Sonntag, 20. Februar 2011

Pyromanenzubehör

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Neulich hatten wir zu einem Kindergeburtstag so ein chinesisches Dingens, welches sich “Birthday Candle” nennt.

Das ist im Prinzip eine Plastikblume mit Feuerwerk und Toneffekt.
Als Vorbereitung soll man das Teil in einen Kuchen reinstecken. Dann die Lunte anbrennen. Wir haben zwecks besserem Effekt auch das Licht ausgemacht.
Und tatsächlich, die Show beeindruckt sowohl Kinder als auch Erwachsene!
Zuerst kommt eine gut halbmetergroße Stichflamme. Diese sorgt für das Anbrennen der Kerzen auf den Enden der Blütenblätter und für das Entsichern derselben; die Blüte klappt langsam auf.

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Gleichzeitig mit dem Öffnen startet die Wiedergabe von “Happy Birthday” im Chinapop-Modus.
Durchaus sehr beeindruckend, die Show!

Dann kommt aber das böse Erwachen für alle, die die Anleitung nicht gelesen haben, denn das Getüdel hört nicht mehr freiwillig auf… Man muss die Knospe zerlegen, um an den Elektronikteil ranzukommen.

Ich konnte dann durch geschicktes Applizieren eines Zahnstochers zwischen Knopfzelle und Batteriekontakt wieder etwas Ruhe in die Runde bringen.

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Selbstverständlich habe ich mich dann dafür interessiert, wie man das Getüdel denn laut Hersteller abstellen soll. Und dann bin ich auf diesen krassen Fauxpas in der Anleitung gestoßen:
Dort steht tatsächlich: “If you wish to stop the music, cut the red wire with scissors.”

Das geht ja gar nicht!

Spätestens seit “Stirb langsam” oder so weiß man doch, dass man NIEMALS das rote Kabel durchzwicken darf!1!!

Nur zwecks der Vollständigkeit: rote Kabel gibt es in der Blüte nur von der Platine zum Lautsprecher - seit wann macht man sein Radio denn so aus?!?

Wie immer hier im Blog werden alle Bilder per Klick noch ein bissel größer.

Donnerstag, 10. Februar 2011

Das brauch ich meinen Kindern gar nicht zeigen

… denn die werden Floppys wohl nur irgendwann im Museum kennen lernen …

Für alle anderen dieses Video:


( Youtube-Direktlink, via F!XMBR)

Montag, 24. Januar 2011

Adlerauge

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(Anm. d. Red.: das Foto entstand nach der Nahrungsaufnahme auf der Suche nach weiterem Futter)

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Wahr oder nicht wahr?

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(Das Bild wird noch ein bissel größer, wenn man draufklickt)

Sonntag, 19. Dezember 2010

Engele

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Mittwoch, 1. Dezember 2010

Psssst! GEMA-freie Kinderlieder!

Nachdem es neulich durch die Presse ging, dass die GEMA nichteinmal vor Laternenumzügen halt macht, hat der Verein “Musikpiraten e.V.” angefangen, eine Sammlung von Liedern zusammenzustellen, deren Copyright seit mehr als 70 Jahren abgelaufen ist. Die gesammelten Lieder wurden von einer Gruppe engagierter Leute in der jüngstmöglichen (mithin also mindestens 70 Jahre alten) Fassung in der freien Notensatz-Software LilyPond neu erstellt und unter CC-by-sa-Lizenz veröffentlicht.

Das Ergebnis der Bemühungen nennt sich nun “Singen im Advent” und enthält 26 Lieder.

Hier gibt es das PDF (4.8MB) zum herunterladen, außerdem gibt es auf der Seite ein OpenOffice-Dokument (auch 4,8MB), ein dreieinhalb Megabyte schweres Päckchen mit gerenderten PNGs und die gezippten LilyPond-Dateien.

Die Macher verweisen in ihrem Artikel auch auf das Projekt “Kinder wollen singen. Auch letztgenannte Webseite gibt es nur wegen der zweifelhaften Bemühungen der GEMA.

Sonntag, 28. November 2010

Winterdunst in Waldtann

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Blick gen Süden.
Nein, das ist ein Foto, keine Bleistiftzeichnung!

Bei dieser Gelegenheit weise ich desweiteren dezent darauf hin, dass die seit Mai sträflich vernachlässigte Oskar-Galerie auch mal wieder aktualisiert wurde und nun fünfundzwanzig neue Fotos enthält. Wie immer lohnt sich auch das Lesen der Bildunterschriften. Siehe Link in der Leiste oben.

Montag, 18. Oktober 2010

Die Rückkehr der Vorwerk-Ritter

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Hier zeigt uns der Oskar so ziemlich genau das Gegenteil einer Föhnfrisur - nämlich eine Staubsaugerfrisur.
Die Frisur ist von mir, die Coolness hat er selber mitgebracht — der kleine Racker…

:-)

Mittwoch, 22. September 2010

Wo kommen denn die Flecken her, Oskar?

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Kaffee und Rotwein. Wieso?!

:-)

Freitag, 17. September 2010

Mister Trouble asking for even more

Heute haben wir einen kleinen Abendspaziergang gemacht.

Bevor es losging, wollte mein Junior mit seinem brandneuen Laster (fährt sich bei hochgeklappter Ladefläche so ungefähr wie ein Bobbycar ohne Lenker) unbedingt auf die Hauptstraße fahren. Ich wollte das nicht, also hatten wir an dieser Stelle einen klassischen Interessenskonflikt, den er wiederum mit wildem Geheule quittierte.

Den Laster hat er nach ein paar Metern stehen lassen. Dafür wollte er nun in unser Zickentaxi (a.k.a Weber-Fahrradhänger) einsteigen. Gut, hab ich ihn gelassen, aber Anschnallen ist speziell bei ihm absolute Pflicht. Er wollte nicht angeschnallt werden, wie er mir lautmalerisch klar machte. Konflikt Nummer zwei, den ich einfach bis zum Spielplatz ignoriert habe.
Fahrtwind ist manchmal doch für was gut …

Auf dem Spielplatz war der Oskar dann zuerst mal auf der Rutsche. Natürlich hat er nicht auf meinen Ruf “Warte kurz, bis ich die Pfütze weggewischt habe” reagiert. Also wurde die Pfütze durch den Popo des gnädigen Herrn eliminiert beziehungsweise die noch fast frische Hose einen Schritt weiter nach vorn in Richtung Waschmaschine gebracht.
Gut, kann ja bei Anderthalbjährigen Raufbolden schon mal passieren.

Dann wollte der Junior zur Schaukel. Hier war es dann Mamas Ruf “Nein, Oskar, tritt nicht in den Matsch!”, der ungehört verhallte. Obwohl - gehört hat er das wahrscheinlich schon, aber Reaktion hat er keine gezeigt.
Wozu auch, mit einem Ziel vor Augen!

Nachdem ihn dann eine Weile später eine der Schaukel am Kopf erwischt hatte, kam er heulend auf uns zu, hat sich dann aber an uns vorbei in den Sandkasten verzogen und dort ganz schnell wieder Ruhe gegeben. Ich wollte ein Foto von seinem noch tränennassen Gesicht machen, weil ihn grade die Abendsonne so schön anstrahlte. Dummerweise hatte ich die Festbrennweite daheim und das Kit-Objektiv drauf, sodass ich immer weiter rauszoomen konnte, als er immer näher an mich ran kam.

Und schwupps — hatte ich Sand in der Mechanik.

Manchmal meine ich echt, der Kollege hat einen Kurs in “Wie bringe ich meine Eltern zur Weißglut” gemacht …

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