Sonntag, 25. April 2021
Das hier, werte Damen und Herren, habe ich gestern erblickt, als ich meine Sommerreifen auf den Leaf geschraubt habe:
Die Bremsscheiben und auch die Beläge sehen aus, als wären sie gerade mal ein wenig eingelaufen, vielleicht 100km oder 500km. So hätte ich das bei meinem Corsa zumindest gesehen. Aber die hier hat - seit ich meinen Leaf habe - garantiert niemand getauscht. Und ich vermute fast, davor auch niemand. Die sind also über 50000km alt - da hatte ich beim Corsa schon fast Verschleißmaß erreicht und ans Wechseln gedacht.
Rekuperation ist beim E-Auto also nicht nur für den Akkustand gut, sondern auch für den Verschleiß der verbliebenen Verschleißteile (Ölwechsel, Auspuff, Lichtmaschine, Luftilter, Getriebe, Kupplung gibt’s ja alles nicht).
Mittwoch, 7. April 2021
Das Veggie-Korma vom Scheffkoch funktioniert super - Nachkochempfehlung!
Weil ich keine Currypaste hatte, habe ich stattdessen eine rote Chili reingeschnitten und ein bissel mehr Curry in die Pampa reingestreut. Statt der normalen Kokosmilch habe ich eine Dose Demeter-Kokosmilch-mit-Zitronengras versenkt.
Und weil ich grünen Koriander nicht abkann, habe ich zu den Mörser-Gewürzen getrockneten Koriander dazu und eine kleingeschnittene Frühlingszwiebel oben drauf. Die Mandeln habe ich längs gehackt und mit etwas Salz geröstet.
Hier gehts zum Rezept (beim Scheffkoch)
Donnerstag, 4. März 2021
Neulich haben wir ein wenig in der Legokiste gekramt und mal drauf los gebaut:
Hage? Jemand ze hage?
:-)
P.S.: Die Anleihen (sowohl inhaltlich als auch architektonisch) finden sich freilich nicht in René Mariks Video, sondern bei Disney. Deshalb steht unten am Turm auch ein weißes Pferd. Aber war euch sicherlich eh klar …
Mittwoch, 17. Februar 2021
Noch letzten Samstag war es so kalt, dass ich es geschafft habe, Seifenblasen(*) gefrieren zu lassen:
Heute war der Tageshöchstwert knapp zweistellig positiv und die Erde wieder so weit aufgetaut, dass ich für unseren Gismo ein Grab ausheben konnte.
Zu den Seifenblasen: Es gibt für diesen Zweck verschiedenste “ultimative” Mischungen, die mit teils sehr unterschiedlichen Ingredienzen unterschiedlichster Anteile arbeiten. Ich habe pupsnormale Original-Pustefix-Suppe genommen. Schöne Kristalle habe ich damit zwar nicht gesehen, aber gefroren sind die Blasen trotzdem.
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Donnerstag, 31. Dezember 2020
Dass das Böllern heuer quasi nicht stattfindet, hindert mich freilich in keinster Weise daran, auch dieses Jahr wieder Geld für einen guten Zweck zu spenden.
Laut meinem Blog mach ich das schon seit mehr als 10 Jahren. Gebloggt darüber habe ich 2019, 2018, 2016, 2015, 2014, 2013, 2012 und 2010.
In den Tiefen des Internets habe ich eine kleine Geschichte auf Französisch gefunden, die ich für euch übersetze:
Ein Lehrer gab all seinen Schülern je einen Ballon und sagte ihnen, sie sollten ihn aufblasen, ihren Namen drauf schreiben und ihn im Flur ablegen. Dann mischte er die Ballons durch.
Nun bekamen die Schüler 5 Minuten Zeit, um den eigenen Ballon zu suchen. Trotz hektischer Suche wurde kein einziger Schüler fündig.
Der Lehrer unterbrach die Suche und wies die Schüler stattdessen an, den erstbesten Ballon zu nehmen und ihm dem Eigentümer zu geben. Innerhalb von 5 Minuten hatte jeder seinen Ballon.
Nun sagte der Lehrer seinen Schülern: „Diese Ballons sind wie das Glück. Wenn jeder nur nach seinem eigenen sucht, werden wir es nicht finden. Aber wenn wir uns um das Glück anderer Menschen kümmern, werden wir auch unseres finden.“
Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch nach 2021!
Sonntag, 20. Dezember 2020
… und sieht fast so aus wie auf dem Aufmacherfoto …
Wahrscheinlich seid ihr auch heiß auf’s Rezept, also verrate ich euch, wie wir das gemacht haben.
Am Anfang stehen die Zutaten; außer Gewürzen wie Salz und Pfeffer und Thymian brauchen wir:
- 1 Hokkaido - Kürbis
- etwa 200g altes Brot (wir haben Toast, Weißbrot und Brezeln verwendet)
- 3 Zehen Knoblauch
- 1 Becher Sahne (200g)
- etwas Gemüsebrühe (die gleiche Menge wie Sahne)
- Käse. 200g mindestens. Wir haben eine Mischung aus Bergkäse und Emmentaler verwendet.
