Montag, 2. September 2024
… dass ich meine Ausbildung zum Industriemechaniker begonnen habe …
Dreißig Jahre …
Erinnert hat mich daran übrigens der Freund der Tochter, der nun in derselben Firma eine Ausbildung macht. Er wiederum hat den Auftrag dazu von seinem Chef-Chef-Chef bekommen - der damals gleichfalls seine Ausbildung begonnen hat und mit dem ich so einige Erinnerungen teile: Kreßberger sein. Essacher Luft trinken. Puch fahren. Jugendvertreteramt ausüben.
Hach!
😍
Donnerstag, 29. August 2024
Nachdem ich schon länger Berichte aus der Backnanger Bucht über die Waschbärpopulation gehört hatte und mir auch schon jemand davon berichtet hat, dass “man” in Rudolfsberg wohl Waschbären gesehen hätte, war es an sich nur eine Frage der Zeit, dass ich selbst auch mal ein Exemplar dieser invasiven Art zu Gesicht bekomme.
Vorgestern früh habe ich tatsächlich einen gesehen, denn es lag ein überfahrener Waschbär an einer Straße östlich von hier.
😢
Damit steht fest: auch in Kreßberg muss man sich nun damit arrangieren, mit Waschbären zusammenzuleben. Dazu gehören beispielsweise gelbe Säcke. Die kann man nicht mehr einfach so ungeschützt draußen lagern. Auch kann es passieren, dass man beispielsweise in wenig benutzten Zwischendecken oder unter dem Garagendach Waschbären aufschreckt.
Wichtig ist auf jeden Fall, dass man sich darüber im Klaren ist, das es sich bei Waschbären trotz ihres zugegebenermaßen sehr niedlichen Aussehens um Wildtiere handelt. Man sollte entsprechend nicht probieren, sie zu streicheln und sie auch nicht füttern!
Derzeit ist auf der A7 zwischen dem Virngrundtunnel und dem Agnesburgtunnel (also zwischen den Anschlussstellen Dinkelsbühl-Fichtenau und Aalen-Oberkochen) in beide Fahrtrichtungen übrigens Höchststrafe für Mopedfahrer:
Achtzig. Ja. Und alle anderen dürfen 120.
So hab ich auch geschaut.
Da wird der Zweiradler zum Freiwild für alle LKWs.
Wer kommt denn auf sowas bescheuertes?!
Freitag, 16. August 2024
Seid ehrlich: Wer von euch hat “Nacktfotos” gelesen?
😉
Da drum geht’s hier und jetzt und heute nicht. Sondern um Nacht-Fotos.
Wenn ihr ein Handy von Google habt, dann hat das ab Werk eine von den besseren Apps zum Fotos machen drauf. Eins der Leckerlis von der Google-Kamera-App ist, dass man mit etwas Geduld beinahe schon surreale Fotos vom Nachthimmel machen kann. Weil ich auf dem Weg dort hin auch ein paar mal gestolpert bin, wollte ich das mal für euch zusammenschreiben, wie das geht. Man braucht für den beschriebenen Weg (vielleicht hatte ich es schon erwähnt) ein Google-Pixel-Handy und eine Möglichkeit, dieses ohne Vibrationen in den Nachthimmel richten zu können; das kann eine Sprudelflasche zum Anlehnen sein oder auch ein Handy-Stativ à la Gorilla-Pod oder ähnliches.
Wir fangen damit an, dass wir das Handy gen Nachthimmel halten und dann die Kamera-App aufmacht. Nun kann man mit der Leiste am unteren Rand erstmal in den Nachtmodus schalten; der Auslöser wird zum Mond:
In diesem Modus kann man schon ohne Blitz recht gute Fotos machen, wenn es etwas dunkler ist, aber für den Sternenhimmel reicht das noch nicht. Der zielführende Tipp kommt direkt aus der App:
Wenn man nämlich das Handy komplett ruhig lässt und nicht mehr daran rüttelt, mutiert das Mond-Symbol am Auslöser zum Sternenhimmel:
Und wenn man da dann drauf drückt, dann merkt man, warum ich eingangs von “einer Ruhighaltemöglichkeit wie zum Beispiel einem Stativ” geredet habe, denn die App fängt dann mit einem Belichtungs-Countdown an:
Also: Finger weg und schonmal ein wenig staunen, denn die Kamera-App zeigt während der Aufnahme eine Vorschau an von dem, was sie da aufnimmt.
