Dienstag, 14. April 2020

So weit ist es schon

Wir wohnen ja, wie ich immer recht gern (und durchaus scherzhaft) anmerke, recht nah an der Grenze zwischen Deutschland und Bayern.

(ja, der braucht einen Moment)

Gestern nun war ich ein paar Kilometer von Zuhause weg, in Bayern, und habe eine EC-Kartenzahlung getätigt.
Was sagt mir mein Konto nun heute?

20200414_karteneinsatz.png

Dass ich Recht habe mit meinem Scherz! Bayern ist gar nicht mehr Deutschland! Das ist Ausland!

;-)

Ich werde vorerst nichts gegen die Buchung unternehmen, da nach meinem aktuellen Wissensstand keine extra Gebühren dafür anfallen.

Samstag, 21. März 2020

Corona-Gedanken

Vielleicht ist ja die aktuelle Pandemie eine Chance, die Bonpflicht beim Bäcker wieder abzuschaffen. Das Gebäck kommt ja per Greifer oder mit einem Hygiene-Handschuh in die Tüte, und auch auf dem Geld haftet nicht ganz so viel an Keimen, wie man denken möchte.
Aber der unselige Bon, der kommt quasi per Handschlag auf die Theke.

Das Wirtschaftssterben in Deutschland war (bis zur Schließung der Restaurants) für die Ausbreitung von CoVid19 sowohl gut als auch schlecht.
Ganz sicher gibt es dadurch weniger abendliche Stammtische und Kegelzusammenkünfte (was für die Ausbreitung des SARS-Cov-2 schlecht ist), aber die verbliebenen Gaststätten haben nun einen größeren Einzugsbereich (was die Verbreitung unterstützt).

Klar und deutlich

Wenn ihr euch beim Möbelschweden mal so praktische Plastikkistchen mitgenommen habt (die heißen Variera), dann habe ich hier einen eventuell hilfreichen Tipp für euch:

solltet ihr auf den Gedanken kommen, die Dinger in die Spülmaschine zu tun: TUT DAS NICHT. Weil wenn man die Kistchen umdreht, dann sieht man ganz klar und deutlich ein Relief (freilich nur dann, wenn man es versehentlich in einem ganz bestimmten Winkel ins Licht hält). Und dieses Relief wiederum zeigt in nicht übersehbarer Art und Weise eine Hand, die eine Spülbürste hält. Darunter stechen Schriftzeichen hervor, die Folgendes besagen: „Max. 50°C (122°F)“.

20200320_klar_deutlich_1.jpg

Ignoriert man diesen prägnant und auffallend ausgeführten Reinigungshinweis, könnte die Sache ziemlich Dali-esk schief gehen.

20200320_klar_deutlich_2.jpg

Anmerkung der Redaktion: Falls die Verformungen nicht zu stark sind, bestehen gute Chancen, die Situation mit heißem (nicht mehr kochenden) Wasser wieder in geordnete geometrische Bahnen zu lenken.

Dienstag, 18. Februar 2020

Wider den CO₂-Footprint

Über die Weihnachts- und Neujahrstage habe ich mich in Anbetracht größerer notwendiger Reparaturen an meinem heiß geliebten Corsa mal so rein theoretisch an das Thema E-Auto gewagt.
Ich habe mir diverse Testberichte durchgelesen.
Ich habe mich auf den gängigen Automobil-Verchecker-Plattformen über den real existierenden E-Auto-Gebrauchtmarkt informiert.
Ich habe herausgefunden, dass die e-Ups und die i-MiEV/C-Zero/iONs lediglich vier Sitzplätze haben.
Und ich habe gelernt, dass mein Nutzungsprofil (20km zur Arbeit pendeln) eigentlich vollständig kompatibel mit einem Stromer wäre.

Und dann habe ich einen entscheidenden Fehler gemacht: ich habe zusammen mit meiner Frau ein gebrauchtes E-Auto probegefahren.

