Sonntag, 11. September 2011

Morgenrot am Abend

…erquickend und labend…

morgenrot_20110911.jpg

Flachs beiseite: der Hugin kann auch wunderbar mit Fotos, die nicht wirklich viele Merkmale zum Stitchen besitzen. Wie ich heute Abend mit Fotos von heute früh getestet habe.

Hab das Bild für euch von 6300 Pixel Breite auf 1600 runterskaliert.

Nine / Eleven

Zum aktuellen Datum empfehle ich die Lektüre dieses Artikels auf Telepolis.de.

Samstag, 10. September 2011

Draisine

Gestern Abend sind wir durch Crailsheim gefahren und haben ein paar Jungs gesehen, die mit Laufrädern für das am Volksfest nächste Woche stattfindende Rennen trainierten.

Ich habe spontan gesagt: “Guck mal, da trainieren zwei mit ihren Draisinen!”

Das klang - so ausgesprochen - irgendwie seltsam. Denn uns kam in den Sinn, dass Draisinen doch eigentlich die handbetriebenen Dinger auf Eisenbahnschienen sein müssten.

Des Rätsels Lösung ist: Der Herr Drais war seiner Zeit ziemlich umtriebig und hat sowohl das Laufrad als auch die Muskelkraftbahn erfunden…
und beide heißen “Draisine”

Montag, 5. September 2011

Jacko lebt!

…wir haben ihn am Samstag noch auf dem Wörrstädter Markt gesehen:

jacko_woerrstadt_markt_2011.jpg

Donnerstag, 1. September 2011

Wundergärten in der Urlaubshochburg

wundergaerten.jpg

Letztes Wochenende waren wir anlässlich einer Feier in Leukershausen im Backhaus zum Blootz essen und haben dort auch mal wieder 5 Liter sortenreinen Kreßberger Apfelsaft mitgenommen (ich glaube, es war ein Jakob Fischer, auf jeden Fall sehr lecker).

Wir hatten vor einer Weile schonmal ein paar Kartons mit Gewürzluike und Brettacher; die jedoch ziemlich unansehnlich waren. Im Prinzip aber auch wurscht, was draufsteht, denn es kommt auf den Inhalt an, und der passt wie gesagt sehr gut. Neulich war sogar was zur Kreßberger Apfelsaftinitiative im Hohenloher Tagblatt.

Nun, inzwischen sind die Kartons marketinggerecht bedruckt, und es steht auch eine URL drauf:

http://www.wundergaerten.info

Da konnte ich freilich nicht widerstehen und musste direkt surfen gehen. Und jetzt weiß ich endlich, dass ich in einer Kulturlandschaft wohne, “in der noch Mensch und Natur im Einklang sind”

Dazu passend hat die offizielle Kreßberger Homepage schon geraume Zeit “Leben wo andere Urlaub machen” im umlaufenden Banner, gegebenenfalls kurz warten.

;-)

(absichtlich einsortiert unter “schon gewusst”…)

Sonntag, 28. August 2011

Die FAZ liegt komplett daneben

Die behaupten doch glatt, dass “Stand-Up-Paddling” die neue Trendsportart sei. Also so eine Art venezianischer Gondelfahrt, nur ohne Venedig und ohne Gondel sondern mit Surfbrett und Paddel.

Dabei geht doch der Sportler von Welt heutzutage lieber nach Brasilien, zum Favela Downhill… (Youtube-Link)

Donnerstag, 25. August 2011

Somewhere over the rainbow…

waldtann_regenboegen.jpg

Gestern während des Gewitters sah man über Nachbars Haus einen wunderbaren Doppelregenbogen.

Schon gewusst: der sekundäre (weniger sichtbare) Regenbogen ist farblich genau umgekehrt.

Zugegeben, ganz so toll wie einige der Fotos in diesem Beitrag von Florian Freistetter in den Scienceblogs ist meins nicht geworden, aber man ist ja Lokalpatriot… Ganz unten auf der Seite wird übrigens sehr schön erklärt, wie das mit dem/den Regenbogen/Regenbögen überhaupt funktioniert.

Sonntag, 21. August 2011

Praktikertipp

Allen, die momentan das Walderlebniszentrum Tennenlohe besuchen wollen: SCHMIERT EUCH MIT AUTAN EIN!

