Seit ich meinen Leaf habe (das sind jetzt auch schon knapp 90000km), habe ich auch immer wieder mal gern auf die Nissan-Connect-Funktionalität zurückgegriffen. Zum Beispiel für die Abfrage des aktuellen Ladestandes. Oder zum Einschalten der Heizung vor dem Losfahren. Oder für die Statistik - dazu muss ich euch mal was separat verfassen.
Seit dem 30. März hat Nissan den Service nun leider abgeschaltet. Die Entscheidung hängt irgendwie mit veralteter Technologie zusammen (vermutlich mit dem 3G-Mobilfunknetz) - der Nissan Support wollte mir nichts genaueres verraten.
Trotz dass die Bedienung der App teils schnarchlahm war, werde ich den Komfort wohl vermissen.
Da ist es echt gut, dass nun Frühling wird und ich immerhin auf das Vorheizen verzichten kann 😉
Ich darf ja eigentlich noch gar nicht meckern, aber früher, als mir die Kinder noch geholfen haben, haben wir an einem einzelnen Frühlingsnachmittag den Garten quasi gerodet, danach haben wir noch eine Radtour gemacht und abends den Grill angeworfen und bis Mitternacht gegrillt.
Heut haben die Kids aber nicht mehr so viel Zeit für mich.
🥲
Also darf ich die unzähligen Wassertriebe vom Boskop allein runterschnipfeln.
Und danach sehe ich auf dem linken Auge nur noch 30%, weil ich mir einen Trieb reingerammt habe.
Die Hände sind vom fortwährenden Betätigen der Astschere am Krampfen.
Am Kopf habe ich eine ordentliche Beule, weil ich gegen einen Ast gelaufen bin.
Die Schultern schmerzen vom Hin- und Herwuchten der Leiter.
Die Unterarme sehen aus, als hätte ich ein Rudel Säbelzahntiger abwehren müssen.
Und die Füße tun nicht nur beim Stehen auf der Leiter weh, sondern auch beim Zusammenklauben der Äste.
😜
Also habe ich kurzerhand auch das After-Show-Programm umgestellt:
Statt der Radtour bin ich eine Runde auf dem Mopped durch die Gegend getuckert und statt dem Grillabend gab es Pizza von unserem neuen Lieblingspizzabäcker.
Eigentlich könnte man also auch sagen: Es wird nicht besser oder schlechter - aber anders …
Am Mittwoch vor zwei Wochen, am 11. Februar 2026, war in Crailsheim Stadtfeiertag. An diesem Tag bekommen aus historischen Gründen alle Schüler in Crailsheim einen so genannten Horaff (siehe Bild), ein fluffiges Hefegebäck mit eigentümlicher Formgebung.
In Grundschulen und Kindergärten wird direkt die Ware ausgeteilt; ältere Kids (wie zum Beispiel Gymnasialschüler) bekommen einen Gutschein, den man in Ur-Crailsheimer Bäckereien einlösen kann.
Nun hat mir ein Kind den Gutschein abgetreten und ich habe mich aufgemacht, aus dem Papier Backware zu machen. Da sich in der Auslage gerade noch zwei lecker aussehende Horaffen präsentierten, habe ich der Bäckereifachverkäuferin bedeutet, sie solle mir beide einpacken. Dabei habe ich wohl den Gutschein in die Höhe gehoben, denn sie hat mir gesagt, dass ich mit nur einem Gutschein einen der beiden selbst bezahlen müsse. War mir ja klar, also habe ich zugestimmt.
Ab ging es zur Kasse, und sie sagte beim Eingeben “Zwei Horaffen, davon einen auf Rezept”, und damit, muss ich freiweg sagen, hat sie mir echt den Nachmittag versüßt. Als wären die Gebäckstücke Medikamente.
Noch heute fange ich zu Grinsen an, wenn ich an die Situation zurückdenke.
😃
Sagt das Kind, dass neulich ein Lied lief, bei dem die Stimme klang wie die von dem lustigen Tier mit den Glubschaugen in Ice Age. Damit konnte ich erstmal nicht so viel anfangen, aber wir haben uns das erarbeitet ….
