Der Junior hat die Woche mal den Großeltern erklärt, dass seine Gummistiefel gefüttert sind - aber trotzdem keinen Mund haben …
;-)
...nur... warum eigentlich?
Der Junior hat die Woche mal den Großeltern erklärt, dass seine Gummistiefel gefüttert sind - aber trotzdem keinen Mund haben …
;-)
Letzten Samstag waren wir in Wolpertshausen einkaufen im Regionalmarkt Hohenlohe. Dort kaufen wir sehr gern ein, auch wenn’s dem Geldbeutel immer so ein bisschen weh tut, weil wir immer so viele Sachen einpacken.
Aber es gibt dort auch so unglaublich viele gute Dinge, vor allem in Bio-Qualität, aus der Region und sehr viele Sachen, die man bei den großen Ketten einfach nicht findet. Und extrem gutes Fleisch von der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall.
Mein Junior hat sich mit schlafwandlerischer Sicherheit zum Müsliregal vorgearbeitet und dort eine Sesamstraße-Müslimischung mit Elmo vorne drauf für sich entdeckt. Um größere Diskussionen zu vermeiden und weil er schon den ganzen Tag recht brav war, haben wir zugestimmt und so einen Beutel eingepackt.
Montag früh dann fand die erste (durchaus erfolgreiche) Verkostung statt, bei der mir aufgefallen ist, dass das auf der Müslipackung aufgedruckte “Best-before”-Datum schon ein kleinwenig drüber war.
Damit der Regionalmarkt keine Probleme bekommt, dachte ich, ich schreib denen mal eine Mail, dass sie das Elmo-Müsli aus dem Regal nehmen sollten.
Antwort auf die Mail bekam ich dann von der Geschäftsführerin, der Frau Noller. Ich soll doch bitte beim nächsten Einkauf den angebrochenen Beutel mitbringen und bekomme ihn ersetzt.
Ich habe ihr geantwortet, dass ich das selbstverständlich nicht machen werde, weil das Müsli ist ja noch okay. Zumal Wolpertshausen auch noch ein gutes Stück Wegs von Waldtann weg ist, und ich eigentlich nie planen kann, wann ich dort einkaufe.
Und was macht die gute Frau?
Sie schickt ein Paket weg!
Ein großes Paket!
Und was war drin?
Das da:
Ganz offensichtlich sind die Schweinchen für mich und meine liebe Frau und die Wurstbüchsen für die Kids.
Jetzt frage ich mich natürlich: Woher wissen die, dass ich verheiratet bin und drei Kinder habe?!?
;-)
Oder wie man die Eltern sprachlos kriegt.
Die Protagonisten: Mama (>) und die Große (<).
> “Geh jetzt endlich ins Bad und putz deine Zähne, sonst schalten wir die Glotze sofort aus!”
< "Aber das ist Erpressung!!!!!"
> “Nein, mein Kind, das ist Erziehung!”
< “Und wo ist da jetzt der Unterschied?”
(Und an dieser Stelle fehlten uns dann die Worte … Gegen Siebenjährige kommt man zuweilen einfach nicht mehr an … )
Heute gibt’s mal eine kurze Zusammenfassung von ein paar Sachen, die mir diese Woche aufgefallen sind.
Hier mal ein kleiner Haushaltstipp für euch!
Falls irgendjemand von euch da draußen mal eventuell vielleicht das Problem hat, dass der dreieinhalbjährige Spross das noch nichteinmal ein halbes Jahr alte Echtledersofa (glatt) der Großeltern mit einem Kugelschreiber bearbeitet hat:
Geht einkaufen.
Haarspray.
Viel Haarspray.
Das war nämlich unter allen Mitteln und Mittelchen, die ich probiert habe, das einzige, das tatsächlich (Reinigungs-)Wirkung zeigte. An dieser Stelle noch einen herzlichen Dank an das Chefkoch-Forum.
Die Vorgehensweise ist schlicht folgendermaßen:
Man besorge sich zusätzlich zu dem Haarspray ein trockenes, sauberes Tuch (ein altes Geschirrtuch ist super), einen Eimer mit lauwarmem Wasser und einen Lappen.
Mit dem Haarspray leuchtet man nun großzügig und aus nächster Nähe die Strichführung des miesen kleinen Sausacks nach. Passt die Materialkombination “Leder - Kuli - Haarspray”, dann sieht man ziemlich schnell (innerhalb von wenigen Sekunden), dass die Striche anfangen zu verschwimmen. Der Effekt ist durchaus ähnlich zu dem Sichtverlust wegen der Tränen in den Augen, als Oma einem die freudige Nachricht verkündete.
Nun wischt man — noch bevor das Haarspray trocknet — mit dem Tuch in kleinen kreisförmigen Bewegungen nach. Die Männer unter euch kennen die Bewegung von einer manuellen Autopolitur. Die Intensität der Kuli-Tinte hat nun im Idealfall schon sichtbar nachgelassen, und das ist der Punkt, an dem der Lappen zusammen mit dem lauwarmen Wasser zum Einsatz kommt. Den nämlich (den Lappen! Nicht den Junior, auch wenn’s noch so sehr juckt) verwendet man, um die klebrige Haarsprayschicht wieder vom Ledersofa runterzuputzen.
Nun kann man mit dem Tuch trockenreiben und sieht direkt, ob man nochmal drüber muss (ich habe mich mehr als fünfmal dafür entschieden; also nicht aufgeben, dranbleiben!).
Die Menge des benötigten Materials richtet sich nach der von der antialtruistischen, missratenen Dumpfbacke bearbeiteten Fläche. Für kreisförmige Skizzen mit etwa einem halben Meter Durchmesser auf je einer Sitzfläche, einer Rückenlehne und einer etwa Frisbee-großen Zusatzdeko auf der Kopfstütze habe ich eine kleine und eine große Dose Haarspray sowie etwas über eine Stunde gebraucht.
Neben dem Materialeinsatz ist vor allem der Zeitaufwand nicht zu unterschätzen.
Disclaimer: Ich liebe meine Kinder. Meistens.
Fällt eben ein Brett um und meiner Großen auf den Zeh (nix ernsthaftes, keine Bange!).
Sagt die Mama: “Merkst es, da ist grad was umgefallen!”
Sagt die Große: “Brauchst gar net so glücklich tun!”
;-)
In Ausübung elterlicher Pflichten ist mir soeben eingefallen, dass “Kinder wecken” eigentlich auch nichts anderes wie “Windows®™” bedienen ist: ständiges Drag-and-Drop …
Heute mal ein Nichtmakrorätsel. Zwar mit dem 90mm-Tamron aufgenommen, aber eben nicht nah rangegangen. Wer sich die Lösung anschaut, hat auch eine Idee, warum …
Also, was ist das hier:
Für manche mag es aussehen wie ein Nutellatoast, aaaaber …