Auf Youtube gibt es neuerdings einen “Best of”-Zusammenschnitt mit dem treffenden Untertitel “Stupidity captured at 2500 frames per second”. Die mit einer Phantom Flex (*sabber*) aufgenommenen Slow-Motion-Aufnahmen sind genial gut - und der Name der Serie passt einfach nur 100-prozentig…
Zu Ostern gab es kiloweise Schokolade von allen Seiten. Da muss sich nun freilich irgendwer drum kümmern, nicht dass das gute Zeugs noch verdirbt oder so. Und - schwupps - hängt man in der Lindor-Hölle fest.
Was das ist?
Klarer Fall: Das ist der Zustand, in dem man schwankt zwischen “Boah! Jetzt ist mir schlecht!” und “Na gut, eins ess ich noch”.
Gestern hat der Circus Serano die erste und einzige Vorstellung in Waldtann gegeben.
Der Circus Serano ist ein kleiner aber feiner Familienzirkus, der von Ort zu Ort zieht.
Natürlich können die Seranos nicht mit einem Zirkus Krone konkurrieren - das haben sie aber auch gar nicht nötig. Zudem würden Elefanten auch gar nicht wirklich in die Manege passen. Okay, vielleicht kriegt man einen kleinen Elefanten vorwärts rein ins Zelt, aber Platz zum Umdrehen ist nicht wirklich. Links sieht man das Tierzelt, das Hauptzelt ist das auf der rechten Seite.
Freilich war die Vorstellung hauptsächlich was für die Kinder, was man unserem Juniorchef auch wunderbar angesehen hat.
Sehr viele Tiere gab es zumindest in Waldtann nicht zu sehen; zwei Ponys, ein Lama und ein Kaninchen. Das ist auf der einen Seite schade, aber andererseits finde ich das toll, denn die meisten Tiere - wie zum Beispiel die Großkatzen - gehören meines Erachtens nicht in einen Zirkus.
Neben einigen artistischen Einlagen wie dem Balancieren auf Rohr und Brett bei gleichzeitigem Jonglieren von Bällen, dem Schwingen von vielen vielen Hula-Hoop-Reifen, Lassokunststücken und Messerwerfen hat vor allem der Chef selber in seiner Rolle als Clown sehr viel gute Laune verbreitet.
Vor der Vorstellung hatten wir uns noch gefragt, ob das Zelt wohl beheizt ist - das hat auch wieder der Chef zum Schluss hin selbst beantwortet, indem er sich seine tägliche thermische Epilation verpasste:
bevor er die Heizölreste vom Winter aufgebraucht hat:
Wenn die Seranos mal wieder nach Waldtann kommen, gehen wir auf jeden Fall wieder hin, denn das Preis-Leistungsverhältnis stimmt!
Neulich hat mir irgendso eine Schutzgöttin der Künste einen Streifschuss verpasst, und dummerweise lagen ein Block und die Buntstifte von den Kids im Weg rum.
Der Pär Sundberg, der bei Pippi Langstrumpf eigentlich den Tommy gespielt hat, war öfters mal Stunt-Double für Pippi. Und die Annika hatte sich eigentlich ursprünglich um den Job als Pippi beworben.
So muss ein Ostersonntagsbrunch bei der Frau Nachbarin aussehen: (die essbaren Sachen in loser Reihenfolge, ganz grob von links nach rechts) Obatzter, Salat mit Paprikastreifen, Kaffeezubehör, Beerensmoothie, Streuseldingens mit Kirschen, blau eingewickeltes Osterei, Kaffee, Käseplatte, Mozzarella-Tomate. Nicht im Bild: ganz viele weitere Leckerli wie Bürlis, Olivenbrot, Kräuterquark, Tzatziki (mit Wumms drin), …
Kommen wir also zu besagtem Gegenvorschlag: Ich glaube, wir müssen das grad andersrum machen wie von der Kirche vorgesehen: nicht bis Ostern wird gefastet, sondern ab Ostern…
Neulich hab ich wegen eines Unfalls an der Fernbedienung versehentlich die Privaten eingeschaltet und konnte einfach nicht mehr weiterschalten — Flipper war angesagt.
Also haben wir uns gemeinsam der Nostalgie hingegeben und die dümmliche Werbung zwischendrin mit offenen Mündern verfolgt. (Anm. d. Red.: Werbung kennen wir ansonsten so gut wie nicht, weil meistens der Kika eingeschaltet ist). Was da für Zeugs beworben wird! Unglaublich.
Aber ich schweife ab.
Wir schauen also Flipper und sehen zu, wie der Bösewicht irgendwelche Giftfässer versenkt und der Inselreichpolizist immer wieder sagt, dass der Delfin weg muss weil wegen den Fischern ihrem Fang.
Und die ganze Zeit denke ich mir, dass der Bub mit den eigentümlich strahlenden Augen, der da ständig mit Flipper kuschelt, irgendwie aussieht wie der Film-Frodo aus dem Herrn der Ringe.
Also haben wir uns irgendwann das Internet aufs Sofa geholt und nachgeschaut, was wir denn da gerade anschauen. Ein Flipper-Remake von 1996. Und der Bub, das war tatsächlich der Elijah Wood — im zarten Alter von 15 Jahren …