Der Hokkaido wird gewaschen. Anschließend wird ihm das Schädeldach abgenommen. Mit einem Löffel werden nun die Innereien herausgeholt. Die werden für dieses Rezept nicht weiter benötigt und können auf den Kompost. Das Brot wird in kleine Bocken zerteilt (gewürfelt zum Beispiel; es sollten halt mundgerechte Häppchen dabei herauskommen). Diese werden nun in einer Pfanne angeröstet. Das Originalrezept meint zwar, man soll nichts weiter dazu tun, aber ich habe wie für leckere Croutons etwas gutes Olivenöl drübergeträufelt und eine Prise Salz dazu, und das hat trotzdem funktioniert. Nebenher kommt nun ein Topf auf den Herd, in dem die Gemüsebrühe und die Sahne zum Kochen gebracht werden. Der entweder sehr fein geschnittene oder durch die Presse gedrückte Knoblauch kommt auch dazu. Mit Pfeffer und Thymian würzen, gegebenenfalls noch etwas Salz dazu. Davon (vom Salz) sollte aber nicht viel nötig sein, denn die Gemüsebrühe bringt ja schon einiges an Geschmack mit. Einige Minuten köcheln lassen, damit die Pampe etwas dicker wird. Und den Käse muss man auch noch grob raspeln.
Nun kommt der Zusammenbau: der hohle Kürbis kommt entweder in eine Auflaufform rein oder direkt aufs Backblech. Immer schön abwechselnd eine Lage von den Brotstücken und eine Lage Käse in den Kürbis reinfüllen, bis oben hin. Wenn der Kürbis voll ist, leert man über die Füllung (beziehungsweise in die Füllung rein) noch vorsichtig die Sahne-Pampe. Diese füllt die verbliebenen Hohlräume, bringt die Käseraspel zum Schmelzen und macht so noch etwas Platz für eine abschließende Lage Brotwürfel.
Kürbis-Deckel drauf und bei 180 Grad Ober-Unterhitze für eine Dreiviertel Stunde in den Ofen.
Dann wird der Deckel abgenommen und nochmal für 10 Minuten gebacken; ich habe hierzu auf Umluft gestellt.
Zum Servieren kann man über den Kürbis noch Blüten drüberstreuen und Brot oder Brezeln dazu reichen. Von der oben beschriebenen Portion werden zwei bis drei Menschen satt.
Und wer lieber das Originalrezept haben möchte, findet es hier im Internetz.
Ich wünsche euch allen einen leckeren vierten Advent!
Sonntag, 13. Dezember 2020
So, nun können wir schön Schaschlik machen!
Nein, Spaß, das sind die “Drähte”, die die Hüfte vom Kind zusammen gehalten haben. Meine Pfote als Maßstab dazu.
Diesmal waren wir nur eine Nacht im Olgäle, ein erfreulich kurzer Aufenthalt.
Aber auch zur Metallentnahme ist eine Vollnarkose mit dem vollen Vorprogramm fällig: Arztgespräch, Anästhesievorgespräch, Voruntersuchung, gegebenenfalls Röntgen, …
Der Patient ist wohlauf; wir konnten nach der OP am Donnerstag und einer Übernachtung am Freitag direkt wieder heim.
Die Story vom letzten Mal geht übrigens noch weiter: ich hätte mir die Chose eigentlich komplett sparen können. Denn seit Juni 2020 dürfen e-Autos in Stuttgart auf den markierten Parkplätzen unbefristet und für umme stehen … Und mein Leaf fällt da ja voll rein … Again what learned …
Samstag, 14. November 2020
Wer backt, will auch stolz präsentieren, was er kann, klarer Fall. Damit nun aber niemandes Auge durch weniger-als-perfekte Kekse beleidigt wird, müssen solche mit ästhetischen Unzulänglichkeiten entsorgt werden, klarer Fall.
Das daraus entstehende Problem ist jedoch, dass jeweils nachdem ein solcher Kandidat im Rahmen eines hierzu eigens anberaumten sensorischen Tests aus dem Behältnis entnommen wurde, wie von Geisterhand ein weiterer mängelbehafteter Keks auftaucht. Auch dieser würde freilich den positiven Eindruck natürlich stören, sodass zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind.
Und ruckzuck ist die Dose leer …
;-)
Montag, 9. November 2020
Ein kurzer Zwischenbericht: Das Ersatzteil, welches ich für meine ge-R.I.P.-te EOS 1000D besorgt habe, funktioniert ausnehmend gut:
Ich konnte noch keine großen Fototouren machen; tatsächlich habe ich im vergangenen Monat an vier separaten Tagen kumuliert nichtmal 200 mal auf den Auslöser gedrückt.
Die Bedienung unterscheidet sich alleine aufgrund der Funktionsvielfalt deutlich, der Auslöser macht ein sehr … ichsagjetztmal verbindliches Geräusch. Wo die 1000D mehr “Klick” gemacht hat, ist es bei der 7D eher ein sattes, gedämpftes “Klack”. Sehr angenehm!
Der 100%-Sucher ist im Direktvergleich eine Wucht, das Dauerfeuer hört sich sehr professionell an, und 18 Megapixel sind auch mehr als die 10, die die 1000D mitbrachte.
Womit ich noch nicht so recht klar komme, ist die Geschichte mit dem Autofokus. Die 7D hat ja mehr als ein AF-Messfeld (*), und wenn ich der Kamera dabei die freie Wahl lasse, dann nimmt sie oftmals irgendwelche Dinge zum Fokussieren, die ich gar nicht wollte.
Auf jeden Fall habe ich noch zu lernen, und ich freu mich drauf!
(*) 19 AF-Sensoren sowie 63 Sensoren zur Belichtungsmessung (die bei schwarzem Hund aber auch versagen)
P.S.: Spitzbuben. Das sind Spitzbuben, die ich am Samstag mit Kind gebacken habe.