Dienstag, 11. März 2025
Seit 1995 waren wir zusammen.
Die größte Zeit jedes einzelnen Tages haben wir in nächster Nähe zueinander verbracht.
Wir sind gemeinsam durch Polizeikontrollen und Mietwagenbuchungen gegangen.
Du hast Menschen mit meinem Passfoto von damals™ zum Lachen gebracht.
Ein schnöder Stempel beendet nun die schöne Zeit.
😳
Mach’s gut, Lappen!
Montag, 23. Dezember 2024
Gestern, am 21. Dezember, war übrigens die Wintersonnwende. Das bedeutet, wir hatten den kürzesten Tag und die längste Nacht.
Ab jetzt werden die Tage wieder länger.
Wenn man sich mal für alle Breitengrade und alle Tage im Jahr die Tageslichtdauer in eine Grafik reinmalt, dann sieht das so aus:
(Diese Grafik hat der User Jalanpalmer als Public Domain auf den Wikimedia-Commons veröffentlicht)
Ich hab mal für Kreßberg den 49. Breitengrad als waagerechte Linie mit reingemalt. Wir sehen hier, dass die Linie etwa bei Tag 45 die Linie zwischen dem hellblauen 8-Stunden-Bereich und dem komisch-grünen 10-Stunden-Bereich schneidet. Das bedeutet, dass es noch bis Mitte Februar dauern wird, bis bei uns die Tage wieder länger als 10 Stunden werden. Aber - um zum Titel des Beitrags zurück zu kommen - Aufwärts geht’s jetzt schon wieder.
Donnerstag, 5. Dezember 2024
Heut hat mich mein Manner-Ventskalender doch glatt ein wenig erschreckt:
Was macht denn diese teuflische Gestalt da?
Klaut die etwa Manner-Waffeln?
Oder führt die den Bischof in Versuchung?
Nichts davon.
Wenn man in diesem Internetz gräbt, findet man heraus, dass es sich bei der Abbildung um “Nikolo & Krampus” handelt. Hier findet man die Waffeln auf der Homepage von Manner. Der Krampus, muss man dazu wissen, ist eine Schreckgestalt, die vor allem im Alpenraum bekannt ist. Sie begleitet den heiligen Nikolaus, belohnt die braven Kinder und bestraft die nicht so braven. Bei uns gibt es in ähnlicher Position den Knecht Ruprecht.
Und diese Packung ist wahrscheinlich genau deshalb heute in meinem Adventkalender (ohne S) drin, weil heute, am 5. Dezember, der Krampustag ist.
Montag, 2. September 2024
… dass ich meine Ausbildung zum Industriemechaniker begonnen habe …
Dreißig Jahre …
Erinnert hat mich daran übrigens der Freund der Tochter, der nun in derselben Firma eine Ausbildung macht. Er wiederum hat den Auftrag dazu von seinem Chef-Chef-Chef bekommen - der damals gleichfalls seine Ausbildung begonnen hat und mit dem ich so einige Erinnerungen teile: Kreßberger sein. Essacher Luft trinken. Puch fahren. Jugendvertreteramt ausüben.
Hach!
😍
Donnerstag, 29. August 2024
Nachdem ich schon länger Berichte aus der Backnanger Bucht über die Waschbärpopulation gehört hatte und mir auch schon jemand davon berichtet hat, dass “man” in Rudolfsberg wohl Waschbären gesehen hätte, war es an sich nur eine Frage der Zeit, dass ich selbst auch mal ein Exemplar dieser invasiven Art zu Gesicht bekomme.
Vorgestern früh habe ich tatsächlich einen gesehen, denn es lag ein überfahrener Waschbär an einer Straße östlich von hier.
😢
Damit steht fest: auch in Kreßberg muss man sich nun damit arrangieren, mit Waschbären zusammenzuleben. Dazu gehören beispielsweise gelbe Säcke. Die kann man nicht mehr einfach so ungeschützt draußen lagern. Auch kann es passieren, dass man beispielsweise in wenig benutzten Zwischendecken oder unter dem Garagendach Waschbären aufschreckt.
Wichtig ist auf jeden Fall, dass man sich darüber im Klaren ist, das es sich bei Waschbären trotz ihres zugegebenermaßen sehr niedlichen Aussehens um Wildtiere handelt. Man sollte entsprechend nicht probieren, sie zu streicheln und sie auch nicht füttern!
Freitag, 16. August 2024
Seid ehrlich: Wer von euch hat “Nacktfotos” gelesen?
😉
Da drum geht’s hier und jetzt und heute nicht. Sondern um Nacht-Fotos.
Wenn ihr ein Handy von Google habt, dann hat das ab Werk eine von den besseren Apps zum Fotos machen drauf. Eins der Leckerlis von der Google-Kamera-App ist, dass man mit etwas Geduld beinahe schon surreale Fotos vom Nachthimmel machen kann. Weil ich auf dem Weg dort hin auch ein paar mal gestolpert bin, wollte ich das mal für euch zusammenschreiben, wie das geht. Man braucht für den beschriebenen Weg (vielleicht hatte ich es schon erwähnt) ein Google-Pixel-Handy und eine Möglichkeit, dieses ohne Vibrationen in den Nachthimmel richten zu können; das kann eine Sprudelflasche zum Anlehnen sein oder auch ein Handy-Stativ à la Gorilla-Pod oder ähnliches.