Der Lohn der Mühe kann dann so aussehen:
Ich hab für euch mal zur Orientierung den großen Wagen reingemalt; der helle Strich im unteren Bereich war irgendein recht langsames Flugzeug oder sowas, kein Perseid. Für die taugt die App nämlich nicht, weil sie das ganze Licht, was sie während der Belichtungszeit auffängt, zusammenzählt. Und so ein Meteor macht zwar ordentlich hell, aber eben nur sehr kurz.
Ich finde den Astro-Fotografier-Modus eine Klasse Sache, oder was meint ihr?
Freitag, 19. Juli 2024
Nachdem heute morgen die Sonne über den Horizont gestiegen war, ist es erst mal wieder dunkler geworden, weil eine Wolkenfront von Osten herüber gezogen ist. Als die Wolkenfront dann quasi über Kreßberg hing, hat die Sonne durch einen Spalt hindurch geleuchtet.
Dieses Foto zeigt vor der Sonne auch noch einen toten Baum, an dem sich die Biber zu viel bedient haben.
Das war eine etwas wilde Stimmung, kann ich euch sagen!
Mittwoch, 10. Juli 2024
Mist! Schon wieder hab ich den Geburtstag meines Blogs verpasst!
Es ist jetzt 16 Jahre alt, denn der erste Eintrag ist vom 9 Juli 2008.
Liebes Blog, ich wünsche Dir, dass du wieder häufiger was zu Futtern bekommst! Ich wünsche Dir weniger Russen-Spam, und ich wünsche Dir nette Besucher aus aller Welt!
Cheers!
🍻
Sonntag, 23. Juni 2024
Heute früh mussten wir uns von unserem großen schwarzen Wauwau Emil verabschieden.
Emil war seit fast 12 Jahren unser Familienhund.
Er ist am 13. Juli 2012 als einer von 13 jungen Hunden auf die Welt gekommen. Wenn es nach mir gegangen wäre, dann hätten wir ihn nicht aufgenommen - wir hatten zu der Zeit mit drei Kids und mehreren Katzen eigentlich schon genug Dinge am Start.
Gut, dass ich mich nicht durchgesetzt habe, denn Emil ist mir ein sehr guter Freund geworden.
Er war mit uns an der Nordsee.
Er war mit uns an der Ostsee.
Er war mit uns in Korsika.
Er war mit uns an der Côte d’Azur.
Er ist uns und allen, die ihn kannten, sehr ans Herz gewachsen.
Emil war immer gerne Schwimmen. Und zum Gassi gehen musste man ihn nie überreden. Ich habe mit ihm ein paar mal lange Touren durch Kreßberg gemacht.
Im Sommer hat er immer mehr oder weniger im Garten gewohnt. Er hat sich so gerne in den Schatten der Bäume gelegt und gechillt.
Meine große Tochter ist meines Wissens der einzige Mensch, den er jemals verletzt hat - sie hat ihn im Schlaf erschreckt und er hat nach ihr geschnappt. Ansonsten hat er nie jemandem ein Härchen gekrümmt.
Heute früh lag er im Garten unter dem Walnussbaum und hat nicht mehr geatmet.
Ein Familienmitglied ist von uns gegangen.
Samstag, 22. Juni 2024
Aus Amsterdam hat uns jemand ein Tütchen mitgebracht:
Yeah!
Dienstag, 18. Juni 2024
Gnarf.
Hab ich mir doch heute früh tatsächlich die SpiderWeb-App™ aufs Handy installiert.
So ein Sch3iß.
Merke: Bei Betonboden ohne Estrich drauf hilft je nach Einschlagsort auch keine Schutzhülle mehr.
Freitag, 7. Juni 2024
Hab ich neulich beim Tagesanzeiger den Dialekt-Test durchgeklickt. Das hier kam dabei raus:
Und was sagen wir dazu?!
Noi, ee benn koi Schwäble idda!
🤪