In der Folge bin ich nun also durchaus sehr stolzer Besitzer eines 2016er Nissan Leaf in Tekna-Geschmacksrichtung mit einer 30kWh-Traktionsbatterie und habe meinen Corsa in den wohl verdienten Ruhestand versetzt.

Aber das Ende vom Lied ist, dass ich jetzt den Familien-Van fahren muss … Weil es ist ja so viel ökonom/log/ischer, wenn ich täglich nur einmal die Pendelstrecke mit dem Großen Wagen fahre und meine Frau mit dem Stromer dafür die restlichen Touren übernimmt …

Mittwoch, 20. November 2019

Wie bekommt man eine Sache erledigt?

Kam grade im Radio, muss ich mir aufschreiben:
Wie bekommt man eine Sache erledigt?

Es gibt drei Möglichkeiten:

  • Man macht es selber
  • Man heuert jemanden dafür an
  • Man verbietet es den Kindern

Gnihihihi
:-)

(Jaaaa, ich weiß, war lange ruhig hier! Ich gelobe Besserung, brauche aber immer noch eine Lösung für den versch1ssenen Russenspam)

Freitag, 9. August 2019

Alexa, wie groß wird ein Adler?

Stellt sich raus: Google braucht man dafür gar nicht.

Denn die Leiterin des Fürstlichen Falkenhofs Schillingsfürst heißt Alexa Meininghaus. Und die beantwortet Fragen zu Greifvögeln wahrscheinlich tausendmal besser als irgendeine künstliche Pseudointelligenz.
Wenn ihr also mal in der Gegend seid (für mein internationales Publikum: das ist an der A7 Würzburg-Ulm, in der Nähe von Rothenburg o.d.T.): nichts wie hin!

Nebenher managt Alexa übrigens auch noch die Greifvogelstation Mainfranken.

Montag, 1. Juli 2019

Ungerechtigkeit

Unsere beiden größten Kids bekommen für ihren nicht vorhandenen Beitrag zum Haushalt jeden Montag symbolisch einen Fünfer als Taschengeld.
Heute war nun wieder Montag, aber ich hatte keine zwei Fünfer einstecken. Also habe ich die beiden gefragt, ob denn eins von ihnen einen Fünfer hätte.
Und tatsächlich: wenn’s um Geld geht, dann geht auch was: das jüngere Kind hatte einen. Also habe ich einen Zehner ausgepackt und ausgehändigt und den eingewechselten Fünfer direkt weitergereicht ans andere Kind.

Ergebnis:
“Heyyyy!!!! Warum kriege ich nur einen Fünfer und nicht auch einen Zehner????”

Da biste sprachlos …

;-)

Dienstag, 18. Juni 2019

Kleine Ursache

Da lauf ich neulich den ganzen Tag wie besoffen rum und nehme mit der Schulter jeden Türrahmen mit …

20190618_treckingsocken.jpg

(Symbolfoto, nachgestellt)

… und Abends beim Ausziehen fällt mir auf, dass ich meine Trecking-Socken Links-Rechts vertauscht hatte!

;-)

(Ein Beitrag zur Reihe “Sommerlochspaß”)

Donnerstag, 16. Mai 2019

Kein Vergleich

Ich schrub ja schonmal darüber, dass es einen Haushaltswarenhersteller gibt, der lobenswerterweise Ersatzteile verkauft. Blöd fand in meinem Fall nur, dass ich überhaupt welche kaufen musste. Die Kunststoffzahnräder sind aber offenbar nicht für meine Kids gemacht, denn nach der letzten Back-Orgie wäre es nun an der Zeit gewesen, schon den vierten Satz zu bestellen. Und damit würde die Summe der Ersatzteilbestellungen den Neupreis des Geräts übersteigen.
Also habe ich mich nach einer Alternative umgesehen. Der Markt für Handrührer variiert ja je nach Anforderung und Preisklasse zwischen “nicht vorhanden” und “ziemlich unübersichtlich”.
Letztlich bin ich nach ein wenig Recherche über das Modell Krups 3Mix GN 5021 gestolpert. Und hab mir einen besorgt.

