Donnerstag, 25. Dezember 2014

Die Null überschritten

Tag 1 nach der Bescherung. Die ersten Weihnachtsgeschenke sind schon wieder repariert, insbesondere die ferngesteuerten Sachen vom Sohnemann.

Und der Papa lernt, was ein Analemma mit einer Acht zu tun hat.

Und dass wir, nachdem der kürzeste Tag des Jahres nun vorbei ist, den Nullminutenkorrekturpunkt unten im Kurvenverlauf überschritten haben. Es geht aufwärts!

Samstag, 13. Dezember 2014

Wer hat den längeren?

Heute hat der rote Wagen auf der Autorennbahn öfters mal gestreikt (obwohl weder Bahn noch Lusthansa noch Verdi). Also haben wir uns mal die Stromabnehmer-Bürsten genauer angeschaut:

salextric_buerstenvergleich1.jpg

Jeweils links ist die “leicht gebrauchte” und rechts die “frisch ausgetütete” Bürste zu sehen.

salextric_buerstenvergleich2.jpg

Weil wir keinen Plan hatten, ob die Bürsten mit solchen Maßen nun verschlissen sind oder nicht, haben wir mal prophylaktisch getauscht.

Und siehe da: Vermutlich hing das Streik-Problem dann doch damit zusammen, denn nach dem Tausch ging der Wagen wieder ordentlich.

Sonntag, 7. Dezember 2014

Was ein Schrott

Früher™, als es noch VHS-Kassetten gab, hat man die Glotze angeworfen, das Dingens in den Recorder ploppen lassen und dann hat man vorgespult, bis der Film anfing.
Wenn man irgendwo mitten drin angehalten und die Kassette raus hat, dann konnte man Tage, Wochen oder Monate später an genau der Stelle weiter gucken, an der man aufgehört hatte.
Kratzer gab es nicht. Das Derbste war noch, wenn sich das Band mal im Recorder verheddert hat. Aber auch ein solches Problem konnte man mit einer Schere, einem Edding und etwas Mumm in der Hose selbst lösen, und dann waren im Extremfall mal ein paar Sekunden vom Film weg. Manchmal hat man den Schnitt nichtmal bemerkt.

Bei DVDs geht das alles nicht mehr.

Vorspulen bis zum Hauptmenü?
Njeeet.
FSK-Hinweis und Illegalitätswarnung müssen unbedingt angeschaut werden. Dabei ist der Witz ja, dass der legale Kunde verprellt wird. Weil jemand, der sich eine Sicherungskopie erstellt, bekommt den ganzen Schmonzes gar nicht mit; der darf direkt den Film anschauen.
Und wehe, wenn man eine DVD aus dem Player nimmt! Dann geht der ganze Spaß gleich nochmal von vorne los. Von gaaaanz vorne. Besonders unangenehm fällt mir da immer wieder “Disney’s Fast Play” auf — eine automatische Zwangsbeglückung mit allen auf der Scheibe enthaltenen Vorschaufilmchen. Mit “Fast” hat das überhauptnichts zu tun.
Und nochmal wehe, die Kids kriegen die Scheibe in die Flossen! Radiale Kratzer machen ja noch gar nicht mal so viel aus, das kriegt auch jeder 30€-Player von Welt heutzutage recht gut rauskorrigiert. Aber wehe, die Kratzer gehen in Laufrichtung! Ruckzuck springt der Film um einige Minuten oder lässt sich gar nicht mehr abspielen.

Ist heute wirklich alles besser?!

Mit HandBrake kommt man wenigstens wieder grob in die Richtung wie früher …

Sonntag, 30. November 2014

Der 1&1-Spamfilter

Der 1&1-Spamfilter war ist in letzter Zeit öfters mal so intelligent, dass er den eigenen Spambericht gleich mit im Spamordner versenkt hat.

Was dann zur Folge hat, dass ich (ohne in den Spamordner zu gucken) noch nichtmal mitbekomme, dass ich überhaupt Spam bekommen habe.

Respekt!

Sonntag, 23. November 2014

Abgeschätzt

Im Mobilfunk-Netz wird man mit dem 5G-Standard nochmal deutlich schneller vorankommen als heute schon mit LTE. In Korea wurde neulich demonstriert, dass 7,5GBit/s tatsächlich möglich sind (ZDNet-Artikel).
Gigabit.
Pro Sekunde.
Nicht Kilobit, nicht Megabit sondern Gigabit.

Das Freivolumen meiner mobilen so genannten “Flatrate” wäre bei so einer Geschwindigkeit innerhalb von etwas mehr als einer halben Sekunde verbraten, denn 7,5GBit/s sind etwas über 900 Megabyte/s.

