Sonntag, 25. November 2018

Mein ganzes Leben lang

habe ich auf dieses Duschgel gewartet!

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Endlich!

(wobei ein Freund schon meinte, das sei ja gar nicht für Bauch und Rücken. Muss ich also mal nach einem 8-in-1 suchen)

Dienstag, 20. November 2018

Deppentreffen

Also, wenn ihr mal alle Teilnehmer des Volkshochschulkurses “Wie parke ich am Bescheuertsten” kennen lernen möchtet, dann geht mal frühabends nach Crailsheim zum Kaufland in der Schönebürgstraße.
Da treffen die sich nämlich offenbar und zeigen, was sie gelernt haben.
Da wird neben den markierten Parkbuchten geparkt, nicht nur ein-, sondern sogar zweireihig, in der Feuerwehrzufahrt. Da wird direkt “vor dem Loch” geparkt. Da stehen die Chefärzte mit ihrem Landrover auf dem Behindi-Parkplatz (ich wusste gar nicht, dass Landrover jetzt schon als Gehhilfe gelten?). Da parken Menschen auf dem Strich statt zwischen den Strichen. Da stehen die dicksten weißen SUV-Benze der goldkettchenbehangensten Vollchecker auf den für Rollstuhlfahrer ausgewiesenen Parkplätzen am Eingang (dasselbe Fahrzeug sieht man dann später aber auch in der Goldbacher Straße auf den mit Zickzack-Linien markierten “Hier nicht parken”-Zonen). Da stellen die Autofahrer beim Anblick eines Rückfahrscheinwerfers in freudiger Schockstarre hin und warten (ungeachtet all des Trubels um sie herum) minutenlang und mit laufendem Motor darauf, einen Parkplatz zu erhaschen. Da stellen sich Wohnmobilfahrer vor die LKW-Tore, wahrscheinlich denkend, dass wenn sie nicht mehr arbeiten müssen, dass dann auch die Anlieferung ruht. Da stehen Autos “einfach so” irgendwo quer rum.

Nächstes Mal mach ich Fotos.

Überhaupt, der Verkehr in Crailsheim.
Der wird immer schlimmer.
Da schaltet die eigene Ampel um auf grün und man baut beinahe noch einen Unfall, weil ein Mitverkehrsteilnehmer von rechts “kurz mal eben noch bei Dunkelgelb” drüberwitscht. Da haben die Autofahrer komplett verlernt, was ein Stop-Schild aussagt (nämlich dass man an der Stelle Stoppen muss). Da verstehen die Verkehrsteilnehmer nicht, was die weißen Pfeile auf blauem Grund aussagen (zum Beispiel “hier ist nur rechts abbiegen erlaubt”). Da wird am Steuer telefoniert, gerne auch unangeschnallt (wenn man sich in die Gartenstraße an die Feuerwehr stellt, sieht man innerhalb von Minuten mehrere solche Leute). Da wird in die Kreuzung reingefahren, egal, ob da schon Stau ist und man den Querverkehr mit seinem Wagen blockiert.
Da stellt man sich links blinkend an die Tanke und wartet Stunden auf eine Lücke im Verkehr (und verbläst dabei vermutlich die Menge an Sprit, die man eben einen Cent günstiger getankt hat), statt einfach nach rechts zu fahren und eine Runde durch den Kreisel zu drehen.
Und Blinken ist eh out; das sorgt nur dafür, dass die Birnchen verschleißen. Stattdessen fährt man Volllast bis kurz vor die Abzweigung, holt kräftig auf die andere Seite aus (damit der Nachfolgende schon denkt, er kann jetzt vorbei fahren), wirft dann den Anker und quert die eigene Fahrspur fast senkrecht.
Alternativ lässt man den Wagen schon hunderte Meter vor der Abzweigung langsam ausrollen; man ist ja eh vorne in der Schlange. Ganz wichtig ist sicherlich auch, am Ausgang des Kreisels keinesfalls zu blinken.

Versteht mich nicht falsch; ich mach sicher auch nicht alles richtig, aber so viel geballte Missachtung der Spielregeln auf einen Haufen macht mir echt Sorge. Wegen euch werden irgendwann noch Eisenbahnschienen verlegt!

Sonntag, 21. Oktober 2018

Operation erfolgreich

Am Montag habe ich ja noch berichtet, dass ich das große Kind lesend am Tisch erwischt habe. Nuja, diese Zeiten sind vorbei, denn das am Sonntag bestellte Ersatzteil kam am Dienstag früh schon an und ich habe es erfolgreich transplantieren können.

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Mit leichtem Entsetzen habe ich während der OP feststellen müssen, dass ich die Schräubchen einiges besser sehe, wenn ich Schwiegermutters Lesebrille aufsetze.
Vielleicht sollte ich mal zum Optiker pilgern …

Beim Ersatzteilkauf unterstütze ich übrigens die Firma IFIXIT, denn die machen geniale Erklärungen, wie man das Zeugs am Besten verbaut.