Denn ich bin schnell darauf gekommen, dass es sich bei dem “lustigen Tier mit den Glubschaugen” um das Faultier Sid handelt. Und die Synchronstimme von Sid, soviel wusste ich auch, das ist die von Otto Waalkes (”der von der Weihnachtsbäckerei“). Aber was war das wohl für ein Künstler, der sich so anhören soll?
Spaßeshalber habe ich mal “Michael Jackson” gesagt, und habe ein “ja, das könnte sein” zurück bekommen. Dann habe ich den Streamingdienst meiner Wahl angeworfen und nacheinander die größten Hits von Michael Jackson angespielt. Und bei “Smooth Criminal” kam dann ein “das war’s”!
Und seither baut mir mein Kopfkino immer Otto Waalkes ein, wenn Michael Jackson im Radio läuft …
Kann man das irgendwie wieder reparieren? Ohne Termin beim Psychiater?!
Weiter geht’s!
Die öffentliche Diskussion läuft ja inzwischen auch in die Richtung, dass Silvester-Böllerei nicht mehr zeitgemäß ist. Das begrüße ich natürlich überaus, und auch dieses Jahr führe ich meine “Ein-Wolfram-Challenge” namens “Spenden statt Böller” weiter.
Statt viel Geld für Einweg-Lärmeffekte zu auszugeben, tu ich noch viel viel mehr Geld dahin, wo es nachhaltiger verwendet werden kann: zu Unicef.
Den Screenshot von der Danke-Mail lasse ich dieses Jahr ganz frech mal weg, der sähe sowieso weitestgehend gleich aus. 😉
Schon vor fast einem Jahr hab ich euch mal davon vorgeheult, dass ich als Leaf-Fahrer bei kaltem Wetter morgens immer erstmal meine Scheinwerfer freikratzen darf. Den Rest des Autos erledigt die Wärmepumpe, da muss ich nichts enteisen. 😎
Was ich auch damals schon geschrieben habe, ist, dass einem der Gegenverkehr das sicherlich dankt. Nun komme ich mir meistens nicht selber entgegen und weiß deshalb nicht wirklich, wie es ist, wenn einem ein Leaf mit vereisten Scheinwerfern entgegenkommt. Von nah sieht’s auf jeden Fall erstmal so aus:
Und das Haus in der Nachbarschaft wird von den vereisten Scheinwerfern (LED-Abblendlicht!) so angeleuchtet:
Wenn man nun die entscheidenden Stellen am Scheinwerfer vom Eis befreit, ändert sich die Beleuchtungssituation recht deutlich:
Übrigens ist das bei verkratzten Scheinwerfergläsern auch nicht anders, deshalb kontrolliert der TÜV das auch und meckert entsprechend, wenn die “erblinden”.
Liebe Mitlesendinnen und Mitlesenden,
auf diesem Wege möchte ich euch noch Fröhliche Weihnachten wünschen!
Hoffentlich konntet ihr alle Heiligabend im Kreise von netten Menschen feiern!
🎁🎄🍷
Bei uns war das definitiv so, auch wenn ich mir im Vorfeld beim Knödelteig- und Spätzle-Pressen wohl einen leichten Muskelkater zugezogen habe. Aber das war es auf jeden Fall wert … Wir haben sogar Teile des Nachtischs ausgelassen, weil wir einfach nicht mehr konnten …
😉
Und, falls wir uns dieses Jahr nicht mehr lesen: kommt gut rüber nach 2026!
Eigentlich nichts Großartiges.
Ich wollte euch lediglich darauf hinweisen, dass wir grade Wintersonnwende haben. Also die kürzesten Tage im Jahr. Ab jetzt wird’s wieder länger hell!
Und “Sonnwende” heißt auf Schlau “Solstitium”; das kommt aus dem Lateinischen und heißt soviel wie “Sonnenstillstand”.
Heute habe ich mich sehr über ein großes Paket vom Winzerhof Stahl gefreut! Auf diesem Foto könnt ihr einen kleineren Teil vom Inhalt der Schachtel sehen: