nach.
Edit: Das waren mal drei Bäume. Von Waldtann aus gesehen stehen rechts nun noch zwei, und der eine Baum links musste dran glauben.
Wohlgemerkt, auf den Hund, und nicht auf die Hund.
Emil heißt er, hat 10 Wochen runter, kaum Kilometer und außer der Mama keine Vorbesitzer. Auf der Autobahn waren wir noch nicht mit ihm, deshalb kann ich auch noch nichts über die Höchstgeschwindigkeit sagen. Für den Herrn Junior langt’s aber allemal …
Ein junger Mann spaziert über den Marktplatz eines kleinen Dorfes und beschließt, sich eine Ruhepause zu gönnen. Er setzt sich auf eine Bank und kommt mit einem älteren Herrn, der bereits dort saß, ins Gespräch. Als sie sich über die Situation im Lande, über die Regierung und überhaupt Politiker unterhalten, raunzt der Alte:
“Wissen Sie, Politiker sind wie Schildkröten auf einem Holzpfosten.”
Der Junge sieht ihn verwirrt an: “Diesen Vergleich verstehe ich nicht. Was meinen Sie damit?”
Da holt der Ältere weiter aus und erklärt: “Wenn Sie über die Felder wandern und dort auf einmal eine Schildkröte sehen, die auf einem Pfosten balanciert; was fällt Ihnen da ein?” – Und als er den verständnislosen Ausdruck auf dem Gesicht des Jüngeren sieht, fährt er fort:
“Erstens: Sie verstehen nicht, wie sie dort hingekommen ist.
Zweitens: Sie können kaum glauben, dass sie dort sitzt.
Drittens: Sie wissen, dass sie dort nicht alleine hinauf gelangt ist.
Viertens: Sie sind absolut sicher, dass sie dort nichts verloren hat.
Fünftens: Sie erkennen, dass die Schildkröte nichts Vernünftiges zustande bringen wird, solange sie da oben sitzt. Das einzig Vernünftige wird also sein, ihr beim Herunterkommen zu helfen.”
Nebenbei bemerkt: momentan ist in Crailsheim Volksfest, und dieses Jahr war die Frau Inge Gräßle da. Mal sehen, was aus der noch wird und ob sich die Theorie vom letzten Jahr irgendwie bestätigt.