Dabei kommen uns solche Datenübertragungsgeschwindigkeiten nur schnell vor, denn praktisch gesehen befinden wir uns immer noch auf irgendwelchen digitalen Feldwegen.

Denn schaut mal her:
Festplatten mit einer Kapazität von 4 TB sind heute nichts unnormales mehr. Sie passen in Schachteln mit 10×5x20cm Größe rein. Wenn man einen handelsüblichen Lieferwagen mit solchen Schachteln voll macht, braucht man dafür so einige.
Überschlagsmäßig etwa 14000 Stück.
Damit hat der Sprinter dann eine Kapazität von 56000 Terabyte an Bord.
Gehen wir weiterhin davon aus, dass unser Lieferwagen von Füssen nach Flensburg fährt.
Das sind knappe 1000km. Geht man von einer Schnittgeschwindigkeit von 100km/h aus, dann braucht unser Sprinter dafür 10 Stunden.

Damit überträgt er grob überschlagen 1,5 Terabyte — pro Sekunde.
Das sind 1500 GigaByte oder 1,5 Millionen Megabyte.
Oder ein über 2,5m hoher Stapel aus über 2000 CDs.

Zum Vergleich: mein DSL16000 hier schafft im Upstream etwa 125kB/s. Damit kriege ich in 10 Stunden immerhin etwa 4,3 GB hochgeladen.

Der Sprinter hingegen schafft schon in einer einzigen Sekunde 350 mal mehr als mein “High-Speed-Internet” — in zehn Stunden (!!!)

Letztlich ist also meine ganz brauchbare Internetleitung verglichen mit dem Lieferwagen noch nicht mal ein digitaler Feldweg; das ist eigentlich sowas wie Tunnelbau. Den man von Hand mit Meißel und Hammer vorantreibt. Mit Vorschubgeschwindigkeiten, die man in Millimetern oder Zentimetern pro Tag misst.

Und es ist eine absolute Frechheit, wenn der Tele-Kommunikations-Marktführer in weiten Teilen Kreßbergs (und auch des sonstigen ländlichen Deutschlands) nur DSL-384 anbietet. Und das trotzdem “High-Speed-Internet” nennt.

Samstag, 22. November 2014

Basilikum blüht übrigens weiß

basilikumblueten.jpg

Mittwoch, 12. November 2014

Today is the day!

Heute ist der Tag, an dem Philae auf 67P/Churyumov–Gerasimenko landen möchte.

Freitag, 24. Oktober 2014

Wenn einer eine Reise tut

Mist. Ich habe das Foto vergessen zu machen.
Weil der Mietwagen, den ich diese Woche fahren durfte, hatte an den Scheiben Aufkleber à la “Vor Diebstahl durch Satelliten geschützt”.

Ich wollte davon wirklich ein Foto machen, weil so richtig häufig scheint das ja nicht zu sein, dass Autos von Satelliten geklaut werden… Zumindest findet Google nichts dergleichen. Aber ich hab’s mit Pauken und Trompeten verkackt. Sorry.

Sei’s drum, vielleicht findet ihr es trotzdem lustig, auch ohne fotografischen Nachweis.

Auch diese Woche war ich in einem Hotel mit recht offensichtlicher Identitätskrise untergebracht. Und zwar hat das zu einer niederländischen Hotelkette gehört. Die anderen Hotels der Kette sind in den Niederlanden, aber dieses eine eben nicht. Das ist in Deutschland. Und das führt zu der grotesken Situation, dass zwar alles auf Niederländisch und auf Englisch beschriftet ist, aber de facto landeshalber eben Deutsch gesprochen wird.
Wobei die Abends-Bedienung offenbar auch noch Polnisch drauf hatte, das machte so manche Situation dann so richtig schön bizarr.

Was mich auch immer wieder wundert in niederländischen Hotels (und zwar egal ob in den Niederlanden oder in Deutschland), ist, dass es am Frühstücksbuffet meist “jungen” und “alten” Käse gibt. Da arbeiten die Niederländer jahrzehntelang am Image des Käsekenners (ich sag’ nur “Frau Antje”), und in der morgendlichen Praxis kriegen die grade mal zwei Sorten hin. Da hat jeder deutsche Gasthof mehr drauf, wage ich zu behaupten.

