Freitag, 11. Februar 2011

Krasses Pferd!

Da gibt es so eine deutsche Klitsche, die baut elektrogepumpte Düsenfahrräder oder sowas. Heißt treffenderweise eROCKIT, das Produkt; leider mit gut 12000€ etwas zu teuer für meinen Geldbeutel.

Zur Verdeutlichung nur mal eben dieses Video hier; da jagt einer sein eROCKIT zehn Minuten lang durch Monaco:


( Youtube-Direktlink, via techcrunch.com )

Mittwoch, 2. Februar 2011

Happy Groundhog Day!

Ich wünsche allen einen schönen Murmeltiertag!

… und immer schön aufpassen, was heute in Punxsutawney passiert!

Montag, 31. Januar 2011

Auge vs. Kippse

Über Gizmodo habe ich diesen klasse Artikel auf pixiq.com gefunden, der die Unterschiede zwischen dem menschlichen Auge und einer Digitalkamera aufzeigt.

Viele Dinge sind sehr ähnlich, einiges aber auch heftigst unterschiedlich. Nehmen wir mal das Dingens, das da bei der Kamera die Blende genannt wird. Wir haben im Auge eine direkte Entsprechung, die Iris, die ganz genauso funktioniert.
Etwas ganz anderes ist beispielsweise das Objektiv (welches viele Fotografen auch grausam aus dem Englischen entlehnen und “Linse” nennen). Die Bildschärfe wird bei der Kamera durch laterales Verschieben der Linsen zueinander im Objektiv eingestellt; beim Auge wird die einzige vorhandene Linse plastisch verformt.

Klasse finde ich in dem Artikel auch den Link zu 100fps.com: die haben probiert, herauszufinden, wie viele Bilder pro Sekunde der Mensch mit seinem Auge voneinander unterscheiden kann. Die klare Antwort lautet: es gibt keine klare Antwort!

Zum Absatz nach dem dritten Test passt sehr gut das Video von Paper-Plane, einer französischen Marketingagentur, die das angesprochene Nachbild-Phänomen für eine alleine schon gute Werbung benutzt haben:

(Youtube-Link, n.b. mit dem Video funktioniert der Effekt NICHT)

Wie würde Commander Spock sagen: “Faszinierend!”

Freitag, 28. Januar 2011

Testsieger: Zwergenwiese!

Heute gabs Weißwurst zum Abendessen.

Jaaaaa, ich weiß, dass man Weißwurst nur vor 12 Uhr essen darf, aber immerhin ist ja 19:00 Uhr auch irgendwie wieder vor 12:00 Uhr - halt vom nächsten Tag …

Aber weiter im Takt. Was gehört standesgemäß zu einer Weißwurst dazu?
Richtig, Brezen und süßer Senf.

Und vom süßen Senf haben wir heut dreierlei getestet. Einmal den Händlmaier’s (mit Ökotest “Sehr gut”), dann einen byodo und dann noch einen Zwergenwiese.

zwergenwiese_testsieger.jpg

Der Händlmaier war uns beiden zu süß. Der byodo ist geschmacklich etwas zu senfig. Und der Zwergenwiese trifft genau die Mitte zwischen süß und scharf — soooo muss das schmecken!

Klarer Testsieger bei Strempfers: Zwergenwiese Senf Süß.

Und: nein, ich krieg hierfür kein Geld.

Dienstag, 25. Januar 2011

Was war gleich nochmal “thixotrop”?

Kurze Antwort: zum Beispiel Ketchup.

Längere Antwort: kraftabhängige Viskosität. Thixotrop nennt man also irgendeine Art Flüssigkeit, die nicht wirklich flüssig aber auch nicht fest ist, und flüssiger wird, sobald man Kraft draufgibt.

Beispielsweise kommt Ketchup bekanntlich nie so aus der Flasche, wie es eigentlich beabsichtigt hatte. Erst nach kräftigem Schütteln stellt sich überhaupt so etwas wie Flussfähigkeit ein.
Die Ketchuphersteller probieren im Zeitalter der Plastikpullen, das Problem durch verschiedenste Dosiereinrichtungen einzudämmen oder zu umgehen, die jedoch führen meiner persönlichen Erfahrung nach neben diversen Mankos bei der Restentleerbarkeit meist zum vollständigen Verlust der Dosierbarkeit, zumindest was kleine Portionen angeht.

Selbstverständlich weiß auch die Wikipedia was zur Thixotropie, zum Beispiel, dass das Gegenteil davon die Rheopexie ist.

