Donnerstag, 1. März 2012

Vesperbrotbastelei

vesperbrotbasteleien.jpg

Eigentlich gehört auch noch was Rotes dazu.

Samstag, 25. Februar 2012

Mitmachrezept

butterbrot_oskar.jpg

Heute mal ein Rezeptvorschlag von unserem Juniorchef:

Man nehme etwa 25g Butter (zum besser Vorstellen können: Man nimmt ein ganzes Steinchen Butter und teilt es längs. Dann nimmt man eine der Hälften und schneidet sie in fünf Stücke - eins davon hat 25g) und eine Scheibe Brot. Es darf gerne auch eine kleine Scheibe Brot sein, und es macht auch nichts, wenn man gar kein Brot hat.
Das Stückchen Butter teilt man mit dem Messer in zwei Teile und isst den einen Teil sofort.
Den anderen Teil klebt man auf das Brot drauf und probiert halbherzig, ihn flachzudrücken (siehe nebenstehende Abbildung). Dann setzt man das Brot vorsichtig am Mund an, schleckt den Butter runter und lässt anschließend das Brot liegen.

(Anm. d. Red.: Und bevor sich irgendjemand beschwert: Wir sind hier in Hohenlohe-Franken, da ist der Butter immer männlich)

Montag, 6. Februar 2012

Überraschung!

Gestern haben wir spontan einen kleinen Ausflug ins Ellwanger Wellenbad gemacht.

Kommen wir an, steht ein großer Sprinter vor der Tür. Komisch.

An der Kasse dann “zweimal groß, einmal klein, bitte!”. (Anm. d. Red.: Kinder unter 6 Jahren müssen in Ellwangen keinen Eintritt zahlen).

Sagt die Dame “Zweifuffzich, bitte.”

Sag ich: “Wie nochmal, Zwölffuffzich?” und reich ihr einen Zwanziger.

Sie sagt: “Nein, Zweifuffzich.” Und kommentiert die Rückgabe von ungewohnt viel Geld und meinen fragenden Blick mit “Jubiläum. Geniessen Sie es!”

In der Umkleide war dann seltsamerweise laute Musik zu vernehmen und jemand, der irgendwas von RTL und Pro7 und so in ein Mikrofon genuschelt hat.

Und als wir uns dann unseren Platz gesucht hatten, kam dann endlich die (für uns) erlösende Durchsage: “Herzlichen Glückwunsch zum 30. Geburtstag, Wellenbad Ellwangen!”.

Was ich auch noch nicht wusste: Es gibt tatsächlich Eventagenturen, die sich auf Feten in (Hallen-) Bädern spezialisiert haben. In diesem Fall waren das die h2o fun events aus Neckarwestheim, die das ziemlich gut (wenn auch ein bissel zu laut) gemacht haben. Die haben auch einige Videos auf der Homepage, wie sowas aussieht.

Mit Wellen war dann wegen der Veranstaltung (und wegen dem schwimmenden Hindernisparcours) freilich nix, was mir persönlich auch egal war, denn das große Becken ist mir einfach zu kalt. Da haue ich mich lieber stundenlang ins Dampfbad…
Aber den Kids hat es sehr gut gefallen; alle halbe Stunde ein anderer Wettbewerb “Mädels gegen Jungs”, mal Schlauchbanane fahren, mal Wettwassertreten, dann wurde das Wasser gelb eingefärbt (sieht bei so einem großen Becken irre aus), der Moderator rief “das geht in 6 bis 8 Wochen auch wieder aus den Haaren raus…”

Sowas aber auch, da hat das Wellenbad einmal in dreißig Jahren Jubiläum, und die Strempfers tappen mittenrein…

;-)

Update: Hier gibt es einen Bericht in der Schwäbischen Post.

Sonntag, 5. Februar 2012

Oskarlogik

< “Mama, ich Pad!” (Mit diesen Worten verlangt der gnä’ Herr üblicherweise nach dem iPad, Anm. d. Red.)

> “Sag mir mal, wozu!”

< “Wozu”


Da kann man doch einfach nicht mehr anders, oder?!?

;-)

Sonntag, 29. Januar 2012

Hummeldumm

Ich habe heute anlässlich eines nahenden Kindergeburtstages eine Diskokugel installiert. Natürlich will solch eine technische Einrichtung ordentlich getestet werden, und bei den Kids machte sich direkt Begeisterung breit.

diskokugel.jpg

Auch bei den Katzen kommt das Lichtgeflimmer gut an: unser Exkater ist schon zweimal gegen die glatte Wand gehüpft…

:-)

Donnerstag, 26. Januar 2012

FI testen

In jeder halbwegs modernen Haushaltsverdrahtelung gibt es einen FI, einen Fehlerstromschutzschalter. Dessen Aufgabe ist, so schnell wie möglich den Stromkreis zu unterbrechen, sobald ein Fehlerstrom fließt. Von einem Fehlerstrom spricht die Elektrofachkraft, wenn die Elektronen im Stromkreis nicht alle zurückkommen, sondern irgendwo ungeplant abzweigen und woandershin abhauen.

Um nun so einen FI auf korrekte Funktion zu testen, gibt es direkt am Schalter normalerweise eine Taste. Drückt man da drauf, muss die Sicherung sofort rausspringen. Der ambitionierte Installateur hat alternativ auch ein Testgerät, welches aus einer Steckdose nach und nach eine größer werdende Menge Strom abzweigt, bis schließlich der FI auslöst.