Auch lustig war die Geschichte mit dem “Cajun Chicken”, welches ich mir eines Abends einverleibt habe.
Louisiana-Kenner wissen, dass “Cajun” in etwa wie “Këi-tschen” gesprochen wird. Lecker war’s zwar, und reichhaltig auch, aber oben schon erwähnte Abends-Bedienung hat mir den Teller hingestellt und dazu rotzelotte-deutsch “Bitteschön, ihr Ka-Juhn Hühnchen” gesagt… Das geht ja mal gar nicht!

Die Hopfentee-Auswahl war gleichermaßen dürftig; ein bekanntes Bier aus grünen Flaschen (wahlweise vegetarisch - äh - alkfrei), eine Sorte Weizen und eine Sorte Altbier-Massenware. Ich habe mich dann um die Reduktion des Bestandes der letzteren Sorte gekümmert.

Ansonsten kann ich das Hotel durchaus empfehlen.

Freitag, 17. Oktober 2014

Ubuntu und die Blauzähne

In der Arbeit haben wir uns für Präsentationszwecke einen Intel NUC zugelegt.
Das ist ein vollwertiger Rechner in der Größe von einem 5-CD-Hüllen-Stapel, und es ist eigentlich alles drin, was man so zum Computern braucht (Ein brauchbarer Prozessor, eine SSD, genügend RAM, USB3-Anschlüsse, Bluetooth, WLAN, …). Weil das Teilchen auch gleich mit einer VESA-Halterung kam, haben wir es hinter dem Bildschirm montiert. Und weil Bluetooth drin ist und Kabel meistens nur im Weg rumliegen, musste auch eine Bluetooth-Tastatur dazu her. Das wurde eine von HP, nämlich das Bluetooth-Keyboard K4000.

Nach dem Aufbau haben wir ein ordentliches Betriebssystem draufgespielt (Ubuntu 14.04), noch mit USB-Tastatur, das Ganze mal ordentlich durchaktualisiert und dann gingen die Bluetooth-Abenteuer los.

Unter Ubuntu gibt’s in den Systemeinstellungen einen netten Assistent, der das Paaren eigentlich recht einfach macht. Für die meisten Geräte mag das auch super funktionieren, aber eben nicht im Fall der K4000.
Hier wirft man die Bluetooth-Einstellungen an, dann schaltet man die Tastatur per Knopf in die Paarungsbereitschaft, dann meldet der Rechner, er habe ein HP Keyboard gefunden. Das wählt man dann aus und klickt auf “Weiter”. Nun zeigt der Rechner einen Code an, den man auf der Tastatur eingeben und dann Return drücken soll, z.B. 123456.

Kann man machen.

Wird aber zu nichts führen, denn das Ergebnis wird immer “Verbindung fehlgeschlagen” sein.

Woher ich das weiß? Ich hab’s oft genug selbst probiert! ;-)

Es gibt dafür aber auch eine Lösung, und die geht folgendermaßen:
Man installiert das Paket “hcidump”. Dann schmeißt man ein Terminal an. Dort gibt man dann sudo hcidump -at ein und sein Passwort.
Nun startet man den Bluetooth-Assistenten (wie gewohnt und schon zigmal zuvor). Im Terminalfenster rauscht derweil der gesamte Bluetooth-Datenverkehr in entschlüsselter Form runter. Der Profitipp an der Stelle wäre entsprechend, alle anderen Bluetooth-Geräte, insbesondere Bluetooth-Mäuse, für den Moment in Ruhe zu lassen, weil ansonsten bei all dem Vorbeigerausche nichts im Terminalfenster zu erkennen ist. Und bei dem Schritt, in dem der Assistent die Eingabe des Codes verlangt, schielt man unauffällig zum Terminalfenster rüber; dort steht irgendwo etwas von “PIN-Code” und die Zahl, die man tatsächlich eingeben muss.

Und wenn man diese Zahl dann auf der Bluetooth-Tastatur eingibt (und eben nicht die, die einem der Assistent sagt), dann klappt’s auch mit dem Keyboard.

Sowas!

Sonntag, 12. Oktober 2014

Neue Kategorie

Vor ein paar Tagen habe ich eine neue Kategorie gebastelt, die heißt “I fixed it”.

Darin will ich Berichte über Sachen sammeln, die ich repariert beziehungsweise erfolgreich wieder in Gang gebracht habe. Oder andersrum: Geschichten über Dinge die ich zerlegt hatte und die trotzdem noch funktionieren.

;-)

Ein paar Beiträge habe ich schon einsortiert, allerdings hab ich jetzt nicht das ganze Blog durchsucht. Deshalb ist zum Beispiel der Bericht über die Scheibenreparatur an meiner EOS nicht drin. Aber neueres dann.

Könnte ganz spannend werden, hab ich das Gefühl.

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