Am 4. Mai werden wir bei euch sein! 🤪
(Quelle: TV-Total auf YouTube)
...nur... warum eigentlich?
Wenn ihr lustige Kartenspiele mögt, dann braucht ihr eigentlich auch das hier im Schrank:
Das Neinhorn ist in den Grundzügen ein klassisches Ablegespiel. Reihum decken die Mitspieler eine Karte von ihrem verdeckten Stapel auf, legen sie auf einem Stapel in der Mitte ab und sagen dazu, was auf der Karte zu sehen ist (allesamt Figuren aus Mark-Uwe Klings grandiosem Neinhorn-Universum). Wenn sich jemand vertut oder mit seiner Ansage zu lang braucht, muss er den Mittel-Stapel zu seinen Karten dazutun.
In den ersten paar Runden geht es typisch noch etwas schaumgebremst zu, danach wird’s immer rasanter und lustiger.
Was uns sehr gut gefällt, ist der wählbare Schwierigkeitsgrad. Mit Leuten, die das Spiel noch nicht kennen, kann man erstmal “ganz normal” spielen. Sobald sich dann Routine einstellt, nimmt man die die “Gegenwürmer” hinzu (wenn so eine Karte auftaucht, werden ab dem Moment die beiden abgebildeten Charaktere vertauscht), danach die Doppelregel (wenn zweimal hintereinander derselbe Charakter abgelegt wird, muss man beim zweiten “Meinetwegen” sagen), dann kommen noch die Petersilie (wenn auf einer Karte Petersilie abgebildet ist, muss man “Bäh” sagen) und das Känguru (dann darf man nichts sagen und nur den Finger an die Lippen legen).
Das hört sich jetzt genauso chaotisch an, wie’s am Spieltisch ist, und ich glaube, genau deshalb macht das Spiel auch so viel Spaß.
Ich bin bekennender Sonnenaufgangsjunkie. Kann ich nicht genug von bekommen. Sonnenuntergang ist auch hübsch, aber Sonnenaufgang mag ich mehr. Vielleicht weil es morgens kühler ist oder weil hier bei uns der Blick nach Osten landschaftlich reizvoller ist oder so.
Auf jeden Fall mach ich auch gern Sonnenaufgangsfotos, und wie das halt so ist mit dem blinden Huhn, das auch mal einen Korn trinkt, ist mitunter ein Foto dabei, was mich besonders anspricht. Zum Beispiel dieses hier:
Kann was, oder?
Ich wurde in “diesem echten Leben” darauf hingewiesen, dass schon längere Zeit kein neuer Beitrag in meinem Blog hier erschienen sei. Da gibt es freilich nichts zu diskutieren, das stimmt, und das ist an und für sich unverzeihlich.
Also möchte ich aktiv daran arbeiten, dass dieser Zustand nicht andauert, und fange jetzt und hier und heute mit einer Nicht-Kauf-Empfehlung an.
Wenn ihr im Supermarkt eures Vertrauens so eine Packung hier seht: nicht kaufen!
Mein Plan ist nämlich so:
Wenn ihr da alle mitmacht, dann steht die Sorte wie Blei in den Tiefkühlern, und irgendwann müssen die das dann billiger anbieten und dann kommt meine große Stunde …
Das Zeugs ist nämlich ziemlich frech lecker, aber es ist nicht wirklich günstig.
Ich hab was in Österreich bestellt, und ich muss sagen, mir gefällt die Sendungsverfolgung der österreichischen Post.
Ich mag mich täuschen, aber bei den hiesigen Paketdiensten ist mir noch noch nie aufgefallen, dass die die Größe von dem Paket mit dran geschrieben hätten. Und hier auch noch mit “human for scale”.
Daumen hoch!
In dem Paket drin sind Teile für mein aktuelles Moped-Restaurierungsprojekt, meine Puch Ranger 4TL.
Seit 1995 waren wir zusammen.
Die größte Zeit jedes einzelnen Tages haben wir in nächster Nähe zueinander verbracht.
Wir sind gemeinsam durch Polizeikontrollen und Mietwagenbuchungen gegangen.
Du hast Menschen mit meinem Passfoto von damals™ zum Lachen gebracht.
Ein schnöder Stempel beendet nun die schöne Zeit.
😳
Mach’s gut, Lappen!
Neulich, beim Gassi gehen, gab’s irisierende Wolken am Himmel:
(ich hab bei diesem Foto ein wenig an der Farbsättigung und den Gradationskurven geschraubt, damit das wenigstens ein bisschen rauskommt)
Irisierende Wolken sieht man nicht allzuoft; die perlmuttartigen Farben entstehen durch Lichtbeugung (Wetterlexikon des DWD).
Wenn man das Ergebnis der vorgezogenen Bundestagswahl mal andersrum betrachtet, dann waren immerhin über 3/4 der Wähler nicht ganz durch. Dem Rest möchte ich kein Kalkül unterstellen, denn für Kalkül hätte man sich informieren müssen, und wenn man nicht ganz durch ist, hätte man daraus entsprechende Schlüsse ziehen müssen.
Mir tun ja irgendwie auch die Wahlhelfer leid. Die saßen da und haben die Wahlscheine ausgeteilt und die Leute angelächelt und sich wahrscheinlich bei den allermeisten gedacht: “das ist sicherlich keiner”.
Jetzt haben wir blöderweise einen Zustand, mit dem niemand so richtig zufrieden ist:
Jetzt werden wir wahrscheinlich bald von einer Koalition regiert, die wir früher “GroKo” genannt hätten, die aber dieses mal keine mehr ist, weil über die Hälfte der Wähler was anderes gewählt hat. Die Opposition wird dann nahezu gleich groß wie die Regierung.
Da haben es Spielverderber leider sehr leicht.
Ein amerikanischer YouTuber meinte “Well done, Germany”. Auf Rückfragen, ob das ironisch gemeint sei, meinte er: “Nein. Bei uns sitzen sie ja in der Regierung”.
Neulich hatten wir eine ausgeprägte Spiegellummeligkeit an einem Mopped von KTM. Auf der Suche nach Abhilfe ist aufgefallen, dass das Alu-Druckguss-Teil, welches die Verstellbarkeit ermöglicht, zerbrochen war (im nachfolgenden Bild grün umkringelt).
Sollte ja kein Problem sein, sowas als Ersatzteil zu bekommen, oder?
Doch, ist es. KTM verkauft nämlich nur den kompletten Spiegelarm, ab Verkleidung aufwärts, für einen dreistelligen Betrag.
Aber wegen so einem kleinen Teil einen ganzen Spiegelarm kaufen? Hat mir nicht gefallen. Sowas müsste man doch auch selbst machen können, oder?
Ich hab mir also einen Brocken Messing geschnappt, ein Loch reingebohrt und das mit Schlüsselfeilen vierkantig gefeilt.
Nach einigem Schleifen und Feilen sah mein Ersatzteil dem Druckgussteil hinreichend ähnlich:
Und tatsächlich: es ist nichts mehr lummelig, der Spiegel lässt sich wieder einwandfrei einstellen.
Yeah!