Freitag, 6. März 2015

Lichtgraffiti

Neulich abends mal wieder die Kids vor die Linse gesetzt. Weitwinkel drauf, Kamera auf M, Blende 11, ISO auf 100, Fokus auf Manuell, Belichtungszeit auf zwischen 10 und 25 Sekunden.
Dann ein beherztes “Nimm die Taschenlampe, setz dich DA hin! 3 … 2 … 1 … Los!”

Dann kommen beispielsweise solche Dinger dabei raus:

lichtgraffiti.jpg

Schick!

Wenn die Vernunft mal durchbricht

Diese Woche ist bei meinem Junior - vermutlich versehentlich - gleich morgens mal die Vernunft durchgebrochen. Da es draußen recht frisch war und er nachts gefroren hatte (er ist ein notorischer Aufdecker), hat er nach einer gefütterten Hose zum Anziehen verlangt.
Aber er wäre nicht mein Sohn, wenn er einfach nur gesagt hätte, dass er eine gefütterte Hose anziehen will.
Nein, er wollte “eine Hose mit Winterfell” …

;-)

Dienstag, 17. Februar 2015

Malpapier holen für Profis

Der Herr Junior hat ja so seine eigene Art, sich leeres Papier zum Malen zu organisieren. Weil Oma hat nämlich im Büro einen Scanfaxkopierdrucker.
Und wenn man dann kurzfristig Papier (zum Beispiel für Papierflieger) braucht, dann drückt der gnädige Herr einfach ein paar Mal auf “Kopieren”.
Und dann kommt gaaaanz automatisch schönes, annähernd noch weißes und frisch vorgewärmtes Papier raus …
;-)

Dienstag, 6. Januar 2015

Im falschen Film

Heute spätnachmittags haben wir uns noch mit den Kids ins Kino gewagt, “Bibi & Tina - Voll verhext”.

Das war für mich persönlich eindeutig der falsche Film, obwohl er trotz dem ganzen Gereite und Gehexe und Gesinge doch so ein paar coole Stellen enthalten hat. Zum Beispiel den Spruch “Dich haben sie wohl mit dem Hammer gekämmt”. Oder den Opel Diplomat der ermittelnden Kommissarin. Oder die Stelle, wo der Drahtzieher mit seinem Mustang wegfährt, aber der Pferdehänger mit Bibi drin stehen bleibt, weil Tarik den schlicht los gemacht hat. Oder die Outtakes im Abspann.

Ich kann den Schinken auf jeden Fall guten Gewissens keinem Vater in meinem Alter empfehlen …

Aber die Kids hatten ihren Spaß!

Eiskalt erwischt

Heute früh war es für Kreßberger Verhältnisse ar$chkalt. Der Unbestechliche™ behauptete, es hätte -9,5°C, und auch der analoge Thermometer vor dem Haus war selbst um 9 Uhr noch immer der Meinung, -7°C seien geboten.
Klarer Fall: das schreit nach einem kleinen Familienausflug am Brühlbach entlang!

Auf diesem Foto schauen wir Südwestwärts grob in Richtung Bergbronn. Das Wäldchen im Hintergrund rechts heißt laut einer Karte “Breitwasen”, die Bäume hinten links gehören zum alten Schulsportplatz.

vereiste_blume_20150106.jpg

Dort, wo der Bach über Hindernisse fließen muss (zum Beispiel, weil der Biber einen Damm gebaut hat), gibt es besonders interessante Eisformationen zu sehen:

bacheis_20150106.jpg

Auf den Wiesen haben wir immer wieder weiße Mini-Tannen gesehen; Eiskristalle, die an Grashalmen entlang gewachsen sind:

eiskristalle_20150106.jpg

Im Detail sieht das dann so aus (hier ein 1:1-Crop aus einem Foto)

eiskristalle_detail_20150106.jpg

DIe Hagebutten können sich bei solch strahlendem Winterwetter nicht mehr verstecken; ihr Rot leuchtet gegen den Himmel und gegen den Schnee.

hagebutten_20150106.jpg

Für die Kinder waren vor allem die großen gefrorenen Eisflächen auf den Wiesen ein echtes Fest. Gestern gab es deftiges Tauwetter, und das Schmelzwasser ist in der kalten Nacht zu großen “Eispfützen” gefroren.

War alles gut, bis dann der Junior meinte, er könne mit seinem Schneeanzug über den Bach springen … Bei gutem Wetter, trockener Böschung und leichter Bekleidung hat er damit tatsächlich kein Problem, aber heute ging’s schief. Und der gnädige Herr ist dann eben mit Mama in Strümpfen (!) heim gewackelt …

Montag, 29. Dezember 2014

Wirtschaftswunder

Gestern Abend, nach dem Schlittenfahren, waren wir noch in der Dorfwirtschaft unseres Vertrauens, weil irgendwie fast alle einen kaum zu bändigenden Schnitzelhunger hatten.
Zur Getränkebestellung befragt meinte mein Herr Junior, er hätte gern ein großes Cola. Nachdem dieser Wunsch zum Einen am Stammtisch für breites Grinsen gesorgt hatte und zum Anderen elterlicherseits vollständig abgelehnt wurde (schließlich hatte sich die Sonne schon hinter dem Horizont verzogen), einigten wir uns stattdessen auf Zitronenlimonade (beziehungsweise das konsumterroristische Pendant).