Dank unserem Junior kennen wir nun eine weitere Möglichkeit, einen FI zu testen: einfach den Toaster anschmeißen!
Natürlich braucht der Sohn von Welt eine kurze Vorbereitungsphase vor dem Test, um das Gerät mit Hustentee zu fluten, aber das geht sehr schnell und ohne dass die Eltern was merken…

;-)

Sonntag, 22. Januar 2012

Schnittvermeidung

nacl_ampulle_klein.jpg

Oder: Warum Krankenschwestern selten Pflaster an den Fingern haben.

Momentan sind unsere Kids saisonbedingt ein bissel am Husten und deshalb haben wir einen Verdampfer zum Inhalieren verordnet bekommen. Das Inhalier-Prinzip ist dabei immer recht ähnlich; man füllt das Mundstück mit Wirkstoff und anschließend darf das Kind so lange inhalieren, bis kein Nebel mehr aus dem Mundstück kommt.

Bei unverdünnten Wirkstoffen wird der Wirkstoff tropfenweise dosiert, und weil solch kleine Mengen nicht zum Vernebeln reichen, wird schlicht mit einer isotonischen Kochsalzlösung aufgefüllt.

Nun waren aber gerade die Plastikampullen mit der Kochsalzlösung in der Apotheke alle, deshalb haben wir Glasampullen bekommen. Schließlich kommt es ja auf den Inhalt an und nicht auf die Verpackung (wobei ich auch Leute kenne, die das gaaaanz anders sehen…).
Wir durften also unsere eigenen Erfahrungen mit der sach- und fachgerechten Öffnung von Glasampullen machen…

Also haben wir uns an diverse Klinikaufenthalte zurückerinnert, wie der Profi die Eröffnung von Glasampullen realisiert: Das Krankenhausfachpersonal nimmt so eine Ampulle in die Hand, schnippst ein paarmal gegen den Oberteil, und dann wird der Ampullenhals beherzt in einem Zug abgeknickt.

Was lag also näher, als genau dasselbe zu tun? Und tatsächlich: das funktionierte!
Aber nur manchmal.
Denn manchmal war der Rand der Ampulle super scharfkantig.
Und ein paar Mal ist uns der Deckel in der Hand zerbröselt, was wunderbar schmerzhafte Mikroschnittverletzungen zur Folge hat. Glassplitter, die man nicht mal mehr mit der Pinzette zu fassen bekommt, bohren sich äußerst unschön in die Epidermis; die Rekonvaleszenz zieht sich hin.

Wie machen das die Ärzte und Krankenschwestern, dass sie nicht das ganze Jahr über mit dick verbundenen Händen rumlaufen müssen?!? Da muss doch ein Trick dabei sein!

Also habe ich hier für alle, die es interessiert, die entscheidenden Tipps, wie man Glasampullen ohne Verstümmelungen aufkriegt (siehe dazu mein zweites Bild):

nacl_ampulle_detail.jpg
  • das Schnippsen bringt gar nix. Das sorgt nur dafür, dass der Inhalt nach unten geht.
  • Auf den Ampullenköpfen ist ein farbiger Kreis drauf. Der sollte beim Aufmachen zum Öffnenden hin zeigen.
  • Geknickt wird dann der Kopf vom Öffner weg (siehe Pfeil)
  • Unterhalb dieses farbigen Kreises (bei unseren NaCl-Ampullen ist der blau) ist das Glas angeritzt — als Sollbruchstelle (im Bild mit Pfeilen markiert, weil nur schwer zu erkennen)
  • Am Besten kriegt man den Inhalt bei kleinen Ampullen mit einer Spritze raus; Schütteln bringt kaum was und dauert ewig, weil durch die kleine Öffnung kaum Luft reinkommt.

Samstag, 7. Januar 2012

Zu viel Bibbi Blocksberg

> “Papa, haben wir noch Flips?”

“Ja, klar.”

> “Hol mal welche!”

“Nicht ohne Zauberwort”

> “Hex-Hex!”

(Aus unserer beliebten Reihe “Dumm gelaufen”)

Mittwoch, 4. Januar 2012

Vesperplatte

kinderabendessen_galaxy3.jpg

Sowas putzen unsere Kids innerhalb von ein paar Minuten weg. Es blieben nur ein paar Gurkenscheiben übrig…

Aber eigentlich geht’s mir mit diesem Beitrag um die Bildqualität. Die von meinem Galaxy 3 ist zwar immerhin so gut, dass man erkennt, worum es geht. Aber es gibt inzwischen auch schon gaaaaaanz andere Handy-Kameras, wie zum Beispiel die im iPhone 4S:

kinderabendessen_iphone.jpg

Mathemüslirätsel

Heute früh, auf einer der Müslischachteln der Kids:

muesliraetsel.jpg

(sorry für das miese Handyfoto)

Trotz vierfacher Menge enthalten 100g gegenüber 25g nur das 2,5fache an Kalorien?
Hä?

Und das Zeugs hat auf 100g weniger Eiweiß wie auf 25g?!?
Was bitte?

Und Zucker ist in 100g nur grob nur das doppelte von 25g drin?!?!?!?
Muss ich das kapieren?

Und in 25g stecken mehr Fett als in 100g?!?!?!
Sind die komplett bescheuert?

Können die nicht rechnen?

Haben die überhauptkeine Ahnung vom Dreisatz?


Des Rästels Lösung steckt im Kleingedruckten in Form der Erklärung, was die zwei Sternchen neben den “25g” bedeuten:
Die Angaben für 100g wären für trockenes Zeugs, in den Angaben für 25g stecken aber zusätzlich noch 125g Milch…


Ferrero, da nehmt euch mal ein Beispiel! So klärt man die Verbraucher auf!

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