20190512_krups_3mix.jpg

An den Werkzeugen von Krups (Rührer und Knethaken werden mitgeliefert) ist schonmal kein Plastik dran wie beim alten Gerät; das ist reiner Edelstahl. Die Rührer sehen im Direktvergleich nicht ganz so „engineered“ aus, was aber der Funktion keinen Abbruch tut. Der Handrührer fühlt sich in der Hand vertrauenserweckend stabil und schwer an, nicht irgendwie papierig.
Das Gerät hat fünf Geschwindigkeitsstufen, und hier, meine Damen und Herren, reden wir tatsächlich von Geschwindigkeit. Das, was beim alten Gerät Vollgas war, ist bei dem neuen grade mal Stufe 2. Ich habe Rührei und Crêpes-Teig gemacht. Beim Crêpes-Teig habe ich zuerst alles außer der Milch verrührt - das gibt eine ziemlich zähe Pampe, die der Rührer aber ohne Probleme durchgemangelt hat.

Vorläufiges Fazit: ich bin begeistert!

Dienstag, 30. April 2019

Radwegevolution

In den letzten Monaten sind überall in Kreßberg Pfosten aus dem Boden geschossen; solche, wie man sie auch zur Anbringung von Verkehrsschildern braucht. Meine persönliche Theorie war ja, dass nun noch mehr Wege für den Normalverkehr gesperrt werden sollen, als es sowieso schon sind (mal ganz abgesehen davon, dass sich keine Sau darum schert, weil das ja eh nicht kontrolliert wird).
Es kam aber anders:

20190425_radwege_geradeaus.jpg

Ja.
Tatsächlich.
An jeder versch1ssenen Kreuzung, wo auch ein offizieller Radweg lang geht (siehe dazu auch radnetz-bw.de), wird dem Radler gezeigt, dass er hier gerade aus weiter muss. Als könnte man von Radfahrern nicht das selbe Abstraktionsvermögen verlangen, wie es bei Führern von motorgetriebenen Fahrzeugen vorausgesetzt wird, nämlich, dass es genau so lange gerade aus weiter geht, bis es ein Abbiegeschild gibt.
In Kreßberg gibt es einige Ecken, wo diese Schilder tatsächlich sogar Verwirrung stiften. Zum Beispiel, wenn an einer T-Kreuzung die Richtungspfeile nach links und zurück weisen. Das sieht sehr verdächtig danach aus, als könnte man nach links und nach rechts fahren (für Insider: Sieht man so an der Kreuzung Judenweg/L1010).

Den Hit habe ich aber in Asbach gefunden. Fährt man nämlich durch Asbach Richtung Norden (linkerhand der Asbacher Weiher, rechts die ehemalige Sägemühle und das Fischereivereinsheim), dann fährt man auf dieses Schild hier zu:

20190428_falsches_schild.jpg

Und das, meine Damen und Herren, finde ich, ist eine echte Gemeinheit. Nicht nur, dass man den Radfahrern nicht zutraut, gerade aus fahren zu können, nein, hier schickt man die Radler auch noch bösartig in die falsche Richtung!

20190428_falsches_schild_detail.jpg

Die Richtungshinweise sind vertauscht!
Nach Wüstenau geht es links, nach Marktlustenau rechts!

Aber was weiß ich schon … Vielleicht findet sich ja jemand, der daraus einen Maienstreich macht und die Schilder rumdreht …

:-)

P.S:: Ja, ich weiß, ich hab schon lang nichts mehr geschrieben. Aber die russischen Kommentar-Spammer haben mir das Bloggen ziemlich verleidet, außerdem wollte ich eigentlich endlich mal auf https und eine neue Blogsoftware umsteigen. Kommt, dauert aber noch.

Archiv