…und allen, die sich, ärgern, weil sie momentan ihr Auto morgens freikratzen müssen, lege ich diese Galerie von der Welt Online (siehe Screenshot nebenan) ans Herz!
Abgesehen davon, dass es am Genfer See hoffnungslos ist, einen Eiskratzer auch nur in die Hand zu nehmen, habe ich die Tage erst ein paar Knaller gesehen, die das mit dem Freikratzen auch nicht so ganz kapiert haben:
Das Auto von Kandidat A hat offenbar kältehalber den Dienst verweigert, weshalb er vermutlich Kandidat B gebeten hat, sein Auto abzuschleppen. Kandidat B hatte es mit dem Abschleppen wahrscheinlich recht eilig und deshalb auch nur ein Guckloch freigekratzt. Ich habe die beiden morgens um halb acht bei uns im Kaff an der Kreuzung gesehen, beide faktisch blind. Da hat es mich auch nicht mehr gewundert, dass keiner der beiden das Licht an hatte, und ich war Gottfroh, als ich vorbei war. Etwas mulmig war mir dennoch, als ich im Rückspiegel gesehen habe, wie sie — natürlich ohne zu blinken — Richtung Crailsheim abgebogen sind.
Und die haben ja vergangene Woche vor erhöhter Sonnenaktivität gewarnt, von wegen das GPS und/oder der Strom und/oder das Handynetz könnten ausfallen. So ging das zumindest durch die Presse.
Was die aber nicht so arg betont haben, ist, dass es in Zeiten erhöhter Sonnenaktivität immer auch zu großartigen Nordlichtern kommt.
Auf 11k2 habe ich eine Heatmap gefunden, die anzeigt, an welchen Orten die meisten Fotos gemacht werden.
Die sieht so aus:
Heatmap bedeutet in dem Zusammenhang, dass die Stellen, wo viele Fotos gemacht wurden, “heißer” aussehen. Demnach ist also Europa quasi komplett fotografisch dokumentiert, wohingegen es in großen Teilen von Afrika, Australien und dem Norden der Erdkugel zappenduster aussieht.
Wer das Original besichtigen will: Sightmap.com heißt die Seite.
Dort kann man auch noch zusätzliche Details einblenden wie die Orte, an denen am Meisten fotografiert wird (Spoiler: die Top 5 sind Paris, Barcelona, Rom, Istanbul und New York, soviel kann ich ja schon vorab verraten)
Genauso funktioniert das übrigens bei Städten oder auch Landkreisen; es wird nicht mehr nur stumpf irgendwo eine Markierung deponiert, sondern man bekommt das komplette Stadtgebiet schön markiert im Überblick.
Schon seit Jahrzehnten wird vor den Gefahren von Monokulturen gewarnt.
Wenn man mit dem Rucksack beispielsweise in Mittelamerika unterwegs ist, schüttelt man als Unwissende(r) nur den Kopf, wie bei Grenzübertritten der Bus mit Gift eingenebelt wird und alle Passagiere mit den Schuhen durch ein Pestizidbad latschen müssen.
Dass ein Krankheitsbefall in den riesigen Plantagen verheerende Auswirkungen haben kann, war mir deshalb natürlich klar, aber so genau wie der Lars Fischer das in den Scilogs erklärt, wusste ich das noch nicht.
Bananenstauden sind nämlich Klone — genetisch identisch zu ihren Eltern. Und deshalb wird jeder Plantagenarbeiter ganz furchtbar aufmerksam, sobald er eine Bananenpflanze sieht, die Unnormalitäten zeigt - alle anderen Pflanzen wären genauso anfällig.
Dem verlinkten Artikel nach ist die Bananensorte, die wir kennen, vom Aussterben bedroht, weil es bislang noch niemand geschafft hat, die seit 2005 von Südostasien und Australien her sich ausbreitende Fusariose aufzuhalten.
Der macht folgendes zur Kunst:
Er schnappt sich einen Holzbottich.
Und in den leert er Harz rein.
Und wenn das Harz trocken ist, dann malt er drauf.
Und wenn er drauf gemalt hat, dann leert er wieder Harz drauf.
Und dann trocknet wieder das Harz.
Und dann malt er wieder drauf. Und dann kommt nochmal Harz. Und nochmal Farbe. Und und und.
Bis das Kunstwerk fertig ist.
Die Leute von Zeptolab haben offenbar anlässlich der CES das Ausnahmespiel “Cut The Rope” auf HTML5 portiert.
Somit kann man das Spiel nun mit jedem halbwegs aktuellen Browser zocken; richtig Spaß macht es freilich erst als “echte App” auf einem iPad…
In den Kommentaren zur zugehörigen Heise-Tickermeldung steht, dass das Spiel nicht mit allen Browsern über alle Level geht; ich habs auf Mac OS X 10.6 mit dem aktuellen Safari (5.1.2), dem Firefox 9 und Chrome Beta (17.irgendwas) zumindest erfolgreich (an-)getestet; der Firefox 10 will dagegen tatsächlich nicht.
Da muss ich wohl doch mal bei Microsoft anfragen, wie ich an einen IE für den Mac komme…
Übrigens ist die HTML5-Variante von Cut The Rope auf einem alten Macbook auch eine klasse Möglichkeit, das System mal wieder ordentlich durchzupusten; so schön schafft es nichtmal Youtube, den Lüfter röhren zu lassen…