Sonntag, 15. Februar 2015

Fünfhundertstel ist zu lahm

Wenn ihr mal auf die gloriöse Idee kommt, dass ihr die Tropen eines undichten Wasserhahns scharf ablichten wollt, dann werdet ihr höchstwahrscheinlich dasselbe feststellen müssen wie ich. Den noch am (ordentlich kalkigen) Perlator hängenden Tropfen kriegt man eigentlich auf Anhieb recht ordentlich auf den Chip:

wassertropfen1.jpg

Sobald der Tropfen aber anfängt, sich zu bewegen, langt eine 500stel Sekunde nicht mehr. Der beschleunigende Tropfen wird grad noch so:

wassertropfen2.jpg

Aber für fliegende Tropfen braucht man definitiv eine kürzere Belichtungszeit.

wassertropfen3.jpg

Da ich die Blende schon ganz offen hatte (f/2.8), hätte ich noch die Möglichkeit gehabt, an der ISO zu schrauben oder viel mehr Licht zu besorgen.

Nächstes Mal dann.

Samstag, 7. Februar 2015

Erkenntnis des Tages

Irgendwie ist Langlauf auch nur Nordic Walking mit Skiern an den Füßen …
;-)

Samstag, 31. Januar 2015

Regionaltrends

Neulich, auf Montage, habe ich im Hotel eine Regionalausgabe von Monopoly entdeckt:

monopoly_bretagne.jpg

Hoppla, das wäre ja quasi sowas, wie wenn’s bei uns ein “Monopoly Hohenlohe” gäbe!

Das jedoch gibt es nicht, denn bei uns ist das noch vieeeeeeel regionaler!!! Denn bei uns gibt’s sogar das hier:

monopoly_crailsheim.jpg

Die Regionalausgaben von Monopoly funktionieren allem Anschein nach vor allem deshalb, weil jede einzelne Straße von einer Firma gesponsert wird. So einige Crailsheimer Firmen, die etwas auf sich halten, sind sowohl auf dem Spielbrett und als auch auf den Straßenkarten mit Namen erwähnt und in einer zu ihnen passenden Straße angesiedelt. Interessant finde ich persönlich dabei weniger die Firmen, die mitgemacht haben; vielmehr fehlen einige auffälligerweise. Ob die nur nicht gefragt wurden oder nicht genug zahlen wollten oder ob es da gar eine Vorauswahl seitens des Initiators (unserer Regionalzeitung) gab, kann ich freilich nicht sagen.
Auch der Rest des Spieles wird regional angepasst; statt der vier Bahnhöfe gibt es bei “Monopoly Crailsheim” vier Türme: den Rathausturm, den Zeughausturm, den Wasserturm und den Diebsturm. Nur logisch, immerhin wird an der Autobahn auf den braunen Sehenswürdigkeitsschildern ja auch mit “Crailsheim - Türme an der Jagst” geworben. Wobei die Türme in Crailsheim sicherlich nicht die für unbedarfte Urlauber auffälligsten Bauwerke sind.
Selbst die Ereignis- und Gemeinschaftskarten wurden lokalisiert; da gewinnt man eben bei der Tombola eines Sommerfests einer Crailsheimer Firma etwas Geld oder muss die Teelichter für das Goldbacher Lichterfest bezahlen.

Wer mal eine Monopolyvariante probieren will, dem kann ich die Regionalausgaben durchaus empfehlen!

It works!

Inkscape 0.91 auf Yosemite 10.10:

inkscape_091.png

Die X11-Oberfläche sieht zwar immer noch käckie aus aber sie ist recht gut bedienbar.

LibreOffice hat die Woche übrigens auch ein Update auf Version 4.4 bekommen, welches die Optik stark verändert. Gibt’s allerdings nur für OS-Xe ab 10.7 aufwärts; 10.6 ist so schön langsam weg vom Fenster.

Sowohl Inkscape als auch Libreoffice verweigern sich nach der Installation erstmal, weil “von nicht zertifizierten Entwicklern”, sodass man für den ersten Start den Rechtsklick-Trick anwenden muss.

