Samstag, 3. Mai 2025

Neinhorn-Kartenspiel

Wenn ihr lustige Kartenspiele mögt, dann braucht ihr eigentlich auch das hier im Schrank:

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Das Neinhorn ist in den Grundzügen ein klassisches Ablegespiel. Reihum decken die Mitspieler eine Karte von ihrem verdeckten Stapel auf, legen sie auf einem Stapel in der Mitte ab und sagen dazu, was auf der Karte zu sehen ist (allesamt Figuren aus Mark-Uwe Klings grandiosem Neinhorn-Universum). Wenn sich jemand vertut oder mit seiner Ansage zu lang braucht, muss er den Mittel-Stapel zu seinen Karten dazutun.
In den ersten paar Runden geht es typisch noch etwas schaumgebremst zu, danach wird’s immer rasanter und lustiger.
Was uns sehr gut gefällt, ist der wählbare Schwierigkeitsgrad. Mit Leuten, die das Spiel noch nicht kennen, kann man erstmal “ganz normal” spielen. Sobald sich dann Routine einstellt, nimmt man die die “Gegenwürmer” hinzu (wenn so eine Karte auftaucht, werden ab dem Moment die beiden abgebildeten Charaktere vertauscht), danach die Doppelregel (wenn zweimal hintereinander derselbe Charakter abgelegt wird, muss man beim zweiten “Meinetwegen” sagen), dann kommen noch die Petersilie (wenn auf einer Karte Petersilie abgebildet ist, muss man “Bäh” sagen) und das Känguru (dann darf man nichts sagen und nur den Finger an die Lippen legen).

Das hört sich jetzt genauso chaotisch an, wie’s am Spieltisch ist, und ich glaube, genau deshalb macht das Spiel auch so viel Spaß.

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