Ich darf ja eigentlich noch gar nicht meckern, aber früher, als mir die Kinder noch geholfen haben, haben wir an einem einzelnen Frühlingsnachmittag den Garten quasi gerodet, danach haben wir noch eine Radtour gemacht und abends den Grill angeworfen und bis Mitternacht gegrillt.
Heut haben die Kids aber nicht mehr so viel Zeit für mich.
🥲
Also darf ich die unzähligen Wassertriebe vom Boskop allein runterschnipfeln.
Und danach sehe ich auf dem linken Auge nur noch 30%, weil ich mir einen Trieb reingerammt habe.
Die Hände sind vom fortwährenden Betätigen der Astschere am Krampfen.
Am Kopf habe ich eine ordentliche Beule, weil ich gegen einen Ast gelaufen bin.
Die Schultern schmerzen vom Hin- und Herwuchten der Leiter.
Die Unterarme sehen aus, als hätte ich ein Rudel Säbelzahntiger abwehren müssen.
Und die Füße tun nicht nur beim Stehen auf der Leiter weh, sondern auch beim Zusammenklauben der Äste.
😜
Also habe ich kurzerhand auch das After-Show-Programm umgestellt:
Statt der Radtour bin ich eine Runde auf dem Mopped durch die Gegend getuckert und statt dem Grillabend gab es Pizza von unserem neuen Lieblingspizzabäcker.
Eigentlich könnte man also auch sagen: Es wird nicht besser oder schlechter - aber anders …