Montag, 23. August 2010
Gestern (Sonntag) früh war mein Junior schon kurz nach 6 Uhr morgens wach und wollte bespaßt werden. Da grade draußen die Sonne aufging habe ich kurz entschlossen meine EOS und besagten Junior geschnappt und wir sind ein bisschen rumgefahren und haben Fotos gemacht.
Ein paar sind tatsächlich ganz gut geworden, die werde ich hier nach und nach veröffentlichen.
Dieses Foto zeigt den Blick aus westlicher Richtung auf den Asbacher Weiher, der sich zwischen den Bäumen und hinter dem Nebel versteckt. Zur linken befindet sich der Ruhwald.
Samstag, 7. August 2010
Gestern musste ich mit meiner Emma wegen einer Platzwunde ins Krankenhaus.
Was hab ich mich gewundert!
Aus eigener (mehrfacher) Erfahrung kannte ich, dass Platzwunden normalerweise genäht werden, mit Lokalanästhesie und Kopf rasieren und dem ganzen Gedöns. Auch habe ich schon gehört, dass kleinere Wunden inzwischen mit Klammerpflaster zu”getackert” werden.
Dass man sowas auch - wie bei Emma eben - kleben kann, war mir neu. Ging superfix, nach vielleicht 20 Minuten waren wir wieder aus dem Krankenhaus raus. Patient wohlauf, alles gut. Jetzt darf nur ein paar Tage kein Wasser an die Wunde kommen.
Übrigens in diesem Zusammenhang:
Da Emma so tapfer war und wir nicht wirklich in echter Not waren, habe ich nicht an der Notaufnahme geparkt, um die Plätze dort für echte Notfälle freizuhalten. Alle anderen Parkplätze rings ums Krankenhaus kosten in Crailsheim aber verhältnismäßig viel Geld - die reinste Abzocke für mindestens 50 Cent pro halber Stunde.
Montag, 26. Juli 2010
… oder wie aus Verwunderung ein (Kinder-)Wunder wurde.
Unsere Kinder sind riesige Fans vom Seitenbacher Müsli 556. Zum Einen, weil es ihnen supergut schmeckt, und zum Anderen, weil in der Packung ein rotes Plastikei mit Überraschung drin ist.
Normalerweise zumindest …
Neulich haben wir nämlich eine neue Packung angebrochen und die Kids waren schon ganz heiß auf das besagte rote Ei. Aber wir konnten beim besten Willen keines in der Tüte finden, egal wie tief wir im Müsli gegraben haben. Natürlich gab das direkt schon beim Frühstücken ziemlich längliche Gesichter hinter den Müslischüsseln.
Ich habe deshalb mal bei Seitenbacher angefragt, ob man denn solche Eier vielleicht nachbestellen kann, weil ich doch meine Kinder auch mal wieder lachen sehen will. Zugegeben, das war vielleicht ein KLITZEKLEINESBISSCHEN übertrieben, weil nicht wirklich stundenlang Krokodilstränen geflossen sind, aber fragen darf man ja mal.
Die Antwort von Seitenbacher (An dieser Stelle ein herzliches Servus, Frau Gehring!) hat mich dann doch äußerst positiv überrascht, denn die kam erstens sehr fix und zweitens stand drin, dass ich bitte noch die Namen meiner Kinder verraten soll, damit die ein GANZ BESONDERES Päckchen kriegen können.
Da wird man ja schon als Elternteil ganz aufgeregt … :-)
Vergangenen Samstag war es dann soweit: der Postbote hat nicht einfach nur ein Päckchen sondern sogar ein ganzes Paket gebracht!
Und was war drin?
Gleich zwei Müslis, ein Kindermüsli und ein Dinos-Frühstück (was von den Kids noch zu verkosten wäre, mangels rotem Ei aber nicht ganz vorne auf der Müsliwunschliste steht …)
und gleich FÜNF rote Eier! Plus dem Ei in dem Kindermüsli!
Herzlichen Dank, liebe Firma Seitenbacher!
Dienstag, 20. Juli 2010
Eigentlich kümmer ich mich ausschließlich um meine Kids, wenn ihnen was weh tut; die Kamera liegt dann normal seeeehr weit weg.
Dienstag vor einer Woche habe ich aber nach der Erstversorgung die Knipse in die Hand genommen und dokumentiert, wie das aussieht, wenn man versucht, vom Laufrad runter mit den Lippen auf Teer zu bremsen.
Herausgekommen ist dabei dieses Foto, bei dem ich sehr lang überlegt habe, ob ich es veröffentlichen soll. Es ist aber zu schön geworden um es nur für mich zu behalten.
