Mittwoch, 16. März 2016

Echte Männer

Echte Männer (man denke exemplarisch mal an Chuck Norris) haben ja die letzten vier Stellen von Pi als PIN von der EC-Karte. Wenn man sie fragt, wie viele Liegestütze sie schaffen, sagen sie “Na, alle!”. Sie übernehmen die Bauleitung für BER und geben einen Eröffnungstermin bekannt — dem sie dann um mehrere Wochen zuvorkommen. Die in der Kindheit gebauten Sandburgen von solchen Leuten werden heute vom Rest der Welt ehrfurchtsvoll “Pyramiden” genannt. Echte Männer haben schon zweimal bis Unendlich gezählt. Sie kriegen im Baumarkt die 20% auch auf die Tiernahrung.

Und (jetzt kommt’s!): sie spülen die Spätzlepresse mit warmem Wasser.

Dienstag, 15. März 2016

Zahlen, bitte

Auch Kreßberg hat am Sonntag gewählt. Nämlich so:

wahlergebnis_landtag_kressberg_2016.jpg

(Screenshot der Wahlmeldung von kressberg.de)

Die Zahlen, die so da nicht stehen:

  • 12 Prozent der Wahlberechtigten (nicht der Wählenden!) haben ihr Kreuz bei der AFD gemacht. Ob das Protestwähler oder NPD/REP-Überläufer sind, mag ich hier nicht diskutieren.
  • 18 Prozent der Wahlberechtigten haben Grün gewählt.
  • 22 Vollpfosten haben es geschafft, sich zur Wahl zu quälen und trotzdem ungültig abzustimmen. Für die war es wohl zu schwer, das eine Kreuz zu machen. Genausoviele, wie auch NPD gewählt haben.

Und bei euch so?!

Sonntag, 13. März 2016

Keine Schleichwerbung

Hierfür darf man einfach keine Schleichwerbung machen; da muss man direkt und offen und deutlichst Nicht-Schleichende Werbung machen:

herbaria_gaumenschmaus.jpg

Leute, wenn ihr Bratkartoffeln mögt, dann besorgt euch mal Herbaria Gaumenschmaus und haut das drüber. Das Zeugs ist genial.

Oder, wie der Herr Pfannenschwarz sagen würde (Herrn Wortmischers Audio-Lieblingsfeind):
Herbaria Gaumenschmaus. Der Gaumenschmaus von Herbaria. Woisch, Karle, dees dät a dier schmegga!

Samstag, 12. März 2016

Rohe Zwiebeln nicht

Notiz an mich selbst: frischgebackenen Mamas tut man niemals nienicht keine rohen Zwiebeln servieren. Auch nicht in einer großen Schüssel mit herrlichem gemischten Salat und auch nicht, wenn’s noch so lecker schmeckt. Das gibt nämlich schlaflose Nächte für die ganze Familie.
Gekochte / gebratene Zwiebeln hingegen funktionieren; schließlich essen die Costa-Ricanischen stillenden Mütter auch ihr Casado.

Freitag, 11. März 2016

Glückwünsche nach Teneriffa

Lieber Janosch,
ich wünsche dir alles gute zu deinem 85. Geburtstag!

Vielen Dank für deine Geschichten von der Tigerente, dem Bär und Panama!

Mittwoch, 9. März 2016

EOS Utility installieren

Ich wollte schon länger mal probieren, wie sich Fotos “tethered” schießen lassen. “Tethered” heißt so viel wie “per Kabel verbunden”, also steht das insgesamt für “Kabelgebundenes Fotografieren”, was wiederum ein Paradebeispiel für einen Begriff ist, der sich auf Deutsch einfach Kacke anhört …
Was mich am Tethered Shooting am meisten reizte, ist die Live-Darstellung auf dem größeren Bildschirm.
Zum Tethered Shooting braucht man eine Kamera, die das kann, ein Kabel sowie ein Programm.
Per Suchmaschine habe ich herausgefunden, dass meine gute alte EOS 1000D sowas schon grundsätzlich unterstützt.

