Samstag, 2. Dezember 2017

Medizinerlob

Der behandelnde Arzt ist sehr angetan von der Qualität des Messers, welches ich meiner lieben Frau zum Geburtstag geschenkt hatte.

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Der nahezu komplette Schnitt durch das vordere Glied des Ringfingers sei so glatt, dass man die Narbe später wahrscheinlich kaum sehen werde.

Mittwoch, 29. November 2017

Megastreusel

Da ja meine Bäckersgehilfen sich noch von dem vorangegangenen Stress ausruhen mussten und weil es schnell gehen sollte, habe ich gestern Abend im Internet nach einem „schnelle Plätzchen“-Rezept gesucht. Da findet sich dann doch einiges, und ich habe mich für eines mit dem Namen „Streuselkekse“ entschieden.
Leider hatte ich so einige der vorgeschlagenen Zutaten gar nicht da, sodass ich etwas improvisieren musste - der sensorische Test ergab jedoch, dass das nicht unbedingt schlecht war.

Was brauchen wir?

  • 100g Nüsse (ich habe Walnuss und Mandel genommen, original sollten das Pecannüsse sein)
  • 100g Rosinen (im Original getrocknete Feigen)
  • 100g entsteinte Datteln
  • 350g Mehl
  • 150g Zucker
  • 1 P. Vanillezucker
  • 250g Butter

Dazu noch eine Prise Salz und Puderzucker.

Die Nüsse und das Trockenobst werden zerkleinert (die Datteln habe ich geschnitten, den Rest hab ich kurz in den Mister Mätschik rein). Der Butter (wir sind hier in Hohenlohe-Franken!) wird geschmolzen (oder auf jeden Fall „butterweich“ gemacht). Das Mehl, der Zucker, der Vanillezucker und die Prise Salz werden miteinander vermengt. Dann wird der Butter zu der Mischung gegeben und mit den Knethaken am Handrührer zu einer bröseligen Streuselmasse vermengt. Zum Schluss werden die verkleinerten Zutaten vom Anfang noch mit reingerührt.
Nun wird auf einem Backblech Papier ausgelegt und mit Mehl bestäubt. Der Teig wird gleichmäßig darauf verteilt und flach gedrückt. Ich habe dazu unser Wellholz verwendet, bis das Blech gut gefüllt und mein Teig etwa einen Zentimeter dick war.

Nun ab damit in den Backofen, bei 200° Ober-/Unterhitze beziehungsweise 175° Umluft, aber auf jeden Fall für 20 Minuten.

Nach dem Backen direkt mit einem Messer in Quadrate schneiden (ca. 4×4cm) und auskühlen lassen. Zum Schluss mit Puderzucker bestreuen.

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Fertig sind die “Megastreusel”!

@Frau Spätlese: Sicherlich kann man da auch noch Zartbitterschokodeko drauf tun!

Montag, 27. November 2017

Kinderarbeit in Kreßberg

Während andere Leute irgendwo unproduktiv am Meer rumgammeln, setzen wir hier in Kreßberg eiskalt auf Kinderarbeit!!1!einself!!!
Amarettokugeln FTW!!

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Leider haben sehr viele nicht sonderlich lange überlebt. Weil wenn man mal anfängt, und „nur die, die nicht ganz so schön aussehen“ probiert, dann räumt man das Feld quasi von hinten auf, und glaubt mir, es gibt immer mindestens ein Breedle (Anm. d. Red.: so heißen “Plätzchen” auf Hohenlohisch-Fränkisch), welches schlechter aussieht als alle anderen… Ich gehe also stark davon aus, dass wir in der Adventszeit nochmal nachbacken dürfen. Nuja, müssen halt die Kinder wieder ran …
;-)

Sonntag, 26. November 2017

Hunger?

Wenn die Eichhörnchen die Nüsse vom Balkon klauen, wird das dann ein kalter Winter?

