Ein Sonnenuntergangsbild.
Zugegeben, das hier ist schon vier Tage alt; heute gibt es eher keinen blauen Himmel.
...nur... warum eigentlich?
Neulich hatte ich einen Full-Service-Tag. Beziehungsweise nicht ich, sondern unsere Kaffeemaschine. Zuerst war “Wasser füllen” dran. Dann “Bohnen füllen”. Dann “Trester leeren”. Dann “Filter”, und nach dem “Filter” kam auch noch “Reinigen”. Ich glaube, länger habe ich mich noch nie an einem einzelnen Tag mit dem Gerät beschäftigt …
:-)
Sei’s drum, da auch unser Wasserkocher mal wieder entkalkt werden wollte, nahm ich die Gelegenheit beim Schopf und habe den Jura-Wassertank gleich auch noch mit Kalklöser ausgepinselt und sauber gebürstet. Beim Schrubben ist mir aber dummerweise der Deckel zu dem Fach mit der schwarzen Pille abgegangen. Der hat vermutlich grade wegen dem Kalk ganz gut gehalten.
Die Pille, muss man wissen, ist ein Schwimmer, der dem Gerät sagt, ob noch Wasser im Tank ist. Und wenn die Pille frei im Tank rumschwimmt, dann kann man in den Tank so viel Wasser reintun, wie man will, Kaffee kriegt man trotzdem keinen … Es galt also, die Pille wieder einzusperren.
Die vorläufige Lösung ist auf jeden Fall ein Stück von einem Gefrierbeutel, der für die nötige Klemmung sorgt.
Und bei euch so?
Während in Kreßberg der Raps vor sich hin blüht und gelb im Auge brennt
sieht es im Einzelhandel gaaaanz anders aus, zumindest, was das Angebot an Hefe angeht. Da blüht nix.
Schlicht JEDER, mit dem ich darüber spreche, fragt sich, warum die Menschen so viel Hefe kaufen. Schließlich könnten doch heutzutage nur noch die wenigsten backen …
Gerade gelernt:
des jüngsten Kindes Füße sind heute Kohlrabi-schwarz …
(nicht etwa Kohlrabenschwarz)
;-)
Das mit der „Grenze zwischen Deutschland und Bayern“ ist tatsächlich nicht nur so daher gesagt.
6 Kilometer östlich von hier liegt Markt Schopfloch. Man könnte also in etwas über einer Stunde dorthin spazieren. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln geht das zwar auch, ist das aber ziemlich knifflig: Die üblichen Suchmaschinen melden direkt einen Fehler. Tatsächlich (ich habe es selbst zugegebenermaßen noch nicht ausprobiert) muss man zunächst 15km in die falsche Richtung, nach Crailsheim, fahren (Minimum 20 Minuten). Dort nimmt man einen Bus nach Dinkelsbühl (25km, 45 Minuten). Und von Dinkelsbühl aus geht es dann nach Schopfloch (7km, nochmal 20 Minuten). Und da sind jetzt noch gar keine Wartezeiten wegen Anschluss-Bussen mit eingerechnet. Da scheint der Vorschlag von Google, zuerst von Crailsheim mit dem Zug nach Dombühl zu fahren, gar nicht mehr so abwegig …
Auch jetzt, in Coronazeiten, wird die Grenz-Linie immer wieder deutlich sichtbar, weil in Bayern andere Regeln gelten. So sind die Baumärkte in Bayern geschlossen, die in BaWü aber haben geöffnet. Führt natürlich genau zu dem, was der Herr Söder damit eigentlich nicht bezwecken wollte - dass die Menschen aus Dinkelsbühl und Feuchtwangen nach Crailsheim in den Baumarkt fahren.
In Bayern dürfen die Leute nur mit einem triftigen Grund aus dem Haus (zum Beispiel zum Einkaufen). Ohne Grund kann die Polizei Strafen verteilen. So ist laut der Südwestpresse letzte Woche ein Pärchen aus Crailsheim nach Feuchtwangen gefahren, anscheinend nur, um dort einen Kindersitz zu entsorgen. Gab zwei Anzeigen, einmal wegen der illegalen Müllentsorgung und eine wegen dem Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz.
Wir wohnen ja, wie ich immer recht gern (und durchaus scherzhaft) anmerke, recht nah an der Grenze zwischen Deutschland und Bayern.
(ja, der braucht einen Moment)
Gestern nun war ich ein paar Kilometer von Zuhause weg, in Bayern, und habe eine EC-Kartenzahlung getätigt.
Was sagt mir mein Konto nun heute?
Dass ich Recht habe mit meinem Scherz! Bayern ist gar nicht mehr Deutschland! Das ist Ausland!
;-)
Ich werde vorerst nichts gegen die Buchung unternehmen, da nach meinem aktuellen Wissensstand keine extra Gebühren dafür anfallen.
Vielleicht ist ja die aktuelle Pandemie eine Chance, die Bonpflicht beim Bäcker wieder abzuschaffen. Das Gebäck kommt ja per Greifer oder mit einem Hygiene-Handschuh in die Tüte, und auch auf dem Geld haftet nicht ganz so viel an Keimen, wie man denken möchte.
Aber der unselige Bon, der kommt quasi per Handschlag auf die Theke.
Das Wirtschaftssterben in Deutschland war (bis zur Schließung der Restaurants) für die Ausbreitung von CoVid19 sowohl gut als auch schlecht.
Ganz sicher gibt es dadurch weniger abendliche Stammtische und Kegelzusammenkünfte (was für die Ausbreitung des SARS-Cov-2 schlecht ist), aber die verbliebenen Gaststätten haben nun einen größeren Einzugsbereich (was die Verbreitung unterstützt).
Wenn ihr euch beim Möbelschweden mal so praktische Plastikkistchen mitgenommen habt (die heißen Variera), dann habe ich hier einen eventuell hilfreichen Tipp für euch:
solltet ihr auf den Gedanken kommen, die Dinger in die Spülmaschine zu tun: TUT DAS NICHT. Weil wenn man die Kistchen umdreht, dann sieht man ganz klar und deutlich ein Relief (freilich nur dann, wenn man es versehentlich in einem ganz bestimmten Winkel ins Licht hält). Und dieses Relief wiederum zeigt in nicht übersehbarer Art und Weise eine Hand, die eine Spülbürste hält. Darunter stechen Schriftzeichen hervor, die Folgendes besagen: „Max. 50°C (122°F)“.
Ignoriert man diesen prägnant und auffallend ausgeführten Reinigungshinweis, könnte die Sache ziemlich Dali-esk schief gehen.
Anmerkung der Redaktion: Falls die Verformungen nicht zu stark sind, bestehen gute Chancen, die Situation mit heißem (nicht mehr kochenden) Wasser wieder in geordnete geometrische Bahnen zu lenken.