Sonntag, 7. Oktober 2018

Türöffnertag

Obwohl es vielleicht eher nach dem Rattenfänger zu Hameln aussieht: Dieses Foto habe ich am vergangenen Mittwoch im Limeseum bei Ruffenhofen aufgenommen und es zeigt, wie die Kids in den Katakomben verschwinden.

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Jedes Jahr am dritten Oktober sind in ganz Deutschland (außer großflächig um Kreßberg herum) Aktionen in Firmen und Museen in Zusammenarbeit mit dem WDR und der Sendung mit der Maus. Dabei öffnen sich - exklusiv für Kinder - normalerweise verschlossene Türen und erlauben ungeahnte Einblicke. In Ruffenhofen konnte ich durch einen glücklichen Zufall vier sehr begeisterte Kids unterbringen.
Das Limeseum behandelt hauptsächlich das Ruffenhofener Römerkastell am Limes und wurde erst 2011 eröffnet. Architektonisch ist es auch sehr interessant: äußerlich kreisrund und innen geht es spiralförmig nach oben.

Wenn es euch aus welchem Grund auch immer in diese Gegend verschlägt, geht ins Limeseum, das lohnt sich!
Und nehmt Bargeld mit, weil da gibt’s keinen Kartenleser … (Insiderwitz)

Update: Ich habe ja ganz vergessen, zu erwähnen, was der Museumsleiter den Kids gezeigt hat! Liegt wohl hauptsächlich daran, dass ich ja nicht mitdurfte (schnüff), aber auch daran, dass mir die Kids längst nicht alles erzählt haben. Was sie mir erzählt haben, ist, dass es dort einige Exponate gibt, die bislang nicht öffentlich gezeigt wurden und dass schon die nächste Sonderausstellung (derzeit ist das noch “Vom Schaf zur Tunika”) vorbereitet wird.

Five to go

fünf sind noch da, nach viermal Milchreis, einmal Grießbrei, einmal Frischkäse sowie einigen Kabas und Milchkaffees …

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… der Countdown läuft …
;-)

Samstag, 6. Oktober 2018

Im Prinzip ja

Also, im Prinzip funktioniert das mit dem Frischkäse tatsächlich, schaut her:

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Uuuuund zwar hab ich das so gemacht:

  • Milch in einen Topf und warm machen. Warm heißt, dass die Milch nicht kochen darf; sie darf dampfen, aber eben nicht kochen.
  • Den Pott von der Kochstelle hieven
  • langsam umrühren, dabei Zitronensaft reintröpfeln. Für einen Liter Milch sollte der Saft einer Zitrone locker ausreichen; ich habe eine nicht näher bemessene Menge Limettensaft aus einer Flasche verwendet
  •  beim Tröpfeln immer schön (und langsam) weiter rühren; die Milch beginnt auszuflocken
  •  ab einer bestimmten Menge Zitronensaft wird die “Suppe” auf einmal klar
  • nun ist gut mit umrühren.
  • Ein Sieb auf ein Auffanggefäß platzieren, sauberes Tuch einlegen
  • den Topf reinleeren und die Brocken abseihen (das dauert je nach Tuch eine ganze Weile)
  • wenn die Molke (das ist der klare Teil der Suppe) durch ist, den Rest im Tuch nochmal ausdrücken und in ein Gefäß umfüllen
  • wenn der Frischkäse (und nichts anderes haben wir da) etwas abgekühlt ist (10 Minuten reichen schon) nach Belieben würzen. Salz und Kräuter haben sich bei mir bewährt.

Der einzige Pferdefuß in meinem Fall: Ich habe als “Grünanteil” Kräuter der Provence reingeleert. Aber unser Kräuter-der-Provence-Päckchen ist ziemlich leer, und unten drin hat sich offenbar hauptsächlich Lavendel abgesetzt - und danach schmeckt der Frischkäse jetzt …

Chakka - wieder ein Liter Milch weg
:-)

Freitag, 5. Oktober 2018

Fast schiefgegangen

Neulich wochenendabends stelle ich fest, dass ja gar kein Brot mehr für das Kids-Schul-Vesper da ist. Kein Ding, denke ich, backe ich halt selber was. Mehl und Hefe sind ja da. Und ich hatte doch da mal was im Blog.
Leider aber habe ich das Rezept von der Frau Spätlese nur verlinkt und nicht kopiert (so soll das ja eigentlich sein im Internetz), und Frau Spätlese hat zwischenzeitlich keine Lust mehr zum Bloggen.
Also habe ich mir in der Not anderswo™ ein Sonntagsbrötchen-Rezept ausgeborgt.

Das Ergebnis war freilich nicht ganz so, aber immerhin hatten die Kids was zum Beißen.

