Am Freitag Abend so, der Blick aus dem Wohnzimmerfenster:
(zugegeben: ich hab da per Bildbearbeitungsprogramm ein paar Stromleitungen rausdiskutiert)
...nur... warum eigentlich?
Hab vorhin unser “schwarzes Schaf” geknippst, im Kreßberger Outback, kurz vor der Grenze zwischen Deutschland und Bayern (die ist auf diesem Bild):
Außerdem haben wir gesehen: mehrere Hasen, viele Schmetterlinge (hauptsächlich Zitronenfalter), Milane, einen Habicht oder Bussard (der vor einer ziemlich sauren Krähe floh) und mehrere Falken.
Ich war neulich krankheitshalber bei meinem Hausarzt. Als ich ins Behandlungszimmer durfte, fragte er mich zunächst “was haben wir denn?“. Mit der letzten mir verbliebenen Energie (mir ging es echt dreckig) probierte ich, einen Witz zu reißen und meinte “wahrscheinlich Männerschnupfen im Endstadium“. Da hat er mich mit großen Augen angeschaut und mich gefragt, was denn das für eine Krankheit sei. Davon habe er noch nie gehört. Ich habe ihm noch probiert, zu sagen, dass das die ultimative Krankheit ist, aber darauf ist er nicht mehr eingegangen und hat seine Anamnese gemacht und seine Diagnose gestellt.
An der Empfangstheke hat er dann meine Krankmeldung unterschrieben. Die Arzthelferin hat sich beschwert, dass er vergessen habe, eine Diagnose drauf zu schreiben. Ich hab dann gesagt, “schreibt halt ‘krank’ drauf“, woraufhin die Arzthelferin meinte “… oder ‘Männerschnupfen‘…“
DIE kannte sich aus …
;-)
Gestern bis spät in die Nacht war’s noch trocken, ich hab den Hund einmal rings ums Kaff gezerrt, trotz Querfeldein trockenen Fußes.
Heute bin ich mir nichtmal sicher, ob ich denselben Weg nochmal finden würde …
Wir liegen hier in der “bevorzugten Zone”, von der das Radio sagt, es kann besonders viel Schnee fallen (”vom Odenwald bis zur Schwäbischen Alb”). Das bedeutet, wir haben an den windstillen Stellen fast 20cm feinsten Pulverschnee und dort wo der Wind haust, gar keinen.
Als ich vorhin nochmal mit dem Wau draußen war, kam kurz die Sonne raus und ich habe mir eine Sonnenbrille gewünscht; so krass hell war’s.
Derweil kann sich der Fefe nicht erklären, warum man in Franken derzeit nicht aussteigen kann … Infrastrukturapokalypse, Mann!!
;-)
Habe festgestellt, dass das defekte Außenthermometer in meinem Auto eine nichtlineare Kennlinie hat. Weil nämlich:
Im Sommer waren die angezeigten Temperaturen halbwegs real.
Im Herbst war’s zu warm.
Ab +8 Grad Anzeige gab’s auf den Wiesen Reif zu sehen.
Und heute früh hat mich tatsächlich mal der “es ist kalt!”-Warnruf erwischt, denn bei -13°C war der gnädige Sensor der Meinung, doch mal +2.5°C anzeigen zu müssen.
Das ist insgesamt eine nichtlineare Kennlinie. Denn in Gedanken an die 8 Grad bin ich davon ausgegangen, heute -5 Grad zu sehen.
Anderenorts schrieb ich bereits, dass zumindest mein Corsa die Warnung nur zwischen -7° und +3° anzeigt — freilich nach seiner eigenen Temperaturrechnung …
;-)
Werte Leserinnen, werte Leser,
so als Lebenszeichen und als Nachweis, dass wir relativ unbeschadet ins neue Jahr gerutscht sind, möchte ich euch den heutigen Sonnenaufgang anbieten:
Das war um etwa 8 Uhr, und irgendwie bin ich froh, dass der Dauerregen der letzten Tage sich (zumindest temporär) verabschiedet hat.
Ein Gutes Neues auch noch allerseits, möge euch Glück und vor allem Gesundheit beschieden sein!
Werte BesucherInnen, heute möchte ich mal wieder ein - nuja - Rezept kann man es fast nicht nennen - eine Zubereitungsempfehlung abgeben.
Und zwar präsentiere ich: den „Baatz“, eine Art Bircher für Küchendeppen wie mich.
Zur Zubereitung braucht man: einen Apfel (je nicht-mehlig desto besser), eine Zitrone, grobe Haferflocken, 1-2 kleine Becher Naturjoghurt, Milch und Honig.
Zuerst schneiden wir den Apfel klein. Vierteln, Kerngehäuse raus, die Viertel nochmal längs drei- bis fünfteilen und dann quer zu kleinen Stiften abschnipfeln. Natürlich kann man auch die Reibe nehmen, aber mir persönlich ist das immer zu viel zum Sauber machen. Die Apfelstückchen in eine Schüssel geben. Nun die Zitrone auspressen und den Saft (ruhig mit Fruchtfleisch, aber ohne Kerne) drüber leeren. Die Säure verhindert, dass der Apfel unansehnlich dunkel wird. Nun geben wir den Joghurt drüber. Wer nur einen Becher hat, braucht später eben mehr Milch. Dann kommen Haferflocken drauf. Vorzugsweise grobe Haferflocken. Im Volumen etwa so viel wie Apfelschnitzel in der Schüssel sind. Dann noch ein mehr oder weniger gut gehäufter Löffel Honig. Wenn wir jetzt rumrühren, dann klebt das Ganze deutlich am Löffel, deshalb geben wir (je nach Joghurtmenge weniger oder mehr, ein Anhaltspunkt sind etwa 100ml) Milch hinzu, bis sich ein, ja gut, wir Hohenloher sagen dazu „Baatz“ ergibt. Der muss zwar noch zähflüssig sein, aber auch vom Löffel runtertropfen. Die Konsistenz ist wichtig, weil wir wollen keinen Beton und auch keine Suppe sondern eben einen Baatz.
Je nach Gusto kann man nun direkt servieren oder die Schüssel nochmal im Kühlschrank deponieren.
Ein paar meiner Kinder essen diesen Baatz sehr gerne, und auch der Hund mag das Zeugs.
(Ein weiteres Rezept aus der beliebten Reihe “Strempfer’sche Küche”, genau wie schon der Nussapfelberg)
Auf der Homepage der Gemeinde wurde zwischenzeitig die Schnellmeldung zur Bundestagswahl als PDF veröffentlicht.
Für den Fall, dass das abhanden kommen sollte und damit ich es mal in meine eigenen Worte gefasst habe, notiere ich hier:
Mein persönliches Fazit: des Freiherrn Konfirmationsfoto auf den CDU-Plakaten wirkt immer noch, die ehemaligen NPD-Wähler sind offenbar zur Ah-Eff-Deh abgewandert und ansonsten können sich die Leute können nicht so recht entscheiden, mit welchem Fuß sie in die Kacke treten wollen.
(*): irgendwo habe ich den Spruch eines schlauen Menschen gelesen: “Unterstelle niemals Vorsatz, wenn Dummheit als Erklärung ausreicht”