Dieses Video hier demonstriert das Problem anhand einer alltäglichen Anwendung:

:-)

Sonntag, 23. Januar 2011

Spanisch: zumo gegen jugo

Schaut man im Spanisch-Lexikon nach, so bedeutet sowohl “zumo” (gesprochen “sumo”) als auch “jugo” (gesprochen “chugo”) dasselbe: Saft.
Den Googlefight gewinnt der “zumo” schonmal sehr eindeutig, denn in Spanien trinkt man in den allermeisten Fällen einen “zumo”, wohingegen das was aus einem Brocken Fleisch rauskommt, “jugo” genannt wird.

In Mittelamerika aber gucken einen die Kellner meist etwas fragend an, wenn man einen “zumo” zum Trinken bestellt, denn dort trinkt man überwiegend “jugos”.

In den Foren vom LEO gibt es zum Thema so einige Diskussionen, zum Beispiel diese hier

Des Rätsels Lösung ist (zumindest für Mittelamerika), dass ein “jugo” qualitativ hochwertiger ist, weil frisch aus dem Obst gepresst. Der “zumo” ist dort das, was man in Deutschland in Tüten kriegt; aus irgendeinem Konzentrat und mit Wasser oder wasauchimmer verdünnt und deshalb durchaus unbeliebt.

Sonntag, 9. Januar 2011

Einer der schönsten Zungenbrecher der Welt

(ist ein Schwabe:)

D’r Pabscht hat’s Fischb’schteck z’schpät b’schdellt.

Auf Hochdeutsch: Der Papst hat das Fischbesteck zu spät bestellt.

:-)

Freitag, 26. November 2010

Un-Tipps in der Zeitung

Neulich habe ich in unserer Tageszeitung dieses Glanzstück gefunden:

passworttest.jpg

Den ersten beiden Sätzen kann ich noch uneingeschränkt zustimmen.
Aber wie dann der Redakteur auf die Idee kommt, seine Leser auf eine noch nichteinmal SSL-verschlüsselte Webseite zu schicken, um dort die Passworte auf Sicherheit überprüfen zu lassen?!?

Vielleicht steckt dahinter direkt der Versuch, eine dicke Rainbow-Table zu bauen.

Und selbst wenn man den Seitenmachern keine Böswilligkeit unterstellt, werden die Passworte doch unverschlüsselt durchs Netz übertragen, was die ursprüngliche Idee ad absurdum führt. Ganz abgesehen davon, dass das eingegebene Passwort sowohl im Eingabefeld als auch auf der Auswertungsseite dick und fett im Klartext erscheint (natürlich auch http ohne s).

Da kann man wirklich von Glück sprechen, dass der Link, so wie er abgedruckt ist, nicht funktioniert…

:-)

Freitag, 29. Oktober 2010

Sackramich

Schau ich doch grad in meinem RSS-Reader nach dem heutigen National Geographics Photo Of The Day.

WAAAAHNSINN!

Und in groß sieht das nochmal besser aus!

Und man kann es sich auf der Webseite sogar in 1600×1200 runterladen und als Wallpaper verwenden!

Ich zumindest wusste noch nicht, dass Vulkanausbrüche auch zu Blitzen führen können; das ganze schimpft sich dann anscheinend “Dirty Thunderstorm”.

Link zum großen Bild: http://photography.nationalgeographic.com/photography/photo-of-the-day/eyjafjallajokull-volcano-lightning-iceland

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Für Stinker

Wenn man beim Einräumen einer Spülmaschine nicht aufpasst und irgendwelche Plastikteile beim Spülen runterfallen können, kommt es vor, dass diese Plastikteile an den Heizstab geraten und damit verbacken.

Wie kriegt man sowas wieder weg?

Auf die Schnelle erstmal gar nicht. Was bei manchen Maschinen offenbar funktioniert, nämlich ein Leer-Spülgang mit der höchstmöglichen Temperatur, hat bei uns nicht geholfen.

Auch geht es in den Internetforen zum Thema fast zu wie bei S21, wenn es um die Frage geht, ob man nun mit einem Messer oder Stahlwolle an den Heizstab dran darf oder nicht.

Ein hingegen (im wahrsten Wortsinne) heißer Tipp, der bei mir funktioniert hat, ist, das angeschmurgelte Plastik mit einem Föhn (besser noch: Heißluftföhn) warm zu machen und mit einem Holzspachtel das Zeugs runterzukratzen.

Leider ist das eine ziemlich unangenehme Arbeit (mit dem Kopf, einem Föhn und einer Taschenlampe im Innern einer stinkenden Maschine) und man kommt damit auch nicht in alle Ecken, sodass uns der Geruch von Abenteuer und Freiheit - ähm, sorry - von zu heiß gewordenem Kunststoff noch eine Weile begleiten wird — aber irgendwann ist das auch wieder gut, wenn die letzten Reste weggekokelt sind.

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