Sieht komisch aus, ist auch so: hier sieht der geneigte Besucher die Vermischung zweier Detergenzien beim Befüllen der Badewanne. Nicht weniger und nicht mehr.
Schönen Sonntag!
...nur... warum eigentlich?
Ein kurzes Theaterstück für eine ABB-Ladesäule etwas älteren Baujahres sowie zwei DC-ladewillige Fahrzeugen.
“Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Gegebenheiten sind komplett beabsichtigt”
Akt 1: Die Anfahrt
Auf der Anfahrt an die Ladesäule erkennt der Fahrer von Fahrzeug B, dass bereits Fahrzeug A angesteckt ist. Stört ja nicht, die Säule hat ja drei verschiedene Ladekabel dran. Und den Chademo-Stecker, den B gerne benutzen möchte, braucht eh kaum jemand sonst. Fahrer B parkt sein Auto.
Akt 2: Der Ladestart
Da die Batterie seines Mobils wirklich ziemlich leer ist, steckt Fahrer B sein Auto flugs an die Säule an und startet ganz modern per Äpp den Ladevorgang. Die Äpp sagt auch brav “Ladevorgang gestartet”, aber die Säule sagt “Nicht genug Leistung da. Laden wird gestartet, sobald Leistung vorhanden ist”. Da Fahrzeug A laut der Säule schon bei knapp 80% Ladung ist, sollte das kein Problem sein; schließlich will Fahrer B sowieso einkaufen gehen.
Akt 3: Einkauf erledigt
Fahrer B kommt nach getätigter Shoppingtour zu seinem Wagen zurück - aber Fahrzeug A lädt immer noch; es ist noch kein bisschen Strom in Wagen B geflossen. Naja, denkt sich B, dann stoppe ich den nicht angefangenen Ladevorgang und lade eben zuhause.
Er hat aber die Rechnung ohne ABB, den Chademo-Stecker und die moderne Technik gemacht:
B steht nun ratlos vor seinem Auto, in welchem ein Ladestecker steckt, der nichts lädt, der sich aber auch nicht abziehen lässt.
Die Äpp meldet munter Fehler beim Beenden des Ladevorgangs, behauptet aber gleichzeitig auch, dass der Chademo-Stecker der Ladesäule frei sei. Ein erneuter Ladevorgang lässt sich starten, aber wieder nicht beenden. B erkennt, dass sein Auto jetzt im wahrsten Wortsinne an der Leine hängt und überlegt angestrengt, wie er aus dieser Nummer wieder herauskommt.
Unterdessen tritt freudig der Fahrer von Fahrzeug A auf und stellt fest, dass die letzten 10% Kapazität nur sehr langsam befüllt werden. Im Gegensatz zu B hat er die Ruhe weg und freut sich über seine erste schnellere DC-Ladung per CSS.
Nach etwas E-Mobilisten-Fachsimpelei erkennt auch A die prekäre Lage von B. Da sein eigener Akku inzwischen zu 93% voll ist und er sowieso langsam heim möchte, beendet er seinen Ladevorgang.
Jetzt passieren mehrere Dinge auf einmal:
B kann nun endlich abstecken und - natürlich mit ungeladener Batterie - heim fahren
;-)
Anmerkung der Redaktion: ich habe es noch heim geschafft - ohne erkennbare Restreichweite.
Neulich bin ich durch Kreßberg geradelt. Da kam ich an einem Feld vorbei, das sehr verdächtig nach Raps aussah.
Aber weiße Rapsblüten? Gibt’s das?
Die Wikipedia weiß mehr und bringt gleich oben im Eintrag zum Raps den Hinweis, dass auf den Feldern, die man im Spätsommer und Herbst für Raps hält, oft um Senf handelt. Und da gibt es wohl Mischungen mit gelben und weißen Blüten.
Also doch kein weißer Raps
:-)
Kontext: https://www.youtube.com/watch?v=7a6EOyaMdqY (der großartige Kevin Bloody Wilson mit D.I.L.L.I.G.A.F)
Nach Jahren hat meine liebe Frau wieder ein waschechtes Erdbeertier entdeckt!
Dieses Mal ist es (wegen den Stielaugen) so eine Art Erdbeerschnecke oder sowas:
… innerhalb von nur zweieinhalb Monaten hat Apple es geschafft, den Safari unter Mac OS X 10.14 (Mojave) mit dem aktuellen Update wieder dazu zu bringen, einen Datei-Auswahl-Dialog anzuzeigen, wenn man auf so einen Knöpp draufdrückt!
(Hier hab ich darüber mal geschrieben)
Sauber!
Dafür hat mir das Sicherheitsupdate das Macbook Air ziemlich nachhaltig lahmgelegt. Es hat nicht mehr gebootet; und zeigte einen Ordner mit Fragezeichen an. Der Verbose-Boot verriet dann, dass es einen “Error!!!” (mit drei Ausrufezeichen) in Form eines Fehlers beim Laden des “prelinked kernel” gab. Nach einigem Suchen im Internet und mehrfachem Booten von der Time-Machine-Festplatte habe ich einen Lösungsansatz in den Hackintosh-Foren (!) gefunden.