Wer den noch nicht kennt:

  • Finder öffnen
  • zu den Programmen wechseln
  • Rechtsklick oder Ctrl+Klick auf das zu öffnende Programm
  •  aus dem Kontextmenü “Öffnen” wählen
  • Warnung abnicken

Nachdem ein Programm einmalig so gestartet wurde, lässt es sich auf dem Mac immer auf “normale” Art und Weise starten.

Donnerstag, 29. Januar 2015

Hafer säen

Diese Jahr bin ich Resturlaub- und Montagehalber erst vergleichsweise spät mit meinen Arbeitskollegen zusammengetroffen. Meine Neujahrswünsche an die Kollegen trafen diese deshalb zu einem Zeitpunkt, als diese bereits dachten, sie hätten das ganze Drama bereits hinter sich.
Aber ist ja kein Problem, denn hier bei uns darf man sich ja ein “Gutes Neues” wünschen, bis der Hafer gesät wird. So die Regelung.
Und genau damit bin ich dann auch dick reingefallen, denn: wann wird denn eigentlich der Hafer gesät?!?

Eine Suche im endlosen Netz trug mir dann ein PDF der Landwirtschaftskammer, und in dem steht, dass man den Sommerhafer ab Ende Februar bis Anfang April aussät.

Damit bin ich also voll im grünen Bereich, wenn ich den Leuten auch jetzt noch ein “Gutes Neues” wünsche …
:-)

Sonntag, 25. Januar 2015

Lieblingswerkzeug (II)

Heute: der Akkuschrauber.

akkuschrauber.jpg

Was man da nicht alles mit machen kann: Gipsfaserplatten an die Decke schrauben, Löcher in Holz größer fräsen, Übergangsleisten auf den Estrich bohren, Mörtel anrühren, …

Meiner hat sogar noch eine Bohrstellenbeleuchtung (der kleine Knubbel unten in der Gerätemitte, oberhalb des Akkus), sodass ich auch im Dunkeln akkuschrauben kann. Und das Ladegerät hat einen Ventilator, der den Akku beim Laden kühlt und deshalb schneller lädt. Tatsächlich war dieser Schrauber mein erstes Akkugerät, welches den Akku schneller wieder voll kriegt als ich ihn leer bekomme.

Freitag, 9. Januar 2015

Lieblingswerkzeug (I)

Heute: die Verlängerungslampe

verlaengerungslampe.jpg

Ziemlich praktisch, muss ich sagen!

Dienstag, 30. Dezember 2014

Spende statt Böller Ausgabe 2014

Auch in diesem Jahr mache ich mit meiner persönlichen Weltverbesserungsaktion “Spende statt Böller” weiter.

spende_statt_boeller_2014.png

Du willst auch mitmachen?
Kein Problem!
Das geht ganz einfach über den Spenden-Link auf unicef.de, per Bankeinzug, Kreditkarte oder auch PayPal.

Mein persönlicher Tipp: Mindestens das Doppelte von dem spenden, was man für Böller ausgegeben hätte.

Siehe dazu auch meinen Beitrag von 2013 oder den von 2012.

Montag, 29. Dezember 2014

1200 Kilometer

Wenn man sich hier in Kreßberg ins Auto setzt und einfach mal 11 Stunden lang ziemlich genau gen Westen fährt, dann gibt es so eine gewisse Chance, dass man dann im Finstère landet. “Finistère” scheint mir aus dem Römisch-Lateinischen zu kommen, von wegen “Finis Terrae” oder so ähnlich. Zu Deutsch wäre das das “Ende der Welt”. Auf der Weltkarte sieht das auch tatsächlich so ähnlich aus, weil noch weiter westlich bis Amerika erstmal nur Atlantik kommt und sonst nichts. Wahrscheinlich stammt unser “finster” beziehungsweise unsere “Finsternis” auch aus diesem Wortkonstrukt ab. Die im Finistère lebenden Bretonen sind mit dieser Interpretation übrigens überhaupt nicht einverstanden; ganz im Gegenteil sind sie der Meinung, die Region sei der Anfang der Welt.