Samstag, 20. August 2011

Nächtliche sprechende Kennzeichen

Heute waren wir in Erlangen Freunde besuchen.
Auf dem Heimweg dann so ziemlich das erste Auto, das uns auf der Autobahn überholt: Kennzeichen “M-UH 4711”. Da haben wir schon deftig lachen müssen, weil MUH und 4711 ja nicht so ganz perfekt zusammenpasst.
Während die MUH nun aber vor uns einschert, kommt auf dem ganz linken Streifen ein “BA-BY” und überholt uns beide…

Kurz darauf haben dann wir überholt, nämlich eine “DON-NA”.

Und ein Stück des Wegs weiter dann noch einen “FR-EE” und eine “AN-NA”.

Eigentlich schade, dass man aus unserem SHA nicht solch tolle Worte machen kann!

Wobei ich aber zugeben muss, dass ich schon Autogrammkarten von den Machern von “Wissen macht Ah!” habe, weil ich denen mal ein Foto vom “SHA-RY” eines Arbeitskollegen geschickt habe…

Freitag, 19. August 2011

Rollender Verschluss

Rollender Verschluss

Wie schon mein altes Viewty hat natürlich auch das Samsung Galaxy 3 als Kamera einen Sensor mit Rolling Shutter.
Neulich konnte ich nun ein wenig testen, in welche Richtung da eigentlich was rollt.

galaxy3_rollingshutter_hochkant.jpg

Um die Verschlussrichtung ermitteln zu können, braucht man eine nennenswerte Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Sensor und Motiv, sonst tritt der Effekt nicht oder nicht sehr stark zutage. Da ich als Passagier auf der Autobahn unterwegs war, bot sich an, Fotos nach schräg vorne in die Leitplanken zu machen.
Zunächst das Hochkantbild (Der Auslöseknopf war unten; quasi “Telefonnormallage”):

Man sieht, dass die bewegten Teile in Querrichtung seltsam abgebildet sind, in der Hochachse des Bildes scheint aber alles zu passen. Das Bild wird also auf jeden Fall zeilenweise vom Sensor ausgelesen und nicht spaltenweise.. Komisch scheint jedoch der verschwommene Bereich in der Bildmitte zu sein; wenn doch zeilenweise ausgelesen wird, müsste auch der linke und der rechte Bildrand so aussehen?!?

Deshalb gleich noch ein Foto hinterher, diesmal mit dem Auslöseknopf nach rechts:

galaxy3_rollingshutter_quer.jpg

Besser! Denn damit kann ich nun genau sagen, in welche Richtung ausgelesen wird, nämlich in dieser Telefon-Lage von oben nach unten. Was daran erkenntlich ist, dass sich das Gras nach unten links wegzubewegen scheint.

Im vorhergehenden Bild wurde demzufolge von rechts nach links ausgelesen, und nun lassen sich damit auch die relativ scharfen Ränder erklären:
Bei angenommen äquidistanten Zeilen auf dem Sensor, ist der Abstand zwischen aufgezeichneten Details in den Randbereichen relativ groß und somit hat eine Geschwindigkeit weniger Effekt als in der Bildmitte, wo die optische Achse der Zeilen-Objektivkombination einen deutlich kleineren Winkel hat. Zum linken Rand hin jedoch hat der Rolling Shutter die Geschwindigkeit des Autos beinahe eingeholt.

Dadurch ist auch die relativ scharfe rechte Bildecke im zweiten Foto erklärt: der im Vergleich zur linken Ecke deutlich größere Abstand führte zu einem deutlich größeren Winkelschritt pro Zeile, was zu einer Abschwächung des Rolling-Shutter-Effekts führt. Das Gras links im Bild ist hingegen vergleichsweise nah am Sensor dran und da auch noch gegen die Fahrtrichtung ausgelesen wird, verstärkt sich der Effekt noch.

rolling_skizze.png

Zur Verdeutlichung noch eine Skizze:
Der Abstand zwischen den Bildpunkten an der Leitplanke ist zwischen der optischen Achse und dem rechten Bildrand deutlich größer als zur linken Seite hin.



Wenn man solche Sachen von seiner Kamera weiß, kann man sie für interessante Bildeffekte nutzen, siehe hierzu mein erster Link oder ein Link zu Flickr.

Erst neulich hat jemand ein iPhone in seine Gitarre reingeworfen und anschließend behauptet, man sähe die Schwingungen der Töne; tatsächlich ist auch das ein Rolling-Shutter-Effekt (allerdings zugegebenermaßen ein sehr netter):

Archiv