Fangen wir mit der Software an: Von Canon gibt’s genau für den Zweck ein Programm, welches sich “EOS Utility” nennt. Aktuell für meine 1000D ist die Version 2.14.irgendwas (für neuere Kameras gibt’s auch eine neuere Version 3.x).
Nun, wie kommt man an dieses Programm ran? Der von Canon vorgesehene Weg ist, dass man das Programm von einer der CDs installiert, die der Kamera beilagen. Hier gab’s für mich gleich mehrere Probleme: mein Macbook hat kein CD-Laufwerk (okay, ich geb’s ja zu, ich hab ein externes), ich hab die CDs schlicht nicht mehr gefunden (die Kamera ist nun auch schon über sieben Jahre alt) und das, was man auf der Canon-Homepage herunterladen kann, ist “nur” ein Updater. Selbst wenn ich die CDs gefunden hätte, wäre die Wahrscheinlichkeit groß gewesen, dass ich das Programm nicht installieren hätte können, denn OS X hat seither schon ein paar Iterationen gemacht (2009 war ich noch mit OS X 10.4 “Tiger” unterwegs; inzwischen sind wir bei OS X 10.11 “El Capitan”). Und der Updater verweigert ohne Original-CD oder vorherige Installation konsequent den Dienst.
Aber das Netz ist beinahe unendlich, und Daniel Hamann aus Karlsruhe wusste Rat. Im Schweinsgalopp: Runterladen, DMG öffnen, App rausziehen, Paketinhalt modifizieren, App-Downloads von überall her erlauben, Installieren, App-Downloads wieder einschränken.

Hat man die Canon-typisch sperrige Installation überstanden, geht’s dann endlich ans “Schießen mit Schwanz”.
Das Kabel ist in meinem Fall ein “pupsnormales” Mini-USB-Kabel. Die Kamera wird mit dem Kabel an den Rechner angeschlossen, und dann poppt auch schon das EOS-Utility auf:

eos_utility.jpg

Man kann tatsächlich ziemlich viele Kamerafunktionen per Mausklick steuern. Obergenial ist (wie ich schon gehofft hatte) die Beurteilung der Schärfe auf dem großen Bildschirm. Ich glaube, damit kriege ich meine Makrofotos besser hin.

Ich werde auf jeden Fall mal damit weiterexperimentieren; wenn’s was zeigenswertes gibt, werdet ihr es hier anschauen können.

Dienstag, 8. März 2016

Hundertachtundsechzignulleins

Wenn man Elternzeit macht, gibt’s vom Staat zwei Drittel des vorherigen durchschnittlichen Nettolohns, mindestens 300€, maximal 1800€. Der pflichtkrankenversicherte Durchschnittsarbeitnehmer ist während der Elternzeit krankenversicherungsbeitragsfrei; er kann sein Elterngeld also nach Lust und Laune verprassen.
Dem ist aber nicht so, wenn man (auch nur minimal) über der Beitragsbemessungsgrenze für die Krankenversicherung verdient und deshalb freiwillig krankenversichert ist. Dann nämlich, so heute die telefonisch durchgegebene Auskunft meiner Krankenkasse, will selbige auch ihren Anteil an den 1800 Euro haben. Meine Krankenkasse meint, sie braucht von mir eeeeeeexakt 168,01€. Sonst geht deren Mist-Kalkulation nicht auf oder so.

Cool gemacht, finde ich. Denn diese Regelung trifft nämlich genau die, die durch das gedeckelte Elterngeld ihre Familie eh schon schaumgebremst versorgen müssen. Und die sowieso schon den maximal möglichen Krankenkassenbeitrag zahlen müssen.

Kopfschüttel. Sowas gibt’s nur in Deutschland.

Freitag, 4. März 2016

Mift

Grade eben einen Blogeintrag fertig geschrieben, dann einen kurzen Blick in den Feed-Reader, und BÄÄÄM. Keule ins Gesicht.
Die Frau Spätlese will Sachen wissen. Viele Sachen. Von mir. Mift.

Also, ran an den Speck.

1. Welche Ziele verfolgst du mit deinem Blog?
Mein Blog ist ein Resultat von „ich will nicht mehr HTML von Hand schreiben müssen“ und damit eine Fortsetzung meiner Bestrebungen, im Internetz ein bisschen Präsenz zu zeigen. Meine ersten Webseiten habe ich mit einem 14.4er Modem veröffentlicht. Ich verwende mein Blog, um Sachen mitzuteilen, die ich spannend oder wichtig oder lustig finde, und um meine Heimatgemeinde Kreßberg etwas besser im Netz dastehen zu haben.

2. Welchen Film sollte man deiner Ansicht nach auf jeden Fall gesehen haben?
Ich möchte ja „Spaceballs“ schreiben, aber um über den richtig lachen zu können, muss man ja noch 20 andere Filme kennen …

3. Welchem der vier Temperamente würdest du dich zuordnen?
Wenn ich mir die klassische Temperamentenlehre anschaue, würde ich mich am ehesten als Phlegmatiker sehen.

4. Wenn du die Wahl hättest, wo würdest du gerne leben?
Es gibt viele schöne Orte auf der Welt, aber „there is no place like 127.0.0.1“. Zumindest auf Dauer.