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Auf der anderen Seite lässt Mann ein herrenloses Bier ja auch nicht einfach so rumstehen sondern kümmert sich drum …

Donnerstag, 16. November 2017

Zum Kotzen

Das ist echt zum Kotzen, im wahrsten Wortsinne: der Infekt, der unser Kleinkind niedergestreckt hat, wirkt auch bei allen anderen …

Mittwoch, 15. November 2017

Empathie

Unser Kleinstes (Baby darf ich ja fast nicht mehr sagen) hat sich einen Magen-Darm-Infekt gefangen und sich viele Sachen einfach nochmal durch den Kopf gehen lassen. Natürlich überwiegt bei akuten Erkrankungen die Sorge, aber im Nachhinein - so meinte meine liebe Frau - hätten wir vielleicht doch das inbrünstige Würgen aufnehmen sollen, weil es so überaus herzerweichend war …

#Rabeneltern-und-Spaß-dabei

Chillaxing

Der überaus komische Christoph Sonntag tourt aktuell mit seinem Programm “Bloß kein’ Trend verpennt”. Auch im Radio gibt’s daraus immer mal wieder Schnippsel zu hören.
So zum Beispiel neulich über “Piloxing”. Das soll eine Mischung aus “Pilates” und “Boxen” sein. Hat er ausprobiert, fand er zu heftig, deshalb hat er kurzerhand einen neuen Trend kreiert, und ich bin mir sicher: dabei hat er hundertprozentig bei meiner Großen gespickt. Er schwärmte nämlich von “Chillaxing”, das sei eine Mischung aus “Chillen” und “Relaxen”.

Das will ich mir auch unbedingt mal anschauen …
;-)

Sonntag, 12. November 2017

Quasimakrorätsel

Dieses Foto ist auch von Ende Oktober, und es zeigt die Blüten einer Pflanze, die man eigentlich eher selten sieht:

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Ich will euch nicht weiters auf die Folter spannen. Aber kennt einer von Euch die Blüten vom Basilikum?

Bastelwetter

Heute ist mal wieder Bastelwetter. Das heißt so, weil man eigentlich nicht wirklich viel anderes machen kann, als zuhause zu bleiben und zu basteln. Rauszugehen ist nicht wirklich eine Alternative, auch der Wau freut sich eher weniger, wenn man ihn vor die Türe zerrt. Der einzige, der das Wetter in vollen Zügen genießt, ist mein Großer. Der ist irgendwie immer draußen und kommt nur kurz zum Essen fassen rein.

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Das Archivbild ist von Ende Oktober, aktuell verwünsche ich den niederträchtigen Zeitgenossen, der sich Schneeregen von den Wettergöttern gewünscht hatte.
Auch dieses Bild ist ein Beispiel dafür, dass man auch mit einem defekten 90mm-Tamron noch Fotos machen kann.

Montag, 30. Oktober 2017

Wer lesen kann …

… ist klar im Vorteil …
Frau Spätlese schrub bereits Erleuchtendes zu meiner Frage, und ich habe inzwischen auch selbst die Antwort auf der Verpackung gefunden:

Transskript:
“Dank unserem patentierten Mini-Zapfsystem können Sie Qualität wie frisch gezapft aus dem Kühlschrank genießen. Eine in der Dose befindliche Kunststoff-Kartusche sorgt beim Eingießen ins Glas für die Verwirbelung von Guinness und Stickstoff, wodurch die charakteristische Schaumkrone entsteht.”

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Ich wäre nicht ich, wenn ich dazu nicht ein paar Punkte anzumerken hätte:

  • Guinness wird mit zwei N und zwei S geschrieben, fällt mir auf …
  • Gezapft wird da gar nix. Das bollert nur seltsam in der Dose, und beim Aufmachen hat man heftig Schiss, dass die Stimmung - äh - das Bier überkocht.
  • @ Frau Spätlese: beim Metallrecycling wird mit ziemlich viel Hitze gearbeitet. Die Kugel wird ergo thermisch verwertet.
  • Ich hab das Zeugs direkt aus der Dose konsumiert, ohne “Eingießen ins Glas”. Bin ich jetzt ein Banause?

P.S.: im Hintergrund rechts sehen Sie eine Wettergerechte Strempfersche Kartoffelsubb.

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