Dienstag, 15. Juni 2010
Gerade in die Pampers machende Kinder im Alter von etwa einem Jahr (ohne jetzt an dieser Stelle Namen zu nennen…) haben einen ähnlichen Gesichtsausdruck wie flehmende Katzen.
Donnerstag, 10. Juni 2010
Am Mittwoch wurden wir mal wieder im Olgäle zwecks Nachkontrolle vorstellig.
Um so früh wie möglich fertig zu sein, wollten wir so früh wie möglich los; es wurde dann halt doch 8 Uhr, bis wir auf der Piste waren. Am Krankenhaus angekommen, haben wir schon das Schlimmste befürchtet, weil am Eingang ein dickes Schild vom Marburger Bund hing, von wegen “diese Klinik wird bestreikt”.
Tatsächlich sind wir richtig schnell durchgerutscht, denn wir waren schon um halb 12 wieder raus.
Aber der Reihe nach:
Nach dem obligatorischen Röntgenbild hat uns Herr Dr. Eberhardt gesagt, dass der Hüftkopf genau da liegt, wo er auch sein sollte und dass der Knochen wieder sehr gut zusammen gewachsen ist. Emma darf also ab sofort wieder wie vor der OP rumfetzen (und endlich auch wieder in den Kindergarten…).
Sie darf alles machen, was eine Vierjährige auch sonst machen würde, mit den bekannten Ausnahmen. Wir sollen sie also nicht dazu zwingen, aus größerer Höhe herunterzuhüpfen und sie sollte auch keine großen Wanderungen machen. Auch meinte Herr Eberhardt, dass Laufrad besser sei als Fahrrad. Und Schwimmen ist auch gut.
Zum weiteren Verlauf des Morbus Perthes (nota bene: der Zweck der OP war immerhin nur, den Verlauf zu verbessern) konnte uns Herr Eberhardt - und auch kein anderer Arzt auf dieser Welt - genauere Prognosen verraten, aber auf den Röntgenbildern sah man, dass schon wieder einiges mehr an Knochen vorhanden ist als noch zum Zeitpunkt der OP.
Somit konnten wir heute den Rollstuhl und den Krankenkassen-Rollator abgeben.
Montag, 7. Juni 2010
Während Apple damit beschäftigt war, das neue iPhone 4 vorzustellen, hab ich anderweitig gearbeitet.
Weil nämlich die letzte Aktualisierung der Oskar-Galerie nun auch schon wieder über ein halbes Jahr her ist, haben sich inzwischen viele viele lustige Fotos vom Junior angesammelt.
Seit vorhin gibt es deshalb also 55 neue Bilder; bitte dem üblichen Link oben in der Leiste folgen.
Viel Spaß!
:-)
Sonntag, 16. Mai 2010
Inzwischen ist Emmas IVO schon über einen Monat her, es wird also Zeit, dass ich mal wieder etwas über den Delinquenten hören lasse …
Auf jeden Fall ist Emma ein Ausnahmetalent in Bezug auf ihre Rekonvaleszenz.
Direkt nach der OP hat sie ihr Bein schon wegen der Schmerzen geschont. Schon seit Wochen gibt es aber die Schmerzen nicht mehr, und sie schon das Bein trotzdem. Unser Physiotherapeut trainiert mit ihr weiter die Beweglichkeit der Hüfte und zusätzlich belastet er ihren Oberschenkel leicht.
Die Fäden - halt, DER Faden (es war nur einer) wurde schon 5 Tage nachdem wir heim gekommen sind gezogen.
Die Narbe ist etwa 8 Zentimeter lang; wir cremen sie öfters mal ein, damit sie noch besser heilt.
Draußen fetzt unsere Große mit dem geliehenen Rollstuhl herum, dass mir stellenweise richtig schlecht wird. Vollgas den Berg runter und solche Sachen, um im letzten Moment zu bremsen.
Dabei sind die schmalen Reifen des Rollstuhls nicht wirklich von Vorteil, weil sie ziemlich schnell blockieren und dann nicht sehr viel bremsen. Die schmalen Reifen waren bei dem Rollstuhl schon von Anfang an ein Problem, denn einer der Schläuche hatte schon “ab Sanitätshaus” ein Loch. Zum Montieren und Flicken sind die Dinger aber komplett obersch***e …
Drinnen nimmt die Emma manchmal den Rollator, um von A nach B zu kommen; in letzter Zeit aber hauptsächlich den Hosenboden. Den verordneten Rollator, den wir 1,5 Wochen nach der Heimkunft bekommen haben, schaut Emma so gut wie nicht an.
Wir werden nun versuchen, so nah wie möglich an den “6 Wochen nach OP” einen Termin in Stuttgart zu bekommen, damit wir bald wieder mit dem Laufen anfangen können.