Sonntag, 26. Oktober 2014

Marienkäfer

Schon letzten Sonntag habe ich außer der Biene auch einen Marienkäfer auf den Chip gebannt:

marienkaefer_20141019.jpg

Das obige Bild ist ein 100%-Crop. Ich habe also aus den vollen 10 Mexapixeln meiner Kamera einen Fetzen in der Größe 800×600 herausgeschnitten.
Damit kommt freilich der Käfer gut raus, allerdings wirkt das helle Blatt, auf dem er sitzt, irgendwie seltsam.

Das wird besser, wenn ich einen größeren Ausschnitt verwende. Dann bekommt der Marienkäfer etwas mehr optische Konkurrenz.

marienkaefer_20141019_groesser.jpg

Nur zwecks Referenz: hier nochmal das ganze Bild.

marienkaefer_20141019_voll.jpg

Sonntag, 19. Oktober 2014

Biene

biene_20141019.jpg

Und weil’s so schön ist, heute bei Klick nicht mit 800 sondern mit 1600 Pixeln.

Freitag, 3. Oktober 2014

Montagssonne

Das hier war unser Sonnenaufgang am letzten Montag des Septembers. Besonders schön um die 15. Sekunde herum, weil da — wie aus dem Nichts — Wolken am Himmel erscheinen.

Sunrise 20140929 from Wolfram Strempfer on Vimeo.

(Die Fotos habe ich mit der Timelapse-Funktion meiner Panasonic FT5 über einen Zeitraum von etwa 1,5h gemacht, ab 5:30 Uhr alle 10 Sekunden ein Foto. Dann wurden die Bilder verkleinert mit sips im Terminal und zusammengesetzt mit dem wunderbaren MPEG Streamclip von Squared 5)

Sonntag, 28. September 2014

Walking the Wuff in the Wood

Heute Nachmittag war ich eine Runde mit dem Hund im Wald. Es ist wohl wieder Pilzsaison, denn überall sprießen beziehungsweise schießen die Dinger. Neben diesem recht großen (leider schon abgebrochenen) Fliegenpilz haben wir viele viele viele weitere Pilzarten gesehen, kleine Ziegenbärtchen, gelbe und weiße mit abgerundetem Hut, trichterförmige, Champignonähnliche, einige verschiedene Röhrlinge und und und.

20140928_fliegenpilz.jpg

An einer Stelle am Waldrand gibt es Drüsiges Springkraut, auch Indisches Springkraut genannt. Ich habe mich über die knalligen Farben gefreut und dass so viele Hummeln dort emsig am Arbeiten sind. Die Wikipedia sagt aber, dass man stattdessen die Pflanze lieber bekämpfen sollte. Googelt man “Indisches Springkraut”, dann stößt man auf Seiten, die von einem “stark invasiven Problem-Neophyt” berichten. Die Hochschule Rottenburg titelt gar “Das Indische Springkraut und die grauenhaften Folgen”.
Hmmmm.

20140928_druesiges_springkraut.jpg

Da heute so schönes Endseptemberwetter ist, konnte ich auch ein paar Fotos mit Sonne und Wald schießen. Zum Beispiel das hier:

20140928_sonne_im_wald.jpg

Dienstag, 26. August 2014

Beim Poppen erwischt

Als ich vorgestern den Artikel von meiner Fruchtfliegenfalle schrieb, habe ich mich für die Links auch etwas über die Drosophilia schlaugesurft. Ich wusste beispielsweise nicht, dass es sich dabei um eine der wissenschaftlich am Tiefsten ergründeten Tierarten handelt. Oder dass der Begriff “Fruchtfliege” ein False Friend ist. Oder dass die Viecher Kulturfolger sind, die eigentlich lieber in den Tropen wohnen. Oder dass Drosophilia Melanogaster “typische rote Augen” hat.

Hä?
Rote Augen?
Ernsthaft?

Ein klarer Fall für “packen wir das Makro aus” …

Ich habe mich also neben meiner Fruchtfliegenfalle auf die Lauer gelegt und so einige Male den Auslöser gedrückt. Dabei lernte ich einmal mehr, dass a) die Schärfentiefe des Tamron 90mm f/2.8 bei Offenblende in Makrostellung nur ein paar Zehntelmillimeter beträgt und b) der Sucher meiner braven EOS 1000D eine Beurteilung der Schärfe schlicht nicht zulässt, weil er nur so wenig vergrößert.
Die meisten Bilder sind also nicht wirklich brauchbar geworden, aber auf einem Foto habe ich zwei von den Lumpen beim Poppen erwischt:

drosophilia_20140824.jpg

Somit kann ich also bestätigen: Drosophilia Melanogaster hat tatsächlich rote Augen!