Seine beiden Schnitzel und die Pommes hat der Herr Junior dann auch tatsächlich annähernd vollständig verputzt; allein von seinem Getränk war noch die Hälfte übrig. Darauf angesprochen (”Trink doch bitte mal dein Schprait leer, wir wollen gehen”), bekamen wir zunächst zu hören, er habe keinen Durst mehr.
Warum er denn dann ein großes Glas hätte haben wollte?
Nein, das stimme so nicht; er hätte ein großes Cola haben wollen, und ein solches hätte er auch getrunken. Aber die große Zitronenlimo hätten schließlich wir ihm bestellt …

Und so wurde aus einem theoretischen großen getrunkenen Cola eine praktisch halbgetrunkene Zitronenlimonade.

;-)

Samstag, 1. November 2014

Spaß an Halloween

Ja, ich gebe es zu, das war gestern Abend lustig, mit einer Horde Kids durchs Kaff zu ziehen und bei den Leuten zu klingeln. An einem Haus haben sogar sowohl die Kids was kleines Süßes bekommen als auch die Erwachsenen (nämlich Quitten- und Schlehenlikör; an dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an C. W. & H. F.!!). Ansonsten haben in erster Linie die Kids kräftig aufgeräumt in den Süßwarenbeständen.

Den (Lach-)Vogel abgeschossen hat mit weitem Abstand die Kleine meiner ehemaligen Nachbarin.
Die war in Ermangelung eines “ordentlichen” Halloween-Kostüms als Marienkäfer verkleidet. Nachdem sie sich das Procedere einige Male hat vormachen lassen (klingeln, “Süßes oder Saures” sagen, Absahnen, bedanken), hat sie im weiteren Verlauf der Tour an einem Haus geklingelt, die Tür wurde ihr aufgetan, und sie hat sich mit vollster Überzeugung hingestellt und proklamiert:
“Grüß Gott, ich bin der Mistkäfer!”

Watt hebb wi lacht!

;-)

Sonntag, 12. Oktober 2014

Kindermund

Unser Besuch so zum Herrn Junior: “Erzähl mal!”

Und der Herr Junior so: “Eins, zwei, drei, vier, …”

;-)

Sonntag, 4. Mai 2014

Aufgeklappt

Nachdem die letzten paar Tage im Zeichen von anderen Dingen und vor allem deutlich grauerem Wetter standen, haben wir heute einen kleinen Ausflug gemacht.
Wir haben einiges interessante gesehen.

Zum Beispiel eine Mucke, die sich im Eichwald gesonnt hat:

20140504_mucke_auf_blatt.jpg

Und ein paar wunderschöne Kastanienblüten:

20140504_kastanienbluete.jpg

Und, für den Herrn Juniorchef am spannendsten, wir haben auch “einen aufgeklappten Pfau” gesehen:

20140504_pfau.jpg

Die sind ausgeklappt einiges größer als eingeklappt! ;-)

Sonntag, 20. April 2014

Osterfrühstück

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Osterhasen,
hier kommt das Rezept für “Obstsalat nach Art des Hauses” samt kinderfreundlicher Beilage, so als kleiner Vorschlag zum Frühstücken über die Feiertage.

Die Zutaten für den Obstsalat.

  • Eine Banane
  • Zwei Orangen
  • Zwei Äpfel, vorzugsweise etwas fester und etwas säuerlich
  • 2-3 EL Ahornsirup zum Süßen
  • 2-3 EL Limettensaft (oder Zitronensaft)
  • 100g Studentenfutter

Das Obst zerkleinere man und fülle es in eine Schüssel. Dann kommt der Ahornsirup, der Limettensaft und das Studentenfutter drüber, umrühren, fertig.
Das Ergebnis könnte zum Beispiel so aussehen:

obstsalat_nach_art_des_hauses.jpg

Und hier kommen noch die Profitipps:

  • Die Banane vor dem Zerkleinern schälen! ;-)
  • Die Äpfel der Länge nach vierteln, dann das Kerngehäuse rausschneiden und dann klein schnippeln
  • Von den Orangen zuerst mit einem scharfen Messer großzügig den Boden und den Deckel abschneiden. Auf beispielsweise die Bodenplatte stellen. Dann mit demselben Messer vorsichtig und nicht allzu großzügig die Schale außenrum wegschneiden. Was übrig bleibt, wird längsgeviertelt und das Weiße sowie eventuell die Kerne entfernt. Damit erspart man sich das Filettieren.
  • Natürlich kann bei den Obstmengen frei variiert werden; ich weise jedoch darauf hin, dass der Obstsalat so wirklich gut nur nach Rezept schmeckt …

Dazu reiche man kinderfreundlicherweise zum Beispiel so etwas:

  • 12 Toastscheiben
  • 4 Eier
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 3 EL Zucker
  • etwas Öl zum Anbraten

Die Toastscheiben werden getoastet; das hindert sie daran, zu viel von der Eimischung aufnehmen zu wollen. Die Eier, den Vanillezucker und den Zucker leert man zusammen und vermischt gründlich. Anschließend in einen Suppenteller geben. Darin werden die getoasteten Toastscheiben kurz gewendet, bevor man sie in der Pfanne knusprig anbrät.

Anderenorts heißt dieses Gericht auch “French Toast” oder “Arme Ritter”; mir sind die Dinger heute früh aber etwas dunkel geraten, und meine Mittlere hat aus den “Armen Rittern” kurzerhand “Tote Ritter” gemacht … Ech, ech ech
;-)

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