Aber ich schweife ab. Zurück zum Thema, nämlich zu der oben schon angefangenen, nahezu endlosen Autofahrt.

Wenn man also besagte 11 Stunden lang fahren würde, würde man - hauptsächlich wegen der Geschwindigkeitsbeschränkungen in Frankreich - etwa 1200 Kilometer zurück legen. Und ziemlich genau 1200 Kilometer westlich von Kreßberg befindet sich eine Kleinstadt mit dem Namen Bannalec.

Über die Kleinstadt Bannalec weiß ich so gut wie nichts. Aber ich weiß, dass sich ein Deutscher Autor den Namen der Ortschaft als Pseudonym ausgeliehen und inzwischen schon drei Krimis als “Jean-Luc Bannalec” herausgegeben hat.

Alle drei Bücher spielen in der Bretagne. Protagonist ist der rührig-menschliche Koffein-Suchti Kommissar Gerorges Dupin, welcher ohne seine umtriebige Assistentin Nolwenn und seine Inspektoren Riwal und Kadeg vermutlich keine Chance hätte, irgendetwas aufzuklären. Dabei scheint die Verbindung durchaus symbiotisch zu sein, denn der aus Paris zwangsversetzte Dupin denkt eben doch in ungewohnten Bahnen.
Der Autor weckt im Leser mit wunderbar detaillierten Ortsbeschreibungen große Lust auf eine Frankreichreise. Auch die Spannung kommt dabei keinesfalls zu kurz.

Wenn ihr also gerne Krimis lest, im Buchladen euch noch unbekannte Bücher von einem “Bannalec” liegen seht und deren Titel mit “Bretonisch” anfangen: die könnt ihr bedenkenlos mitnehmen und lesen. Die chronologisch korrekte Reihenfolge wäre “Bretonische Verhältnisse”, “Bretonische Brandung” und “Bretonisches Gold”.

Freitag, 26. Dezember 2014

Leidensfähigkeit

An alle, die dieses Jahr zu Weihnachten auch einen Spätzle-Shaker verschenkt haben: ich wünsche euch ordentliche Leidensfähigkeit!

spaetzleshaker.jpg

Denn nach der Freude folgt irgendwann auch der erste Test.
Dann kommt ein entmutigtes “mach du mal”.
Dann kommt Ernüchterung.
Dann kommt “So ein Sch3iß”.
Und dann zerrt die Beschenkte in aller Regel ihre althergebrachte Spätzlespresse aus dem vorherigen Jahrtausend aus dem Regal und macht auf herkömmliche Weise einen Spätzlesteig.

Mist.

Dabei funktioniert das Ding eigentlich gar nicht sooo schlecht — wenn man sich denn an die Anleitung hält.
Meine persönlichen Tipps nach ungefähr zwei Dutzend zu Spätzle umfunktionierten Eiern:

  • Ich rate auf jeden Fall dazu, zuerst die Flüssigkomponenten miteinander zu verrühren. Obacht: Nicht Shaken! Denn der Deckel hält zwar bei Spätzlesteig dicht, aber nicht bei Wasser & Ei!
  • erstmal nur zweidrittel des Mehls reintun. Insbesondere beim großen Shaker (4 Portionen) ist die Gesamtmenge sehr sehr derb zu shaken, wenn man alles auf einmal reintut.
  • Wenn man beim Shaken die Mischkugeln nicht hört, ist der Teig zu dick. Dann fehlt’s an Flüssigkeit.
  • Wenn man den Deckel aufmacht und der Teig schon ohne Drücken raussabbert, ist er zu dünn. Dann fehlt Mehl.
  • Spätzlesmehl ist zwar nett, aber nicht unbedingt notwendig. Man kann auch ganz normales Mehl nehmen (Dinkel, Weizen, Whatever). Profitipp: mit ein bissel Grieß strecken!
  • Shake it as long as you can!
  • die Spätzle werden umso dicker, je näher man mit den Spritzdüsen am Kochwasser ist und je fester man drückt.

Frohes Spätzle shaken!

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