Nachtrag: Ich habe Frau Spätleses ultimatives Sonntagsbrötchenrezept “hintenrum” per e-Müll erhalten. Wenn die Frischmilch mal weg ist, werde ich die backen.

Samstag, 8. September 2018

Aufgeschaut

Gestern Abend gab es ein paar Dinge, die zusammen gekommen sind: Es war kurz vor Neumond (der ist am Sonntag) mit ohne sichtbarer Mondsichel, es war sternenklar (sic!) und ich durfte eins meiner Kids recht spät abholen. So kam ich auf die irre Idee, dem Kind noch den wunderschönen Nachthimmel zu zeigen, was dann in Folge dazu führte, dass wir daheim noch die Knippse und das Stativ geholt haben und ein weiteres Mal auf Tour gegangen sind.

Das hat sich auf jeden Fall gelohnt:

Ein Stück Milchstraße, Blick nahezu senkrecht nach oben. Man kann den helleren Streifen senkrecht durchs Bild erkennen.

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Hier nochmal ein Stück Milchstraße, mit Horizont, am nordöstlichen Ende. Unten rechts seht ihr die Plejaden sowie die Lichtverschmutzung durch die Stadt Feuchtwangen. Kreßberg macht ja den Himmel nicht mehr hell.

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Hier in der Bildmitte der große Wagen am nordwestlichen Himmel, mit Deichsel nach links, wieder samt Lichtverschmutzung; in diesem Fall durch Schnelldorf:

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Und hier schauen wir von Marktlustenau nach Westen, Richtung Waldtann. Der gelbe Schein in diesem Bild stammt von der Stadt Crailsheim.

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Technische Info für den interessierten Besucher:
Ich habe meine EOS1000D auf M geschaltet, mein 24-70 montiert und auf 24mm gestellt und den Schalter für den Wackeldackel sowie den Autofokus auf Stellung “aus” geschoben (wir knippsen ja mit Stativ, nüschwoar?). Ich habe die Blende ganz auf gemacht (f/2.8) und manuell auf ein Licht am Horizont fokussiert (das geht entweder mit einmalig Autofokus oder manuell per Ring in der Live-View mit Vergrößerung). Der Kabel-Fernauslöser wird angestöpselt (ich habe so ein 5-Euro-Teil) und die Belichtungszeit wird so weit hochgedreht, bis BULB dran steht. Der Rest ist dann “Experimentieren mit der Belichtungszeit”, vulgo verschieden langes Drücken des Fernauslösers (15 Sekunden, 20 Sekunden, 30 Sekunden, …).
Es lohnt sich, in RAW zu fotografieren, auch wenn die In-Kamera-JPEGs schon ziemlich gut aussehen.
Wie es aussieht, hatte ich die ISO wohl nicht auf Auto sondern fest auf 400; allerdings wäre es bei höherer ISO und kleinerer Belichtungszeit vermutlich zu mehr Rauschen gekommen. Meine Kamera ist inzwischen 10 Jahre alt, und die Technik hat sich in dieser Zeit einklitzekleinwenig weiterentwickelt. das darf man nicht vergessen.

Freitag, 24. August 2018

Was ist “d”?

Für was bitte soll das “d” in “(m/w/d)” stehen? Für “Drittes Geschlecht”?

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Und warum zum Geier muss man überhaupt ein Geschlecht in so eine Stellenanzeige rein schreiben?

Donnerstag, 23. August 2018

Drei - Zwei - Eins …

schlecht!

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Heute kommt für euch das Rezept für die Pampe aus dem Foto oben.
Man nehme:

  • drei Tafeln Zartbitterschokolade à 100g
  • zwei Becher Sahne à 200g
  • ein Tütchen Vanillezucker

Die Schokolade macht man klein und schmilzt sie ein. Ich hab für die beiden Arbeitsschritte unseren Wunderkessel genommen; das Kleinmachen geht innerhalb von 5 Sekunden auf Stufe 8 und das Schmelzen innerhalb von 5 Minuten auf 50 oder 60 Grad. Ein Wasserbad geht freilich ganz genauso.
Die beiden Becher Sahne schlägt man derweil steif und leert den Vanillezucker dazu. Dann rührt man die flüssige Schokolade rein. Und dann stellt man den Pott für wenigstens eine Stunde in den Kühlschrank.
Im Originalrezept steht weniger Schokolade (240g), aber zusätzlich noch 120ml Milch. Weil 60g Schokolade aber blöd ist zum Rumliegen, hab ich einfach die ganzen drei Tafeln rein. Die Milch habe ich tatsächlich vergessen, das ändert aber aber Endergebnis überhaupt nichts:

Drei (Tafeln) - Zwei (Becher) - Eins (Tütchen) - und schon ist dir schlecht … versprochen!

;-)

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