P.S.: Kurz darauf haben die beiden übrigens die “Vinegar Saucer Challenge” versaubeutelt …

Sonntag, 24. August 2014

ALS und die Fruchtfliegenfalle

Menschen auf der halben Welt kippen (oder lassen kippen) sich zur Zeit irgendwelche Gefäße mit Wasser und Eiswürfeln über den Kopf. Als Vorwand gilt dabei der Kampf gegen die tückische Krankheit ALS. Nun habe ich zwar keine Ahnung, wie es auch nur einem an ALS erkrankten Menschen besser gehen soll, wenn sich zum Beispiel der Opel-Chef von einer Horde Kinder Eiswasser über den Kopf leeren lässt (auf Youtube anschauen) oder Otto Waalkes als Rechtsträger seine türkisgrüne Badeshorts präsentiert (auf Youtube anschauen). Nicht zu schweigen von Bill Gates und Mark Zuckerberg und dem obercoolen Sir Patrick Steward und und und. Anscheinend ist inzwischen schon richtig viel Geld zusammen gekommen, sagt auch dieser lesenswerte FAZ-Artikel.
Ich bin mir sicher, der Herr von Hirschhausen würde mir auf jeden Fall unterschreiben, dass über solche Videos zu Lachen schon so eine gewisse heilende Wirkung hat.

Genauso sicher bin ich mir, dass man die Energie für das Herstellen der Eiswürfel sowie die Spendengelder auch anderswo gut brauchen könnte. Zum Beispiel für Hilfsprojekte von Unicef.

Gehen wir aber für den Rest des Artikels mal vom Eis weg.
Es ist zwar nicht wirklich Sommer da draußen, aber von Herbst mag auch noch niemand reden. Es ist gerade so warm, dass man sich mitunter auch mal im T-Shirt raus traut. Und das bedeutet in der Küche typischerweise: “Drosophilia-Time”!
Hauptsächlich mit dem Obst holt man sich die Viecher ins Haus, und sie schwirren überall rum, wo es was an der Reifegrenze rangierendes Organisches gibt.
Sie mit der Fliegenklatsche zu erlegen funktioniert nicht, weil die Tierchen durch die Maschen durch passen. Aber es gibt vielfach erprobte Abhilfe in Form der Fruchtfliegenfalle.

fruchtfliegenfalle.jpg

Dazu schnappe man sich ein flaches Schälchen (Tassenuntersetzer oder ähnliches), fülle Essig hinein (wir verwenden erfolgreich den naturtrüben Bio-Apfelessig) und nehme diesem mit nur einem kleinen Tropfen Spüli die Oberflächenspannung. Es dabei gibt kein ideales “Essig-Spüli-Mischungsverhältnis” wie anderswo im Netz kolportiert, es reicht ein kleiner Tropfen (sogar ohne Rühren).

Der Erfolg lässt üblicherweise nicht lange auf sich warten, denn die Tierlein machen ihrem Beinamen “Essigmucke” alle Ehre. Man sollte nur darauf achten, dass der Essigpegel nicht zu tief sinkt, sonst bleibt keine Drosophilia freiwillig drin. Ich putze mein Schälchen alle ein bis zwei Tage aus und befülle es neu.

Freitag, 22. August 2014

Lokalsatire

Wer den Postillon oder Die Tagespresse mag und dazu noch etwas lokalpatriotisch veranlagt ist, der wird das Crailsheimerle lieben.

Donnerstag, 21. August 2014

Die Kreßberger Abrissbirne rollt weiter

Als nächstes ist das Schulgebäude in Waldtann dran. Sagt die Gemeinde. Und das HT sagt dazu noch, dass der Abriss von solchen Gebäuden über das Landessanierungsprogramm bezuschusst wird.
Was beide nicht verraten, ist, dass mit dem beschlossenen Abriss auch ein Teil Jugendarbeit durch den Mini Car Club Crailsheim die Gemeinde verlassen musste.

Hätte es doch schon früher solche Programme gegeben! Dinkelsbühl und Rothenburg müssten sich heute nicht mit so vielen Touristen herumplagen!

P.S.: Ich sehe freilich auch die Argumente Pro-Abriss ein beziehungsweise auch keine besseren Zukunftschancen für den Betonprachtbau. Schade ist es aber allemal, denn damit verschwindet ein weiterer Teil der Kreßberger Geschichte.

Freitag, 1. August 2014

Schneckensammlung

Uuuuund gleich noch ein Handyfoto, von neulich, als wir den alten Zaun rausgerissen und nen Staketenzaun hinter dem Haus aufgestellt haben:

schneckensammlung_20140625.jpg

Aber wir haben trotz vielem Suchen keinen Schneckenkönig gefunden!

Getreideross

Neulich war ich mit dem Wau ne Runde am Latschen, da wollte ich das wunderbar in der Abendsonne leuchtende Gerstenfeld knippsen. Aber da war so ein seltsamer grüner Fleck mit drauf.
Als ich neugierig näher dran ging, habe ich dieses noch nicht ausgewachsene Heupferd entdeckt:

heupferd_20140717.jpg

Leider hatte ich meinen “großen” Foto nicht dabei, sodass ihr mit diesem Handyfoto auskommen müsst.

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