5. Welches ist dein Lieblingstier und warum?
Ich hab kein bestimmtes Lieblingstier. Teile meiner Mitbewohner würde eine genauere Antwort beunruhigen :-)

6. Welches ist dein Lieblingsgemüse und warum?
Kartoffeln sind cool. Weil sie vielseitig sind. Man kann sie als Suppengrundlage verwenden, kochen, braten, in ganz dünne Scheiben schneiden und frittieren, in vielprozentige Flüssignahrung ummodeln, …

7. Welches ist dein Lieblingsobst und warum?
Ich mag Äpfel. Säuerliche Äpfel, Braeburn-mäßig. Weil sie so schön sauer sind.

8. Welche Musik hörst Du am häufigsten?
Meistens läuft Radio. Pop im weitesten Sinne.

9. Würdest du eher einen Nutzgarten oder einen Ziergarten anlegen?
Ich würde ja probieren, das zu kombinieren … Quasi einen Nutzgarten, der gut aussieht … Und es gibt ja durchaus Gemüse, das sehr hübsch blüht, wenn man den Erntezeitpunkt verkackt …

10. Feuer, Wasser, Erde, Luft – welchem Element würdest du dich zuordnen und warum?
Erde. Weil die so … bodenständig ist. Ohne Erde würde Wasser einfach weglaufen. Ohne Erde würde nichts wachsen, was brennen kann. Ohne Erde könnte man nicht dastehen und die Nase in die Luft stecken.

11. Hast du jemals einen Blogeintrag bereut, den du veröffentlich hast und wenn ja warum?
Ja, kenne ich. Einer meiner Blogeinträge enthielt beispielsweise einen Screenshot eines Vorschaubildes von einer Webseite. Ich hab die Webseite auch verlinkt, aber ich habe nicht mit einem in Deutschland leider legalen Geschäftsmodell gerechnet. War nicht ganz billig, die Geschichte.
Und: betrunken bloggen kommt auch uncool.

Wer nun an dieser Stelle eine Fortsetzung der Fragenkette erwartet, wartet bei mir falsch.
Weil isch hab annere Sachen zu tun :-)

Wenn die Handbremse versagt

Schon seit Jahren vertraue ich auf die treuen Dienste der Handbremse, wenn es darum geht, den Inhalt von silbrig bedampften Scheiben in Sicherheit zu bringen, bevor die Kids letztere in die Finger bekommen.

handbremse.jpg

Das war bisher auch überhaupt kein Thema; Laufwerk ans MacBook Air anstöpseln, Scheibe rein, Handbremse an, laufen lassen, fertig.

Neulich nun gab es bei uns mal wieder eine neue Scheibe, die ich auch wegsichern wollte. Der Vorgang lief eigentlich wie immer, jedoch war das Ergebnis alles andere als erbaulich. Wirre Fetzen in den Bildern, alle paar Sekunden, insgesamt nicht brauchbar.
Die Ursache des desaströsen Resultats liegt im aktuellen OS X 10.11, “El Capitan”. Das bringt nämlich die so genannte “System Integrity Protection” (kurz SIP) mit. Dahinter steckt unter anderem die Vorgabe, dass es in bestimmten Verzeichnissen auf dem Rechner nur bestimmte Dateien geben darf, die in einer “Erlaubt”-Liste drin stehen. Alle Dateien, die nicht auf dieser Liste stehen, werden bei der Installation von El Capitan in eine Quarantäne verschoben. Dazu gehören jedoch auch die Teile von der Handbremse, die verwendet werden, um die Sicherungen von silbrigen Scheiben brauchbar zu machen.
Des Rätsels Lösung findet sich netterweise in den Foren des Handbremsen-Projekts. Man muss nur die dort verlinkte Library-Datei herunterladen und in den Ordner /usr/local/lib kopieren, feddisch. Die PKG-Datei geht übrigens dank SIP nicht, denn die würde die Library in ein gesichertes Verzeichnis kopieren wollen. Freilich kann man auch SIP deaktivieren, das PKG installieren und danach SIP wieder reaktivieren, aber das wäre doch deutlich aufwändiger, zumal man dafür auch ein paar Mal neu booten muss. Da lohnt sich ein kurzer Ausflug ins Terminal und ein cp ~/Downloads/lib* /usr/local/lib/.

Auf jeden Fall klappt’s jetzt auch wieder mit der Handbremse und die Kids dürfen jetzt auch die neue Scheibe in die Finger bekommen …

Donnerstag, 3. März 2016

The fourth awakens

Auf diesen üblen Wortwitz hab ich mich schon eine Weile gefreut: The fourth awakens. Könnte also sein, dass es in nächster Zeit etwas ruhiger hier ist, weil ich mit anderen Sachen ™ beschäftigt bin …

the_fourth.jpg

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