Wir fangen damit an, dass wir das Handy gen Nachthimmel halten und dann die Kamera-App aufmacht. Nun kann man mit der Leiste am unteren Rand erstmal in den Nachtmodus schalten; der Auslöser wird zum Mond:
In diesem Modus kann man schon ohne Blitz recht gute Fotos machen, wenn es etwas dunkler ist, aber für den Sternenhimmel reicht das noch nicht. Der zielführende Tipp kommt direkt aus der App:
Wenn man nämlich das Handy komplett ruhig lässt und nicht mehr daran rüttelt, mutiert das Mond-Symbol am Auslöser zum Sternenhimmel:
Und wenn man da dann drauf drückt, dann merkt man, warum ich eingangs von “einer Ruhighaltemöglichkeit wie zum Beispiel einem Stativ” geredet habe, denn die App fängt dann mit einem Belichtungs-Countdown an:
Also: Finger weg und schonmal ein wenig staunen, denn die Kamera-App zeigt während der Aufnahme eine Vorschau an von dem, was sie da aufnimmt.
Der Lohn der Mühe kann dann so aussehen:
Ich hab für euch mal zur Orientierung den großen Wagen reingemalt; der helle Strich im unteren Bereich war irgendein recht langsames Flugzeug oder sowas, kein Perseid. Für die taugt die App nämlich nicht, weil sie das ganze Licht, was sie während der Belichtungszeit auffängt, zusammenzählt. Und so ein Meteor macht zwar ordentlich hell, aber eben nur sehr kurz.
Ich finde den Astro-Fotografier-Modus eine Klasse Sache, oder was meint ihr?
Montag, 20. Mai 2024
Wenn die Meldungen im Mitteilungsblatt der Gemeinde Kreßberg stimmen, haben wir heute den einzigen Montag genutzt, an dem das Waldfreibad Bergertshofen auf hat.
So richtig Flauschgefühl wollte bei 21 Grad Wassertemperatur freilich nicht aufkommen, aber was tut man nicht alles für solch eine Chance?
Alle weiteren Montage wird das Freibad dem Plan nach in dieser Saison geschlossen sein, denn es fehlt an Personal.
Ich habe kein aktuelles Bild gemacht, deshalb jetzt und hier und heute ein Archivbild für euch:
Freitag, 26. April 2024
Wie die Südwestpresse / Hohenloher Tagblatt berichtet, hat sich ein Baumkundler die 180 Jahre alte Linde angeschaut, die zentral auf dem Friedhof in Waldtann steht. Er ist zu dem Schluss gekommen, dass es dem Baum schon eine Weile nicht mehr gut geht und dass es nicht mehr lang dauert, bis er von selber umfällt.
Damit sind die Tage der Linde gezählt; sie muss gefällt werden.
Deshalb ist der Friedhof ist derzeit gesperrt.
Der Baum ist auf dem siebten Foto auf friedhof-ansichten.de zu sehen.
Sonntag, 4. Februar 2024
Werte Damen und Herren,
ich bin derzeit am Basteln an meinem Webspace - deshalb sieht’s hier komisch aus.
Ich bitte um Geduld!
Sonntag, 28. Januar 2024
Ein Gutes und Gesundes Neues Jahr wünsche euch allen noch auf diesem Wege!
Zumindest hier auf dem Land darf man das ja wünschen, solange der Hafer noch nicht ausgesät ist - und das geschieht üblicherweise Anfang März.
Anfang März haben wir noch nicht, also darf ich ;-)
Was wir allerdings in letzter Zeit wieder vermehrt haben, sind Unfallberichte, die in der Form sicherlich nicht von erfahrenen Rettungskräften kommen.
Für Rettungskräfte handelt es sich nämlich bei den Begrifflichkeiten “Trage” und “Bahre” sowie “retten” und “bergen” nicht um äquivalente Worte; für die Berichteschreiber aber offenbar schon.
Wenn Rettungskräfte jemanden retten, dann lebt der Verletzte (noch). Wenn es aber heißt, dass jemand geborgen werden muss, dann kommt der Retter leider zu spät. Dieselbe Unterscheidung erfolgt beim Transportgerät: auf der Trage wird jemand zum Rettungsdienst gebracht. Auf der Bahre aber eher zum Bestatter.
Besonders blöd für Rettungskräfte ist es übrigens, wenn sie per Einsatzbefehl mit der Trage zur Rettung loslaufen, und der Verunfallte dann auf dem Rückweg verstirbt. Dann wird die Trage zu Bahre und die Rettung zur Bergung.
Falls ihr also mit jemanden von Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr mal über so was reden müsst (was ich niemandem wünsche), dann achtet darauf, das jeweils passende Wort zu verwenden.
Ausreden gibt’s jetzt ja keine mehr - ich hab’s euch ja erklärt …