Liebe Leserinnen und Leser, fangt damit nicht an!
Denn Hitster tut etwas mit den Menschen, die es spielen …
Leute, die zuvor noch ruhig zusammen gesessen sind, werden auf einmal hektisch, singen lauthals schräge Töne und verschätzen sich übelst. Sie schlagen sich die flache Hand an den Kopf, verdrehen die Augen und halten sich die Ohren zu. Sie freuen sich wie Schnitzel, wenn sie recht hatten und kichern hämisch, wenn sie einem Mitspieler einen Punkt abluchsen können.
Bei dem Spiel geht es um nicht mehr und nicht weniger, als Lieder zeitlich einzuordnen. Die Lieder kommen als Karten mit Spotify-QR-Code auf der einen Seite; auf der anderen Seite steht die Jahreszahl samt Interpret und Titel.
Man startet mit drei aufgedeckten Karten. Gespielt wird reihum. Sobald der Code per Handy gescannt wurde, wird das gesuchte Lied gestreamt. Dann muss man entscheiden, wie das Lied zeitlich einzuordnen ist. Dann dreht man die Karte um. Wenn man richtig liegt, darf die Karte liegen bleiben, ansonsten muss man sie auf den Ablagestapel legen. Wer als erster 7 weitere Lieder eingeordnet hat (also insgesamt 10 Karten vor sich liegen hat), hat gewonnen. Der besondere Gag kommt als Papp-Münze “Hitster”. Wenn gerade jemand anderes dran ist, man aber glaubt, das Lied selbst einordnen zu können. darf man eine dieser Münzen in den Ring werfen. So kann man zum Einen seine eigene Führung ausbauen und zum Anderen verhindern, dass der Mitspieler Punkte bekommt.