Letztlich konnte ich das Problem lösen, indem ich aus dem Terminal heraus beherzt eben diesen jenen “Prelinked Kernel” gelöscht habe (Liegt im Ordner /System/Library/PrelinkedKernels auf der Bootplatte).
Jetzt geht er wieder.
So, nun können wir schön Schaschlik machen!
Nein, Spaß, das sind die “Drähte”, die die Hüfte vom Kind zusammen gehalten haben. Meine Pfote als Maßstab dazu.
Diesmal waren wir nur eine Nacht im Olgäle, ein erfreulich kurzer Aufenthalt.
Aber auch zur Metallentnahme ist eine Vollnarkose mit dem vollen Vorprogramm fällig: Arztgespräch, Anästhesievorgespräch, Voruntersuchung, gegebenenfalls Röntgen, …
Der Patient ist wohlauf; wir konnten nach der OP am Donnerstag und einer Übernachtung am Freitag direkt wieder heim.
Die Story vom letzten Mal geht übrigens noch weiter: ich hätte mir die Chose eigentlich komplett sparen können. Denn seit Juni 2020 dürfen e-Autos in Stuttgart auf den markierten Parkplätzen unbefristet und für umme stehen … Und mein Leaf fällt da ja voll rein … Again what learned …
Ich war mit dem Kind mal wieder im Ogäle in Stuttgart, zwecks der Hüftgeschichte.
Nun ist Parken in Stuttgart ja so eine Sache. Nicht alles, was aussieht, wie ein Parkplatz, funktioniert auch so, und für mich als Landei ist ja sowieso alles mit mehr als einer Spur zutiefst suspekt. Die sichere Wahl ist für mich eins der Parkhäuser; das kann ich, da kenne ich mich aus.
Beim letzten Besuch habe ich im „Parkhaus Hauptbahnhof“ eingecheckt. Alles okay so weit, bis zu dem Moment, als wir wieder heimwärts wollten, was den Startpunkt für diese Geschichte darstellt.
Am Automat hängt schon ein mysteriöser Zettel: „Nur mit Münzen zahlen!“. Karte rein: Siebenfuffzich. Geldbeutel raus - nur noch 7 Euro drin. Uuups.
Puh, Glück gehabt, gegenüber ist ein zweiter (!) Automat, der nimmt auch Scheine.
Aber er nimmt keine Fuffziger, und dreimal dürft ihr raten was ich noch im Geldbeutel hatte.
Ich schicke das Kind hoch zum Auto. Eigentlich müsste es noch Kleingeld geben, welches ich zum Beispiel für den Einkaufswagen horte. Aber dreißig Cent reichen einfach nicht.
Kein Problem, fragen wir halt den Parkhauswärter, den es vermutlich geben müsste, denn es gibt ein Kabuff, in dem ein paar Monitore für die Überwachungskameras stehen und das Radio läuft. „Bei Ticketverlust oder Automatenstörung bitte läuten“ steht dran. Ich werte meinen Fall als läutenswert und drücke beherzt drauf. Eine blökende Hupe schallt quer durchs Parkhaus, aber es kommt niemand, auch nach dem zweiten und dritten Versuch.
Zeit für Plan B: Geld “irgendwo außerhalb” wechseln. Nochmal raus aus dem Parkhaus, rüber zum Bahnhof und zwei Käsebrezeln eintüten lassen. Dass der Brezelbäcker aber auch keine kleineren Scheine hat, erkennst du daran, dass er dich inständig darum bittet, die drei Euro mit Karte zu zahlen … Also habe ich einen Teil meiner 7 Euro geopfert, um dem Mann seinen Umsatz nicht weiter zu zerstören.
Plan C. Wir kaufen noch einen Pott Kaffee beim Starbucks. Und auch die erste Frage dieser Verkäuferin war, ob ich’s nicht kleiner hätte … Aber sie hat mir dann doch noch meinen Fuffi klein machen können.
Also zurück zum Parkhaus. Fuuuuu … Wo ist die Karte hin???
Nach einem Moment des „Ruhig Brauner, die kann nicht soo weit weg sein“, habe ich sie in ihrem Versteck zwischen den frisch gewechselten Scheinen entdeckt. Wir stehen immer noch bei 7,50€ Gebühren (wäre ja noch besser gewesen, wenn die nächste Stunde angefangen hätte!).
Zehner dazu rein, Karte und Wechselgeld raus, hoch zum Auto und raus aus der Stadt.
Zuhause angekommen fasse ich mir an die Gesäßtasche, weil da irgendwas drückt.
Es war … Trommelwirbel … der Einkaufseuro, den ich mir wohl auf der Anfahrt eingesteckt hatte …
Aber wenn ich den rechtzeitig gefunden hätte, hätte er ganze Story zerstört …